Rund 930.000 Frauen in Sachsen-Anhalt können heute den Frauentag feiern
Im Oktober 2025 lebten in Sachsen-Anhalt rund 930 600 Frauen im Alter von 18 Jahren und mehr, die am kommenden 8. März den Internationalen Frauentag feiern können.
Insgesamt lebten zu diesem Zeitpunkt rund 1 080 200 Mädchen und Frauen im Land, die mit einem Anteil von 50,9 % an der Gesamtbevölkerung gegenüber dem männlichen Teil der Bevölkerung leicht in der Überzahl waren.
2024 betrug das Durchschnittsalter der weiblichen Bevölkerung 50,12 Jahre. Frauen in diesem Alter konnten, statistisch gesehen, mit einer weiteren Lebenserwartung von 33,75 Jahren rechnen. Die Lebenserwartung bei Geburt betrug 82,27 Jahre.
Die meisten Frauen ab 18, wenn auch nicht ganz die absolute Mehrheit, waren verheiratet (438 100). Ihr Anteil betrug 46,9 % und lag somit um ca. 20 Prozentpunkte höher als der Anteil der ledigen Frauen (26,1 %). Demgegenüber waren von den Frauen ab 18 Jahren 16,8 % verwitwet und 10,2 % geschieden.
Rund 259 000 Frauen waren Mütter, die gemeinsam mit ihren Kindern in einem Privathaushalt lebten, wie aus der Haushaltsbefragung Mikrozensus 2024 hervorging. Die Mehrheit von ihnen (55,1 %) war verheiratet, 25,3 % waren alleinerziehend und 19,6 % von ihnen lebten in einer Lebensgemeinschaft ohne Trauschein mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammen.
Mit 76,1 % waren etwas mehr als 3/4 der Mütter (197 000) erwerbstätig, wobei 96,0 % von ihnen ihrer Erwerbstätigkeit zum Befragungszeitpunkt auch nachgehen konnten und diese nicht aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit pausierten. Etwas mehr als die Hälfte der arbeitenden Mütter (56,1 %) ging einer Vollzeitbeschäftigung nach. Mütter, die in Lebensgemeinschaften lebten, waren mit 86,3 % am häufigsten erwerbstätig. Von den Alleinerziehenden gingen hingegen 66,2 % einer Erwerbstätigkeit nach.
Die Erwerbstätigenquote der Frauen von 15 bis 65 Jahren lag 2024 bei 74,2 % (457 000). Unter den abhängig beschäftigten Frauen insgesamt betrug die Quote der in Vollzeit Arbeitenden 60,0 % und war somit etwas höher als der entsprechende Anteil bei den erwerbstätigen Müttern. Dies erklärt sich auch daraus, dass 15,5 % der in Teilzeit arbeitenden, abhängig beschäftigten Frauen explizit die Betreuung von Kindern als Grund für die Teilzeit nannten. Ein ähnlich hoher Anteil (16,0 %) gab jedoch an, dass sie keine Vollzeittätigkeit finden konnten.
Der Mikrozensus ist eine jährliche 1%ige Stichprobenerhebung der Privathaushalte.










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