Mitreisende im Zug zwei Mal vergewaltigt: Prozessbeginn am Landgericht in Halle

Landgericht Halle

Am Landgericht in Halle (Saale) startet heute der Prozess gegen einen 41-Jährigen. Ihm werden zwei Fälle der Vergewaltigung und ein tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte zur Last gelegt. Er habe an einem Tag im April 2020 in einer Regionalbahn auf der Fahrt von Merseburg nach Halle eine Mitreisende kennengelernt und sich in der Folge während der Zugfahrt zwei Mal an ihr vergangen. Dabei habe der Angeklagte ausgenutzt, dass die Mitreisende erheblich alkoholisiert gewesen und deshalb in ihrer Fähigkeit, einen entgegenstehenden Willen zu bilden und zu äußern, erheblich eingeschränkt gewesen sei. Als die herbeigerufenen Polizeibeamten die Identität des Angeklagten feststellen wollten, habe dieser unvermittelt zum Schlag ausgeholt, um einen der Polizeibeamten am Kopf zu treffen. Der Polizeibeamte habe dem Schlag jedoch ausweichen können.

Der Angeklagte hat die Taten bislang in Abrede gestellt.

Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren.

Artikel Teilen:

12 Antworten

  1. St sagt:

    Ich hoffe der Täter erhält eine gerechte Strafe, 2 Jahre ist wohl ein Witz

    • Jedes Mal sagt:

      🤦‍♂️

    • Faktenprinz sagt:

      „…Ich hoffe der Täter erhält eine gerechte Strafe, 2 Jahre ist wohl ein Witz…“

      Mit Gerechtigkeitsempfinden und Moral kommt man da nicht weiter. Die Opfer von Gewalttaten kriegen immer lebenslänglich.

  2. David sagt:

    Die Geschichte klingt ganz schön unglaubwürdig.
    W
    Ich kenne die Strecke von Merseburg nach Halle.
    Die Fahrzeit beträgt noch nicht einmal 20 min.
    Innerhalb dieser Zeit soll der Mann die Frau „kennengelernt“ und 2 mal Vergewaltigt haben.
    Selbst wenn der Schaffner in der Zeit nicht auftaucht, gibt es ja noch andere Fahrgäste.
    Bin gespannt was da rauskommt.

    • nurzu sagt:

      Wenn du erwartest, dass hier darüber berichtet wird, liegst du falsch. Musst schon selbst hingehen. Ist öffentlich. Landgericht Halle (am Hansering), Saal 187, Beginn 9 Uhr.

    • 10010110 sagt:

      Ich sehe das ähnlich.

    • micha sagt:

      Was soll das? Das kann nur von einem Kerl kommen.
      Aus dem Text oben geht doch klar hervor, dass es doch jemandem aufgefallen ist und die Polizei gerufen wurde.
      Warum sollen 20 Minuten dafür nicht reichen? Drastisch formuliert fällt wahrscheinlich bei einer Vergewaltigung das Vorspiel weg.
      Nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann, bedeutet es nicht, dass es das nicht gibt.

  3. Fettes Schweinefleisch sagt:

    Wenn es dumm läuft, dann droht ihm am Ende noch ein schlimmer Platzverweis.

  4. Erberhard sagt:

    Nationalität???