Mittlerweile sind 8 Wärmecafès in Halle am Start

Seit Anfang Januar haben die halleschen „Wärmecafés“ geöffnet. Mittlerweile beteiligen sich acht Gemeinden und Einrichtungen an der ökumenischen Aktion. 

Die Wärmecafés sind ein offenes Angebot für Menschen, die aus Sorge vor zu hohen Energiekosten in einer kalten Wohnung leben. Hier finden die Betroffenen ein warmes Wohnzimmer auf Zeit, in dem auch heiße Getränke angeboten werden. Die Wärmecafés laden ein zum Verweilen, um Hausaufgaben zu machen, gemeinsam zu lesen, zu spielen oder miteinander ins Gespräch zu kommen. Ehrenamtliche stehen bereit, um die Gäste willkommen zu heißen. Sulamith Fenkl-Ebert von der Freiwilligen-Agentur: „Gerade jetzt, wo die Temperaturen fallen, sorgen sich viele Menschen um ihre Heizkosten. Die Wärmecafés sind ein Zeichen von Mitmenschlichkeit, und die Engagierten freuen sich auf Besucherinnen und Besucher“.

Die Adressen und Öffnungszeiten der Wärmecafés sind zu finden unter www.waermecafe-halle.de.

Die Aktion ist eine Kooperation zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis und der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.. Neben den evangelischen Einrichtungen beteiligen sich auch eine katholische sowie eine freikirchliche Gemeinde. 

Finanziert werden die Wärmecafés durch die beteiligten Einrichtungen und Gemeinden sowie durch die Hallianz für Vielfalt und die Diakonie Mitteldeutschland mit der Aktion „Wärmewinter“.

Folgende Orte beteiligen sich (alphabetisch):

Evangelische Stadtmission (Kleiner und großer Saal)

Adresse: Weidenplan 3-5, 06108 Halle

Geöffnet: Sa/ So 10:00 – 18:00 Uhr

Diakoniewerk Halle (Speisesaal)

Adresse: Lafontainestraße 15, 06114 Halle (Saale)

Geöffnet: Mo-Do 14:00 – 17:00 Uhr

Gemeindezentrum Halle-Neustadt (Saal)

Adresse: Schulplatz 4, 06124 Halle (Saale)

Geöffnet: 

Mi 14:00 – 16:30 Uhr

Do 15:00 – 17:00 Uhr

Gemeindezentrum Silberhöhe-Beesen (Raum mit Küche – frei zugänglich)

Adresse: Franz-Mohr-Str. 1c, 06128 Halle (Saale)

Geöffnet: Mo-Fr 10:00 – 17:00 Uhr

Lichthaus

Adresse: Dreyhauptstraße 3, 06108 Halle (Saale)

Geöffnet: Die/Do 14:00 – 18:00 Uhr

Maria-Modesta-Haus

Adresse: Mauerstraße 13, 06110 Halle (Saale)

Geöffnet: Do 15:00 – 17:00 Uhr

Marktkirchengemeinde (Moritzzimmer)

Adresse: An der Marienkirche 1 (rechts), 06108 Halle (Saale)

Geöffnet: 

Mo, Die, Do 9:00 – 15:00 Uhr

Mi, Fr 9:00 – 13:00 Uhr

Paulusgemeinde (Bühnenraum – 1. Etage)

Adresse: Robert–Blumstraße- 11a, 06114 Halle (Saale)

Geöffnet: Do 9:30 – 12:00 Uhr

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28 Kommentare

  1. Ulli sagt:

    Und das im besten Deutschland aller Zeiten, einfach nur schauderhaft

  2. Halle am Ende sagt:

    „… Finanziert werden die Wärmecafés durch die beteiligten Einrichtungen und Gemeinden sowie durch die Hallianz für Vielfalt und die Diakonie Mitteldeutschland mit der Aktion „Wärmewinter“. …“

    Man finanziert Wärmecafés aber nicht die gestiegenen Energiekosten von Betroffenen.

  3. Robert sagt:

    Ein Witz sind die Öffnungszeiten und ein Hohn für Frierende.
    Alle Wärmestuben wollen helfen, wollen aber auch ihre „Wärmestuben “ am besten zu lassen.
    Der Erfinder dieser Wärmestuben sollte die Lebensrettungsmedaille erhalten. Hahaha bekommen.

  4. wie immer sagt:

    War klar, dass sich jemand daran stört, der nichts damit zu tun hat.

  5. Grüne 🍐 sagt:

    Kann man da drinnen auch tanzen und Bier trinken?

  6. Uschi sagt:

    Wenigstens ein bissl Arrangement. Werden sich gleich wieder unsere bärtigen Kiddies als Unterkunft an sich ziehen

  7. Diana Weise sagt:

    Toll. Die unfähigen Möchtegern Politiker werden immer reicher. Die Armen dürfen sich in Wärmecafes aufhalten. Und man beklatscht sich noch dafür. Was für eine erbärmliche Politik.

  8. Frank sagt:

    Gute Sache mit erbärmlichen Hintergrund als Ursache für diese Notwendigkeit.

    Heuchlerstaat.

  9. Kohleheizer sagt:

    Ganz schlimm, da sitzen Menschen drin, die ihre Heizungsrechnung nicht vom Amt alimentiert bekommen.
    Heute wurden wieder 52 Millionen € für den Wiederaufbau woanders locker gemacht. Ich habe den Eindruck, hier wird dafür alles abgebaut.
    Nach dem Krieg haben unsere ehemaligen Brüder, die, die sich gerade gegenseitig die Köpfe einschlagen, auch schon mal alles mitgenommen was ging.
    Ich will damit sagen, man kann auch im eigenen Land mal ne Mark locker machen.

  10. Kohleheizer sagt:

    Achso, und großen Dank an die Freiwillige! 💖💖💖

  11. MK sagt:

    Tja leider nix mehr hinzuzufügen! Genauso isses