Polizei verhindert Eskalation bei häuslicher Gewalt in Halle: Schutzmaßnahmen für Betroffene

Am gestrigen Tag kam es gegen 20:20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet Halle (Saale) zu einem polizeilichen Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Die alarmierten Beamten konnten nach einer Körperverletzung eine weitere Eskalation der Situationen verhindern und ergriffen umgehend die notwendigen Schutzmaßnahmen für eine betroffene Frau.

Dem Beschuldigten wurde ein Annäherungs- und Kontaktverbot für den Zeitraum von mehreren Tagen und ein Platzverweis für den Tatortbereich ausgesprochen. Durch das Polizeirevier wurden die strafrechtliche Ermittlungen gegen den Beschuldigten eingeleitet.

Die Polizei ermutigt Betroffene von häusliche Gewalt und Stalking diese Straftaten bei der Polizei anzuzeigen und sich Hilfe zu suchen.
Häusliche Gewalt oder Stalking sind keine Privatsache.
Jede Strafanzeige wird ernst genommen! Nur durch das Durchbrechen des Kreislaufs der Gewalt kann langfristiger Schutz erreicht werden.

Falls Sie Zeuge eines solchen Vorfalls werden, bitten wir Sie, sich ebenfalls umgehend bei der Polizei zu melden.
Die Geschädigte wurde an die Interventionsstelle für Häusliche Gewalt und Stalking in Halle (Saale) weitervermittelt. Hier können sich Geschädigte von Gewalt in der Familie und Partnerschaft zu weiteren Schutzmöglichkeiten beraten lassen.
Für Betroffene stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung.
In akuten Gefahrensituationen sollte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 kontaktiert werden.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 erreichbar und bietet anonyme, mehrsprachige Beratung.
Frauenhäuser und spezialisierte Beratungsstellen stehen ebenfalls als Anlaufstellen zur Verfügung.
Die Polizei arbeitet eng mit Opferschutzorganisationen zusammen, die rechtliche und psychosoziale Unterstützung bieten.
Weitere Informationen zu Hilfsangeboten sind auf den Webseiten der Opferschutzorganisationen sowie des Landes Sachsen-Anhalt zu finden, beispielsweise unter: https://www.gewaltfreies-sachsen-anhalt.de/

Aus Gründen des Opferschutzes wurden keine weiteren Details zu den beteiligten Personen veröffentlicht.

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