30 Hektar Feld bei Spickendorf abgebrannt – vermutlich durch heißgelaufenen Mähdrescher: rasante Ausbreitung durch Wind, 50 Feuerwehrleute im Einsatz, Straße muss gesperrt werden, drei Wohnhäuser wurden evakuiert

Dicke Rauchwolken waren am Mittwochmittag über dem nördlichen Saalekreis zu sehen. Bei Spickendorf brannte ein Feld. Das Feuer hat sich durch den Wind rasant ausgebreitet, am Ende sind 30 Hektar niedergebrannt.

Für den Zeitraum der Löscharbeiten musste ein Straßenabschnitt der K 2137 gesperrt und drei Einfamilienhäuser temporär evakuiert werden. Zwischenzeitlich breitete sich das Feuer auf ca. 40 Hektar aus. Kurz nach 13.00 Uhr konnte die Feuerwehr die Brandbekämpfung beenden. Ein Übergreifen auf angrenzende noch nicht geerntete Felder konnte verhindert werden

Ausgebrochen ist das Feuer gegen 11.30 Uhr, vermutlich durch die Hitze eines Mähdreschers. Derzeit liegen keine Hinweise dafür vor, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde, betont die Polizei. Die Brandursachenermittlung dauert an.

Im Rahmen der Löscharbeiten wurde eine 46-jährige Feuerwehrfrau leicht verletzt, weil sie Rauchgase einatmete. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein hallesches Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren rund 50 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Landsberg, Niemberg, Spickendorf, Schwertz, Gollma, Queis, Zwebendorf Hohenthurm, Zöberitz und Brehna.

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7 Antworten

  1. Ex-Schüler sagt:

    Früher wurden neben dem abzuerntenden Feld mindestens ein Pflug und ein Wasserbehälter mit Löschwasser platziert, um ein entstehendes Feuer schnell an der Ausbreitung zu hindern.

    • winter sagt:

      Früher (und ganz früher) gab es nicht viel Trockenheit.

      • 10010110 sagt:

        Das ändert aber nichts daran, dass früher „neben dem abzuerntenden Feld mindestens ein Pflug und ein Wasserbehälter mit Löschwasser platziert“ wurden, „um ein entstehendes Feuer schnell an der Ausbreitung zu hindern“.

      • T. sagt:

        diese aussage ist unwahr ..

      • Ex-Schüler sagt:

        Trotzdem wurde entsprechend vorgebeugt, dass sich das Feuer nicht so weit ausbreiten kann, indem dann schnell einige Brandschneisen gepflügt wurden.

      • Badewannenkapitän sagt:

        Man muss nicht aus jedem Thema im Sommer den Klimawandel thematisieren.

    • Horch und Guck sagt:

      Da ich kein Bauer war oder bin, habe ich Perplexity zu deiner Behauptung befragt. Fazit der KI: „Die beschriebene Praxis ist heute bei Brandeinsätzen üblich und hat sich als effektiv erwiesen, aber es gibt keine Belege dafür, dass dies früher in Deutschland überall Standard war. Es handelte sich eher um eine situative Maßnahme im Brandfall als um eine generelle Vorbeugungsmaßnahme vor jeder Ernte.“