5,8 Prozent aller Kleingärten in Halle stehen leer – 6 Anlagen sollen verschwinden – Umwandlung von Parzellen in Parkflächen geplant – Leerstand durch Corona etwas gesunken

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22 Antworten

  1. Avatar Fritz sagt:

    Welche Spielwiesen bzw. Spielplätze in der Gartenanlage Am Passendorfer Damm Am Südpark/Passendorf sollen denn dort sein bzw. für die Öffentlichkeit geöffnet werden? Die zwei zugewucherten ( ehemalig schönen Spielplätze) sowie der eine wo die Geräte nicht mehr zu benutzen sind? Und was soll denn da ein Rückbau? Der Leerstand ist dort minimal bei über 400 Gärten und über die ganze Anlage verteilt. Einfach mal den Vorstand kontaktieren und schauen…

    • Avatar passant sagt:

      „Rückbau“ von Kleingärten (Fällung von Bäumen, Rodung von Hecken Vernichtung von Blumenrabatten und Wiesen, Reduzierung des Vogel- und Insektenbestandes,…) für die Versiegelung von Flächen zum Abstellen von Autos, was hat das mit Klimaanpassung zu tun? Diese grünen Oasen spenden Sauerstoff und senken die Überhitzung der Stadt. Ein unverantwortlicher Plan!

      • Avatar SUV sagt:

        Ach Du Schei…..Wer hat Dir den so den Kopf gewaschen? Es besucht dringend mehr Parkplätze!!! Die Zulassungen für PKW steigen.

        • Avatar Halo sagt:

          er versteht die Zusammenhänge, im Gegensatz zu dir. Leider fahren wir unter Volldampf in Richtung Klimakatastrophe, weil es zuviele Ignoranten und Besserwisser gibt.

      • Avatar Hans G. sagt:

        Du kannst gerne eine Parzelle pachten und die ganze Welt retten aber nicht mal das willst Du tun. Dann lass doch die anderen Menschen den Platz sinnvoll nutzen. Parkplätze fehlen ja offensichtlich.

    • Avatar Sunny sagt:

      Hab ich mich auch gerade gefragt. Da fehlen definitiv Spielplätze und was man sich auch gut da vorstellen könnte ist ein Gartenlokal.

      • Avatar Wieder kaum Intelligenz hier sagt:

        Gartenlokal und wer finanziert das wollt ihr alle im Monat 50 Euro an das Lokal spenden damit es betreiben werden kann? Denn das wird nie wirtschaftlich arbeiten können.

  2. Avatar Daniel M. sagt:

    Umwandlung von Parzellen in Parkplätze…..ganz richtig sind die nicht. Wer solche Pläne fantasiert, gehört aus seiner Verantwortung schnellstens entfernt. Aus solchen Flächen könnten Schulgärten, gemeinschaftsgärten oder Seniorengärten entstehen. Da gibt es unzählige Möglichkeiten die der Allgemeinheit nutzen und nicht noch mehr Grün vernichten.

  3. Avatar Dala sagt:

    Unsere Politiker folgen noch immer dem alten Reflex, da ist Platz -> bauen wir einen Parkplatz.
    Hat der gute Bürger also eine Parkplatz vor der Haustür, einen Parkplatz auf der Arbeit und einen Parkplatz in der Kleingartenanlage usw. usf.
    Merkt ihr was, nein dachte ich mir 🙁

    • Avatar Ex-Kleingärtner sagt:

      Warum sinkt denn so der Bedarf? Liegt es an den atiquierten Kleingartengestzen- und Satzungen mit geregeltem Gemüse und Obstanbau, vorgeschriebene bescaffenheit und Laubengröße und „Schönheitskommission“?
      Hatte auch ma einen, heute habe ich einen erholungsgarten mit Liegewiese und aufblasbaren pool ohne Repressalien.

  4. Avatar Doris sagt:

    Noch mehr Spielplätze für solche Krach machenden Steuergeld fressenden Nichtsnutzigen Parasitären Wesen ist ja wiederlich. Einkaufszentrum ist viel wichtiger oder Parkplätze!!!!

  5. Avatar 10010110 sagt:

    368 leerstehende Parzellen könnte man zu Parkplätzen umwandeln. Den größten Stellplatzbedarf haben die Anlagen Dessauer Straße, Sonne und Kasseler Straße. Dadurch könnte man auch das wilde Parken am Rand der Anlagen unterbinden.

    Es hat schon eine gewisse Ironie, dass Leute sich einen Kleingarten zulegen, aber dann nur mit dem Auto da hinfahren und ggfs. auch Fußwege, Grünflächen und Randstreifen zuparken, um sich in ihrem „Naturidyll“ zu erholen. Aber vermutlich sind das auch die Leute, deren Gärten „totgepflegt“ sind, die nur Pflanzen haben, die möglichst unattraktiv für Insekten und anderes Getier sind, damit sie nicht in ihrem kleinbürgerlichen Traum von „Freiheit“ gestört werden.

