Sozialministerin Grimm-Benne würdigt Jugendbildung und überreicht Förderbescheid an AWO-Landesjugendwerk
Auf dem gestrigen Neujahrsempfang des Landesjugendwerkes der AWO Sachsen-Anhalt e. V. würdigte Sozialministerin Petra Grimm-Benne die gesellschaftspolitische Bedeutung der außerschulischen Jugendarbeit und Jugendbildung. Im Rahmen der Veranstaltung überreichte die Ministerin einen Förderbescheid in Höhe von 107.000 Euro für die Umsetzung des Jugendbildungsprogramms an den Geschäftsführer des AWO-Landesjugendwerkes, Tom Bruchholz. Bereitgestellt werden die Mittel aus den Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit, der Jugendverbände, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Das Sozialministerium fördert zudem die Arbeit der Jugendbildungsreferentinnen und -referenten sowie die Verwaltungsaufgaben im Bereich der Jugendverbandsarbeit. Die Gesamtfördersumme für das Landesjugendwerk beträgt für 2026 insgesamt mehr als 321.000 Euro.
Ministerin Grimm-Benne betont: „Junge Menschen lernen gesellschaftliche Verantwortung nicht nur in der Schule. Außerschulische Jugendarbeit und -bildung eröffnet ihnen Räume, sich auszuprobieren, Gemeinschaft zu erleben und demokratische Werte zu leben. Gerade im ländlichen Raum schafft sie unverzichtbare Angebote, die persönliche Entwicklung fördern und Teilhabe unabhängig von Lebenslage, Herkunft und Wohnort ermöglichen. Das Landesjugendwerk der AWO leistet hier Großes: Es tritt Ausgrenzung und Radikalisierung frühzeitig entgegen, baut Brücken zu Kindern und Jugendlichen und eröffnet ihnen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten.“
Tom Bruchholz, Geschäftsführer des Landesjugendwerkes, sagt: „Die Förderung ermöglicht es uns, jungen Menschen auch im Jahr 2026 vielfältige und qualitativ hochwertige Bildungsangebote zu unterbreiten. Ein besonderer Schwerpunkt unserer außerschulischen Bildungsarbeit liegt auf Gedenkstättenfahrten, etwa nach Auschwitz-Birkenau oder Theresienstadt. Diese Fahrten sind für viele Jugendliche und junge Erwachsene prägende Erfahrungen: Sie setzen sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander, reflektieren Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Menschenwürde und Demokratie aktiv zu verteidigen.
Darüber hinaus realisieren wir begleitende Workshops zur U18-Wahl, Ausbildungen von Jugendleiter*innen sowie Projekte zur Demokratiebildung. Hier schaffen wir Räume, in denen sich junge Menschen mit politischen Prozessen vertraut machen, ihre eigenen Positionen entwickeln und lernen, wie sie sich wirksam einbringen können. Darüber hinaus organisieren wir mehrtägige Bildungsfahrten und Seminare, die soziale Kompetenzen junger Menschen stärken, interkulturelles Lernen fördern und Gemeinschaft erlebbar machen, bspw. unsere Kinderrepublik, die jedes Jahr in den Sommerferien stattfindet.
Die Landesförderung gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um diese Angebote landesweit – gerade auch im ländlichen Raum – umzusetzen und möglichst vielen Kindern und Jugendlichen echte Beteiligungs- und Bildungschancen zu eröffnen.“
Hintergrund:
Das Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V. ist der unabhängige Kinder- und Jugendverband der Arbeiterwohlfahrt in Sachsen-Anhalt, landesweit anerkannter Träger der freien Jugendhilfe sowie Träger der außerschulischen Jugendbildung, von Schulsozialarbeit, Kita-Sozialarbeit, offener Jugendarbeit, des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in Sachsen-Anhalt.










Eine SPD-Politikerin subventioniert auf Kosten der Steuerzahler die AWO. Ich finde das sehr bedenklich.
Deine Worte, dass die Jugend gefördert werden muss, waren wohl nur leere Heuchelei?
Das sind die Leute, durch die Halle rote Zahlen macht.