Handwerkskammer Halle meldet noch 388 offene Ausbildungsplätze

Foto: Handwerkskammer Halle
Handwerkskammer Halle

Bis zum 30. Juni 2022 registrierte die Handwerkskammer Halle 731 Ausbildungsverträge, die bisher in diesem Jahr eingetragen wurden. Im Vergleich zum Stichtag 2021 verzeichnet die Kammer somit einen Zuwachs von 52 Neueintragungen (30. Juni 2021: 679). Zugleich sind aber auch noch 388 Stellen offene Lehrstellen in der Börse der Handwerkskammer registriert. 

„Der Zuwachs bei den Neuverträgen zeigt zunächst erst einmal nur, dass viele Betriebe früher in die Werbung um den Nachwuchs einsteigen und ihre Abschlüsse tätigen als dies im letzten Jahr der Fall war“, erläutert Matthias Stenzel, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Halle, die Zahlen. „Erst zum Jahresende ist klar, wie viele Verträge tatsächlich geschlossen wurden. Aber wir sind optimistisch.“ 

Die Handwerkskammer rechnet mit über eintausend neuen Ausbildungsverhältnissen im ersten Ausbildungsjahr. Damit wäre die Zahl der neuen Verträge stabil zu den Vorjahren. 
„Wir setzen auf die Schülerferienpraktikumsprämie im Handwerk des Landes Sachsen-Anhalt, die jungen Menschen die Möglichkeit gibt, unterschiedliche Berufe zu erleben und dann den Richtigen für sich auszuwählen“, so Stenzel weiter.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Keine Antworten

  1. Jim Knopf sagt:

    Harzer werden ist einfacher .

  2. BR sagt:

    Und, wer sollte daran Interesse haben, im alimentierten Dummland??? In der Hängematte, ohne Sanktionen, ubd mit sogen. Fachkräften, die das niemals sein wollten

    • Arbo Dübel sagt:

      Genau! Lieber als Lehrling in irgendwelchen Kackbuden verheizt werden für 700€/Monat um dann als Geselle 1200€ Netto zu bekommen. Und der Rücken ist mit 35 kaputt!

  3. Ex-Schüler sagt:

    Kurzsichtig betrachtet ist es leider attraktiver, als ungelernte/angelernte Arbeitskraft 12€ Mindestlohn zu bekommen (bei 35h/Woche über 1600€ brutto im Monat), als in einer Ausbildung weniger als 1000 € brutto zu bekommen.

    Hier sollte die große Politik (Hubertus Heil) bessere Rahmenbedingungen schaffen.