Ab dem neuen Jahr viel weniger Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose in Halle: Nur noch 1.800 statt 4.400 Plätze

Ab dem neuen Jahr tritt das neue Bürgergeld in Kraft. Für Langzeitarbeitslose gibt es somit mehr Geld. Allerdings wird an einer anderen Stelle gespart.

Der Bund kürzt die Verwaltungsbudgets für die Jobcenter, und das bei gleichzeitig steigenden Energiekosten. Halles Jobcenter-Chef Jan Kaltofen berichtete nun im Sozialausschuss, welche Auswirkungen das hat. 

Denn für Eingliederungsmaßnahmen – langläufig bekannt als “Ein-Euro-Jobs”, auch wenn die Verdienste mittlerweile höher liegt – steht weniger Geld bereit. Konkret können nur noch 1.800 Maßnahmen für Langzeitarbeitslose in Halle (Saale) finanziert werden. Im aktuellen Jahr sind es noch 4.400.

Das Jobcenter hat bereits eine Prioritätenliste aufgestellt. Maßnahmen für den sozialen Zusammenhalt wie Suppenküchen, Wärmestuben und Tafeln können auch weiterhin auf Hilfskräfte durch das Jobcenter zurückgreifen. Auch Ausstellungsprojekte wie in der Neuen Residenz oder im Park am Thüringer Bahnhof wird es weiterhin geben.

Doch bei etlichen anderen Projekten wird gekürzt. Graffiti-Entfernung, Wegereinigung… und ähnliche Projekte wird es künftig nicht mehr als Arbeitsgelegenheiten geben. Mit den betroffenen Trägern der Maßnahmen sei man bereits im Kontakt, so Kaltofen.

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7 Antworten

  1. Kommse her... sagt:

    Es werden doch überall Fachkräfte gesucht…ach nee. Unsere eigenen Leute sind ja leider dümmer und fauler. Darum brauchen wir jetzt Ausländische Fachkräfte.

    • in der tat sagt:

      genau so ist es auch

      • Falsche Überschrift (Alt-Dölauer) sagt:

        Die Überschrift ist falsch, das sind keine Arbeitsgelegenheiten sondern subventionierte Beschäftigungsmaßnahmen. Arbeitsgelegenheiten gibt es trotz anstehender Rezession immer noch reichlich – überall wird gesucht.

  2. Schmidt sagt:

    Für die Entfernung von Graffiti bzw. der Wegereinigung könnte man auch auf Insassinnen und Insassen der JVA zurückgreifen.

  3. Raus aus der Hängematte sagt:

    In den Parks liegt jede Menge Dreck und neben den Autobahnen ebenso.

  4. kalter Ofen sagt:

    „Für Langzeitarbeitslose gibt es somit mehr Geld.“

    Seit einem halben Jahr haben wir Inflation und es gab keinen Cent mehr und die Ärmsten der Gesellschaft konnten zusehen, wie sie über die Runden kommen. Inzwischen müsste eine Erhöhung 150€ statt rund 50€ betragen, da die Grundsicherung ohnehin schon immer zu niedrig war..

    • Jammer nich, steh auf und kleeche... sagt:

      Die wirklich Armen sind die, die im Gegensatz zu dir noch jeden Tag zur Kleeche rennen und dann die Hälfte vom sauer verdienten Geld abdrücken müssen an welche wie dich.

      • @Heuchler sagt:

        Mir kommen gleich die Tränen. Aber was genau hält dich davon ab, es „denen“ gleich zu tun und dich in die ach so großartige soziale Hängematte zu begeben?

      • Frodo sagt:

        Naja, wenn du die Hälfte abdrücken sollst, bist du aber ganz gut eingestuft. Allerdings ist der Steuerhöchstsatz bei aktuell wohl 42%. Und da mußt du schon deutlich über 58000 im Jahr einfahren…

        • Beutlin sagt:

          Du vergisst die Sozialabgaben, die MWSt, Spritsteuer etc. etc. In Wirklichkeit behält der Staat 55-70% ein. Nur EKSt ist zu kurz gedacht.
          Und die arbeitende Bevölkerung bekommt viel weniger Lohn-Steigerung als die Sozialschmarotzer. Die sollten dankbar sein, dass es überhaupt was gibt ohne Gegenleistung.

    • Tom sagt:

      Die 50€ mehr machen keinen Unterschied,reich is dadurch keiner! Das deckt nichmal die Mehrkosten durch Preiserhöhung bei Lebensmitteln!

  5. G.Neubert sagt:

    Dafür bekommst Du wieder von einer 27 Jährigen Verwaltungsfachangestellten vorgeworfen , Sie sind nur zu Faul zum arbeiten und stehen nur vor der Kaufhalle mit der Flasche Bier in der Hand
    Sind selber zu Faul vor dem Gespräch in ihren Rechner zu schauen, welche Möglichkeiten der Bürger noch hat.
    Da hätte Die gewusst das man mit Blutverdünner kein Alkohol trinken darf .so schlau sind die nicht.