Ein Marktplatz zum Wohlfühlen: SPD-Stadtratsfraktion setzt auf Entsiegelung und Schattenlösungen

Die Gestaltung des Marktplatzes in Halle (Saale) ist schon seit Jahren Thema. In den vergangenen Monaten gab es dazu einen Bürgerdialog zum Leitbild Marktplatz. Zudem haben die SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) und SPD-Stadtverband eine Bürgerbefragung zur Marktplatz-Gestaltung durchgeführt. Aus den Rückmeldungen der Hallenser:innen sind mehrere Anfragen für den Marktplatz entstanden, die die SPD-Fraktion nun in den Stadtrat im Oktober einbringt. Ziel ist es nach Angaben der Sozialdemokraten, den Marktplatz durch Entsiegelung, bessere Beschattung, punktuelle Abkühlung mit Sprühnebelanlagen sowie zusätzliche Trinkbrunnen lebenswerter, klimafreundlicher und bürgernah zu gestalten.

Eric Eigendorf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale), erklärte: „Die Ergebnisse unserer Bürgerbefragung sind eindeutig: Die Hallenser:innen wollen ihren Marktplatz verbessern. Besonders wichtig sind Maßnahmen zur Abkühlung im Sommer. Das dunkle Pflaster speichert Hitze und verhindert die nächtliche Abkühlung. Dadurch wird der Platz im Sommer unangenehm.“

„Mit helleren Belägen, mehr Begrünung und entsiegelten Flächen wollen wir das Mikroklima verbessern. Der Marktplatz soll so zu einem angenehmen Ort für alle Hallenser:innen werden. Zugleich legen wir damit die Basis für eine nachhaltige Nutzung dieses zentralen öffentlichen Raums. Die Entsiegelung allein reicht jedoch nicht. Wichtig sind auch mehr Sitzmöglichkeiten, Schattenzonen und Sprühnebelanlagen. Trinkbrunnen können Gelegenheit zur Abkühlung bieten. Diese Maßnahmen machen den Marktplatz bei heißen Temperaturen attraktiv, fördern soziale Begegnungen und steigern die Lebensqualität für alle Generationen. Die SPD-Fraktion wird sich für diese Wünsche der Hallenser:innen im Stadtrat einsetzen“, so Prof. Dr. Christine Fuhrmann, Stadträtin der SPD-Fraktion, abschließend.

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17 Antworten

  1. Experte sagt:

    So wird das Geld verpulvert. Fremdes Geld.

  2. Lubob sagt:

    Wir waren neulich in Chemnitz. Da gibt es vom Rathaus wegeführend eine Straße mit ziemlich hässlicher Bebauung, 60er oder 70er Jahre Häuser. Dazwischen aber grosse Betoninseln mit Bäumen und viele Sitzgelegenheiten.
    Das Resultat ist, dass man sich da überraschend wohl fühlt, weshalb sich dort auch viele Menschen einfach aufhalten.

    Insofern denke ich, die SPD hat da völlig Recht. Ein Marktplatz, der zum verweilen einlädt, würde die ganze Innenstadt aufwerten. Sowohl für uns als Bewohner als auch für den Einzelhandel und den Tourismus.

  3. PaulusHallenser sagt:

    „Diese Maßnahmen machen den Marktplatz bei heißen Temperaturen attraktiv, fördern soziale Begegnungen“

    Mit den „sozialen Begegnungen“ umschreibt die hallesche SPD mal wieder soziale Kontrolle, die sie ausüben will.

    • Frage sagt:

      Mal wieder diese Unterstellung. Vielleicht erläutern Sie dieses Mal, wie Sie darauf kommen? Wäre nett.

    • Ach Pauli... sagt:

      Das kannst du begründen, beweisen oder wenigstens erklären? Leider nein? Dachte ich doch…

    • 10010110 sagt:

      Du klingst wie ein Verschwörungstheoretiker, der auch das Konzept der 15-Minuten-Stadt für eine Methode der sozialen Kontrolle hält. 🙄

      • PaulusHallenser sagt:

        10010110,

        sprechen Sie mal mit „überzeugten“ SPD-Genossen. Dann werden Sie schnell merken, wie recht ich doch habe.

        • Frage sagt:

          Sie wollen ernsthaft behaupten, einladende Bänke aufzustellen sei ein geeignetes Mittel, Menschen zu kontrollieren? Wird da automatisch ein implantiert Chip gelesen oder wie soll ich mir das vorstellen?

  4. Stadtratsbeobacher sagt:

    Liebe SPD,

    diese Anregungen hätten bei den öffentlichen „Workshops“ zum „Leitbild Markt“ eingebracht und beraten werden können.
    Leider sind mir derartige Vorschläge in diesem Rahmen nicht bekannt geworden.

    Somit ist das nur ein Schaufensterantrag, der Aktionismus vorspielen soll.

  5. Darfdochwohlnichtwahrsein sagt:

    Dann noch Dir bescheuerte Haltestellenmusikberieselung und die SPD-Fraktion kann sich kiffend auf dem Marktplatz treffen und den „Sieg“ feiern.

  6. DieTerrasse sagt:

    Ich frage mich welcher Idiot beschlossen hat den Markt komplett mit dunklen Steinen zu Pflastern. Das Sommer immer heisser werden, ist wirklich keine neue Erkenntnis mehr.

  7. Emmi sagt:

    Vielleicht sollte sich die SPD erinnern, dieses schwarze Pflaster wurde unter ihrer OB Regentschaft beschlossen.
    Als gute Idee würde ich die Schatteninseln mit Sitzgelegenheiten aus der City in München übernehmen. Da sind schattenwerfende Büsche in ca. 2m Durchmesser Kübeln und ringsherum Sitzgelegenheiten.

  8. Fan da Nül sagt:

    Im Winter werden Hütten aufgestellt mit Fußbodenheizung, Saunen und Jacuzzi.
    Außerhalb der Hütten stehen, aller 5m, Warmluftgebläse, um den Markt bürgernah zu gestalten.

    „Der Marktplatz soll so zu einem angenehmen Ort für alle Hallenser:innen werden.“
    Alle Anderen können uns mal!
    (den Hallmarkt runterrutschen)