Betonmischer umgekippt, Fahrer schwer verletzt: Sperrung nach LKW-Unfall auf der A14 bei Oppin

Heute Morgen gegen 06:30 Uhr ereignete sich auf der A14 ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen fuhr der 23-jährige Fahrer aus Halle (S.) eines Lkws Mercedes (ein Betonmischer) in Richtung Magdeburg. Nahe der Anschlussstelle Halle-Tornau kam er aus bislang unbekannter Ursache von seinem Fahrstreifen ab, durchbrach die Mittelleitplanke und kippte auf der entgegengesetzten Fahrbahn um. Dadurch liefen Betriebsstoffe und Beton auf die Autobahn.

Der Fahrer des Betonmischers wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Es wurden ca. 100 Segmente der Mittelleitplanke beschädigt. Die Höhe der Gesamtschadenssumme kann derzeit nicht beziffert werden.

Die Autobahn 14 musste in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Daraufhin bildeten sich Staus auf beiden Richtungsfahrbahnen.

In Fahrtrichtung Magdeburg wird der Verkehr seit ca. 07:30 Uhr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. In Fahrtrichtung Dresden wird der Verkehr an der Anschlussstelle Halle-Trotha von der Autobahn auf die U26 abgeleitet. Auf der A14 in Fahrtrichtung Dresden ist mit längeren Behinderungen zu rechnen.

Der Lkw wird nun durch einen Hilfsdienst geborgen. Anschließend wird die Ölwehr die Fahrbahn reinigen. Am Unfallort kamen insgesamt 14 Kameraden der Feuerwehren aus Oppin, Gutenberg, Niemberg und Braschwitz zum Einsatz.

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22 Kommentare

  1. 10010110 sagt:

    Herr, unseren täglichen Autounfall gib uns heut!

  2. Susi sagt:

    Blöder Kommentar .ein Mensch ist schwer verletzt. Und einer der sein ganzes Leben noch vor sich hat .Gute Besserung dem Fahrer .

    • 10010110 sagt:

      Mein Kommentar war eine Kritik daran, dass solche Unfälle zur Normalität gemacht werden, über die sich niemand mehr aufregt, und nichts gegen die Wurzel des Übels getan wird (bzw. sich dann ein großer Sturm der Entrüstung erhebt, wenn mal jemand was dagegen tun will, weil „Wirtschaft“).

      • A.W. sagt:

        @10010110 das ist noch dümmer als dein erster Kommentar.

      • Jan Bühler sagt:

        Hätten wir eine Pförtnerampel, würde Trotha nicht verpestet. In solchen Fällen sollten die Autos auf der Autobahn/am freien Feld warten, um dann flüssig durch die Stadt zu fahren. Leider ist unsere Landesregierung an solchen einfachen Maßnahmen zur Verkehrslenkung nicht interessiert. Den verletzten eine schnelle Genesung!

      • Emmi sagt:

        @10010110, das war kein Auto, sondern ein Betonmischer. Der Beton wird sicher zum Hausbau verwendet.
        Also was regst du dich auf. Es ist eine gewerbliche Nutzung.

      • Heinz sagt:

        Heinz

    • : sagt:

      Das sind Kollateralschäden, und sie werden von der Gesellschaft akzeptiert. Besserungswünsche sind hier völlig deplatziert. Oder möchtest du jeden Tag 138-mal „Gute Besserung“ schreiben? So eine Heuchelei.

  3. 2.Opa gegen links sagt:

    Und jetzt können sich alle Kritiker der A143 ein Bild vom Verkehr in Halle machen!
    Das geht ganz besonders an #10010110#

  4. Vollgesch---n sagt:

    Knapp 30 Kilometer Autobahn mehr, die jeder Spediteur freiwillig zahlt.

  5. Hää sagt:

    Was ist denn das „Endprodukt“ einer Spedition??

  6. Scheinbar echt sagt:

    So gesehen wird auch jeder Cent, der durch stehende LKWs entsteht, auf das Endprodukt umgelegt. Alles ganz einfach und so macht der Spediteur nie Verlust.

  7. 🤣 sagt:

    Da liegt dann sicher auch „jeder Cent Maut“.

  8. Michael Stützer sagt:

    Es gibt aber auch Leute, die in die andere Richtung wollen!