Stadtwerke Halle steigern Gewinn

Das vergangene Jahr war für die Stadtwerke-Halle-Gruppe ein erfolgreiches. Der Umsatz sank zwar minimal auf 623,8 Millionen Euro. Dafür ist das Jahresergebnis auf 16,5 Millionen Euro gestiegen, das sind 5,4 Millionen mehr als im Jahr davor.

Im vergangenen Jahr musst die Stadt Halle (Saale) für den Betrieb des ÖPNV (HAVAG) keine Zuschüsse zahlen, nachdem es im Jahr zuvor noch mehr als 3 Millionen Euro waren. Die Betriebskosten für Busse und Straßenbahnen wurden komplette aus den Stadtwerke-Gewinnen anderer Bereiche mit Strom beglichen.

Im laufenden Jahr wird das Ergebnis aber nicht so gut ausfallen, sind sich die Stadtwerke sicher. Sie rechnen noch mit 6,7 Millionen Euro, was unter anderem den Pandemie-Auswirkungen auf den ÖPNV und die Bäder geschuldet ist. Zudem gibt es noch eine große Unbekannte. Insolvenzen von Großkunden könnten auch auf den Bereich Energie und Wasser durchschlagen.

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13 Antworten

  1. Hallenserin1979 sagt:

    Na als ob die Stadtwerke nur den ÖPNV und Großkunden haben…. der Verbrauch den Otto-Normalkunde durch den Lockdown und Kurzarbeit, Familien und Home office zuhause über Monate hatte, hat wohl keinen Einfluss auf das Plus, des vergangenen Jahres gehabt? Eigentlich ist der Verdienst des Plus nicht dem Unternehmen geschuldet, sondern der Pandemie, aber danke dass die Stadtwerke durchgehalten haben und Zuverlässig Strom und Gas lieferten.

  2. BR sagt:

    „Zudem gibt es noch eine große Unbekannte. Insolvenzen von Großkunden könnten…“
    Wer ist die große Unbekannte??

  3. Stel sagt:

    Wie wärs denn mal mit einer Senkung der Preise

    • Umgotteswillen ... frach bloss nich ... sagt:

      Wenn das die Stadträte hören! Das geht garnicht! Die brauchen jeden Cent für ihre RRG-Projekte!

  4. Il 62 sagt:

    Wenn die Stadtwerke Gewinn erwirtschaften können sich die Aktionäre wieder viel in die Tasche stecken. Aber großkotzig bei den Stromschuldnern
    den Stromverbrauch kappen.
    Es würde dem Erscheinungsbild der Stadtwerke Halle gut tun, wenn man die Preise senkt.
    Es ist auch unangebracht jedes Jahr die Fahrpreise zu erhöhen.

    • eseppelt sagt:

      Welche Aktionäre?

      Übrigens…Der Gewinn wird für den Betrieb der havag genutzt. Ohne wären die reellen Preisen doppelt so hoch

      • Robert sagt:

        Kein Euro geht da in die eigene Tasche von irgendwelchen Chefs ?
        Das ist nur eine Frage und keine Unterstellung.

      • ... sagt:

        Wofür steht nochmal das AG bei HAVAG?

        • eseppelt sagt:

          hat keine Bedeutung, ist noch die Bezeichnung aus alten Zeiten, als die HAVAG nicht Bestandteil des Stadtwerk-Konzerns war.

        • Sagi sagt:

          „Wofür steht nochmal das AG bei HAVAG?“

          Das steht NICHT für Aktionäre und schon gar nicht für Streubesitz.

          Es gibt eine einzige Aktionärin. Schon immer. Nun RATE, wer das ist.

          Und nein Enrico, die HAVAG ist nach wie vor eine Aktiengesellschaft. Seit 1990 und ohne Unterbrechung. Die Bezeichnung AG dürfte sie sonst nicht (ohne Zusatz) im Namen führen.

          • eseppelt sagt:

            Hast Recht, es war nur ein „Beherrschungsvertrag“ mit den Stadtwerken, um eine Direktvergabe der ÖPNV-Leistungen zu ermöglichen.

  5. Heiligsblechle sagt:

    Natuerlich
    Diese abzocker