Trauerkerzen am Hauptbahnhof Halle nach Frankfurter ICE-Mord

 

Die Tat hat bundesweit für Entsetzen gesorgt: eine Mutter und ihr Sohn werden am Hauptbahnhof in Frankfurt vor einen einfahrenden ICE gestoßen, der 8-jährige Junge wird überrollt und getötet. Der mutmaßliche Täter, ein seit dreizehn Jahren in der Schweiz lebenden Eritreer, wird unweit des Bahnhofs gestellt. 

Am Mittwoch haben sich am Hauptbahnhof in Halle zahlreiche Menschen versammelt, um an das getötete Kind und die zerstörte Familie zu erinnern. Kerzen wurden angezündet, Kränze niedergelegt. Mit der Aktion wollen die Initiatoren das Bewusstsein schärfen, dass ein solcher Vorfall überall passieren kann und die Leute nicht einfach so zum Tagesgeschäft übergehen. Die Menschen sollen einen Augenblick innehalten und darüber nachdenken, was ein solcher Vorfall für sie persönlich und ihre Sicherheit bedeutet. 

AfD-Stadtrat Donatus Schmidt sagte, es handele sich keinesfalls um einen Einzelfall. Bereits in den vergangenen Monaten sei es zu ähnlichen Vorfällen gekommen, Passanten seien von Asylbewerbern vor Züge oder Straßenbahnen gestoßen. Schmidt präsentierte dabei einen Ausschnitt der Vorfälle der letzten Jahre. Die Mutter des ermordeten Kindes werde ihr lebenslang unter Höllenqualen leiden, sagte Schmidt. 

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