Mülltonne als Reisegepäck und keinen Fahrschein: 25-Jähriger spuckt, schlägt und beleidigt Mitarbeiter der Bahn und Bundespolizisten

Am Samstag, den 25. Juni 2022 beschäftigte ein 25-Jähriger die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Halle (Saale) nahezu ganztägig. Zuerst versuchte dieser gegen 09:21 Uhr mit einer grünen 120 Liter – Mülltonne den Zug in Richtung München zu nutzen. In der Tonne befand sich sein gesamter Hausstand. Eine Fahrkarte hatte er jedoch nicht dabei und wollte diese beim Zugbegleiter nachzulösen. Als Identitätsnachweis zeigte er hierfür eine zerbrochene Identitätskarte vor, welche der Zugbegleiter nicht akzeptierte. Daraufhin bespuckte ihn der Schweizer und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Im Zug befindliche Landespolizisten übernahmen den aggressiven Mann und übergaben ihn einer dazu gerufenen Streife der Bundespolizei. Auf der Dienststelle fertigten diese eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und belehrten ihn, so dass er nach Abschluss der Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen konnte.

Jedoch ereignete sich fast der gleiche Sachverhalt erneut gegen 12:18 Uhr, als der 25-Jährige nun mit seiner Mülltonne den Zug in Richtung Erfurt nutzen wollte. Dieses Mal trat er den verantwortlichen Zugbegleiter, welcher ihn aufgrund der fehlenden Fahrkarte ebenfalls nicht mitnehmen wollte, nach dem Bespucken in den Rücken. Wieder sollte er zum Bundespolizeirevier Halle mitgenommen werden. Dieses Mal jedoch weigerte und wehrte er sich gegen die Mitnahme, indem er sich gegen die Laufrichtung stemmte und sich immer wieder fallen ließ. Bei der Fertigung der Strafanzeigen wegen Körperverletzung beleidigte er die eingesetzten Bundespolizisten fortwährend mit ehrverletzenden Worten. Außerdem wurde durch Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn bekannt, dass der Schweizer bereits gegen 07:20 Uhr schlafend im Bahnhof angesprochen wurde und daraufhin mit wüsten Beschimpfungen und Bedrohungen antwortete.

Nach eingehender Belehrung und Beendigung der polizeilichen Maßnahmen begleiteten die eingesetzten Beamten den Mann aus der Dienststelle, mit dem Ziel den Inhalt seiner Mülltonne in Tüten umzulagern und mit einem erworbenen 9-Euro-Ticket seine Weiterreise anzutreten. Er erhielt an diesem Tag Strafanzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung, Nötigung, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

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21 Antworten

  1. mitleid sagt:

    Der hat seine wohnung mit dabei gehabt.

  2. Gartenfreunde 🌻🙂 sagt:

    Hatte die Mülltonne wenigstens Räder ansonsten könnte es etwas schwer werden

    • Cybertroll sagt:

      Dem ist das Klima in Sahara-Anhalt nicht
      bekommen und deshalb ist er durchgeknallt.

    • nicht immer so spiessig sagt:

      Kapier die Polizei nicht.

      Eine 120 l Mülltonne ist relativ kompakt und lässt sich im Zug gut in eine Ecke stellen.

      Kann man so etwas nicht einfach Mal tolerieren oder funfe gerade sein lassen? Zumal er offensichtlich auf der Heimreise war.

      Bei einem offensichtlich armen Menschen kann man in so einer ausnahmesituation auch Mal ein Auge zudrücken.

  3. Deutscher Marder sagt:

    Sofort festsetzen und anschließend an die Front in die Ukraine, zum Ruhmreichen Kampf gegen Russland entsenden!

  4. Käsefondue-Esser sagt:

    Dabei sind die Schweizer sonst immer so entspannt…

    Interessantes Umzugsgefäß, das muss ich mir merken…

  5. Buggel Schorf sagt:

    Das müsste ich als Deutscher mal in der Schweiz abziehen.
    Die würden mich zu Recht einlochen.
    Unsere armen Polizisten und Mitarbeiter der Bahn.
    Was die sich gefallen lassen müssen, gibt es nur in Deutschland.

  6. Wintersonne sagt:

    Viele gegen Einen . Die Lösung mit den Beuteln und dem 9 € Ticket hat es sicher schon um 7.20 Uhr gegeben . Dann wäre Vielen ,noch viel mehr erspart geblieben .
    Wenn man mit dem Rücken an der Wand steht muss nicht versucht werden den Rücken durch die Wand zu drücken , denn auch da kommt der Rücken wieder raus. Das es Menschen gibt die auf der Straße leben müssen, ja das gehört zu diesem Land und es ist doch keine Seltenheit mehr.

    • rellah2 sagt:

      Auch ein Obdachloser muss sein Gegenüber nicht anspucken und schlagen!
      Und wenn er beim Zugbegleiter nachlösen wollte, muss er auch das Geld dazu gehabt haben (nach München fahren von Halle nur ICE, eine Spontanfahrt gibt’s nicht zum Sparpreis)

    • JS sagt:

      Niemand „muss“ auf der Straße leben.

    • Durchschnittsverbraucher sagt:

      Wow, ein Kommentar ohne faschistoiden Inhalt! Thumbs up.

  7. Steff sagt:

    Schönes Beispiel.
    Unser Staat hat alles im Griff!

  8. 10010110 sagt:

    Gleich abschieben, das Pack!

  9. Nickname sagt:

    Ein Schweizer😂😂😂

  10. Durchschnittsverbraucher sagt:

    Mülltonne = deutsche Tiny House

  11. Maria45 sagt:

    Wenn solche Assis aus dem Westen in die DDR eingereist waren und hier ähnlichen Stress machten, wurden sie ohne Aufsehen über die Grenze zurükgeschoben.

  12. Ironie off sagt:

    Sofort Grenzen zur Schweiz schließen!

  13. Gen. Gitterstab sagt:

    Wir hätten den mind. 2 Jahre eingelocht.Nach Raßniz, Thale oder Regis. Dort hätte der knuffen können.

  14. JetztFehltNeTonne sagt:

    Die Nutzung einer Mülltonne als Kofferersatz? Genial!
    Da passt doch wieder der gute alte Werbespruch: Wer hat‘s erfunden? Ein Schweizer natürlich…

  15. Der Schweizer sagt:

    „Der Schweizer“ mit Namen Mohammed.
    Gestern noch in Somalia, heute schon „ein Schweizer“. Schon klar.