  6. Avatar ... sagt:

    „Zudem sollen die Anlagen stärker in ihr Umfeld eingebunden werden. Vorgesehen ist in diesem Zusammenhang in mehreren Anlagen die Öffnung von weiteren Toren, um eine bessere Durchwegung zu ermöglichen.“

    Längst überfällig! Immer müssen die Leute, die keinen Garten dort haben, ewig ringsherum laufen, statt kürzer und viel schöner durch die Gartenanlage hindurch.

    • Avatar Kleingärtner sagt:

      Verstehe das Problem nicht. Ab Frühjahr bis Herbst sind die Tore geöffnet und jeder kann durchlaufen. Im Winter, halt nicht…und das Angebot nimmt gefühlt eh keiner wahr

      • Avatar ... sagt:

        Nix ist offen, schon gar nicht auf 2 Seiten, so dass man durchlaufen könnte. In manchen Anlagen sind die Haupttore offen, damit Gäste zum Gartenlokal kommen, das war’s dann aber schon.

  7. Avatar Hfoertel sagt:

    Nur mal so, wie viele Autos passen in einen Garten? 40, 50 oder!?

    Braucht es wirklich 15 – 18.000 weitere Parkplätze?

    Ich bin auch für Umwandlung in Spielplätze, kleine Grünanlagen oder gemeinschaftlich genutzte Obstbaumgärten…

  8. Avatar Draußen.MitteninderStadt. sagt:

    „Sechs Anlagen am Rand von Überschwemmungsgebieten sollen komplett abgerissen werden.“:
    Leider nur verkürzte Inhaltswiedergabe. Wer weiter liest, findet den Satz:
    „Gartenanlagen, die wegen ihrer Lage im Hochwasserüberschwemmungsgebiet bei LEERSTAND
    ganz oder teilweise aufgegeben werden sollen,…“

    Alle sechs Anlagen sind komplett belegt und in gut nachgefragter Lage. Gemeint ist sicher, wenn das nächste Hochwasser mit Häufigkeit 100 und mehr alles mitnimmt, wird der Wiederaufbau gut überlegt werden müssen.

  9. Avatar Fritz sagt:

    @passant…nein nicht für Parkplätze…es gab schon einmal die Erwägung verschiedene Gartenanlagen abzureißen um dann dort Solarzellen großflächig hinzustellen.

  10. Avatar Fritz sagt:

    Ich kann nur für unsere Gartenanlage sprechen…dort kommen die meisten mit dem Fahrrad. Danach Autos und der Rest zu Fuß. Die Parkmöglichkeiten sind ausreichend. Drei Tore offen im Sommer. Ab Herbst teilweise zu da in den Herbst/Wintermonaten gerne von Einbrechen genutzt. Es kann jeder gerne einen leerstehenden Garten übernehmen… Wie sagen manche in den Foren? “ Klotzen, nicht meckern“ 🙂

    • Avatar ... sagt:

      „Ab Herbst teilweise zu da in den Herbst/Wintermonaten gerne von Einbrechen genutzt.“

      Als ob sich Einbrecher von verschlossenen Toren abhalten lassen. Wie naiv manche sind ist immer wieder überraschend.

  11. Avatar Fritz sagt:

    @… natürlich ist niemand naiv zu denken das verschlossene Türen die Einbrecher abhalten. Aber geschlossene Tore stellen schon ein Hindernis für den Einbrecher dar. Denn dieser möchte ja schnell rein und raus. Und drüber klettern ist eben doch lästiger als durch offene Tore zu spazieren…

  12. Avatar Ernst sagt:

    Traurig, was die freie Marktwirtschaft alles so anrichtet.
    Ich wollte es meinem Vater nie glauben, aber er hatte recht.
    Der Kapitalismus macht dumm, böse und habgierig. 🤮

  13. Avatar Gruenerwirdsnicht sagt:

    Was für ein unnötiger, schöngeredeter Blödsinn….in Zeiten einer leeren Stadtkasse und der zunehmenden Klimakrise erst Recht. Es gibt keine Gewinner bei dem Plan…außer vielleicht paar Fußgänger, die kurze Wege lieben, parkplatzsuchende PKW-Fahrer oder neugierige Passanten, die sich doch einfach selbst einen Garten zulegen könnten…(ach ne, das macht ja Arbeit). Dafür muss man nun wirklich keine öffentlichen Mittel raushauen….
    Sorry….nur weil Konzeption drauf steht, muss es nicht gut sein.

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