90.000 Euro Fördermittel für LSVD+ unter anderem für LSBTIQ*-Beratung und Akzeptanzförderung
Die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Sarah Schulze, hat heute in Magdeburg zwei Förderbescheide an den LSVD Sachsen-Anhalt überreicht. Die Förderung in Höhe von 90.000 Euro sichert die Arbeit der Landeskoordinierungsstelle (LKS) Nord sowie des Projekts „LSBTIQ*-Beratung und Akzeptanzförderung”. Die Mitarbeitenden vernetzen, sensibilisieren und beraten zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Norden Sachsen-Anhalts. Damit leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen im Bereich Gleichstellung und Queerpolitik.
Die Landesbeauftragte betonte: „Der LSVD⁺ Sachsen-Anhalt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass Akzeptanz und Gleichstellung überall in Sachsen-Anhalt – von der Altmark bis in die Landeshauptstadt – gestärkt werden. Als erfahrener Partner unterstützt der Verband mit seiner Koordinierungsarbeit Fachkräfte und Institutionen und trägt dazu bei, Diskriminierung entgegenzuwirken. Diese fachliche Vernetzungsarbeit bildet eine zentrale Grundlage für verlässliche Unterstützungsstrukturen im Norden Sachsen-Anhalts.“
Weiter führte sie aus: „Gerade in ländlichen Regionen sind verlässliche Ansprechpersonen, Fortbildungsangebote und Koordinierungsstrukturen von großer Bedeutung. Mit der Förderung sichern wir diese Angebote als Teil der gleichstellungspolitischen Zielsetzungen des Landes Sachsen-Anhalt und leisten zugleich einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Die Landeskoordinierungsstelle Nord fungiert als zentrale Ansprechpartnerin für die Vernetzung regionaler Akteur*innen, die Durchführung von Weiterbildungen und unterstützt Verwaltungen und Organisationen bei Fragen geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Die landesseitige Förderung ermöglicht es, diese Angebote insbesondere auch in den ländlich geprägten Regionen des Nordens flächendeckend bereitzustellen.
Das Projekt „LSBTIQ*-Beratung und Akzeptanzförderung“ zielt darauf ab, queere Menschen in ihrer Identität zu stärken und gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz in der breiten Bevölkerung nachhaltig zu fördern.
Hintergrund:
Das Land Sachsen-Anhalt fördert die Landeskoordinierungsstellen Nord und Süd zur Unterstützung der Umsetzung seiner gleichstellungs- und queerpolitischen Zielsetzungen. Diese Stellen bündeln landesweit Fortbildungs- und Vernetzungsangebote und unterstützen die fachliche Weiterentwicklung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten.
Queere Menschen sind weiterhin überdurchschnittlich häufig von Diskriminierung und Gewalt betroffen. Beratungs- und Unterstützungsangebote leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Prävention, zum Opferschutz sowie zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe.
Der LSVD Sachsen-Anhalt ist Teil des bundesweiten LSVD-Netzwerkes und engagiert sich für die Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, nichtbinären und queeren Menschen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lsvd-lsa.de











Schön. Weiter so. Weg mit dem Steuergeld !
Genau, besser Fackeln und Mistgabel dafür kaufen. Damit kann man viel besser Angst machen als mit Beratung.
Und was ist mit den sozialen Einrichtungen die schließen mussten ? Gibt’s da was neues? Erscheint mir auch wichtig…
Hat von euch allen welche später hier schreiben schon einmal jemanden kennengelernt welcher „Queer“ ist? Schwule und Lesbische ja. Aber Queer? Seit über fünfzig Jahren nicht einen. Da würde mich schon einmal interessieren wie viele es denn wirklich geben soll. Deutschland ist ja Statistikweltmeister.
Das sind 90000 Ohrfeigen für den hart arbeitenden Steuerzahler! 👹
Und warum meldest du dich? 🤔
Na da hast du ja Glück gehabt dass DU davon kommst.
Ich begrüße es ausdrücklich, daß ein Teil der von mir gezahlten Steuern dafür ausgegeben wird. Wieso empfinden Sie das merkwürdiger Weise als Ohrfeige? Und ja: ich finde es richtig, Steuern zu zahlen. Sie etwa nicht?
Also keine für dich.
https://dubisthalle.de/sachsen-anhalter-sind-am-lsbtiq-freundlichsten-in-sachsen-anhalt/
Vor vier Jahren war Sachsen-Anhalt noch das queerfreundlichste Bundesland. Zahlreiche nervige „Akzeptanzprogramme“ haben es geschafft, diesen Wert deutlich zu senken und bilden sich deshalb ein, notwendig zu sein …
Am 6. September sind Wahlen.
DDR Klos in den Schulen, Schlaglöcher so tief bis China, aber 90 Riesen für die nächste NGO mit Käsethemen. Genau mein Humor.
Hier werden wieder wichtige Prioritäten gesetzt. Die Förderung wird weitergezahlt, selbst wenn alles andere in Scherben zerfällt.