Abendkleid versus Drahtesel: Stadtrat diskutiert über Fahrradstellplätze an der Oper

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30 Antworten

  1. Joachim Euther sagt:

    Sinnlose Diskussion und Antrag, da die Besucherzahlen von TOOH und Oper ohnehin auf 20 Prozent eingebrochen sind, braucht es keine zusätzliche Stellflächen – weder für Fahrräder noch für PKW.

  2. Frau L. sagt:

    Weil es früher Sitte gewesen sei, dass Frauen Abendkleider trugen, wird heute vor der Montage von Fahrradbügeln gewarnt…

  3. We sagt:

    Mit dem Rad zur Oper, ihr habt doch nicht mehr alle Tassen im Schrank

    • Thomas Hahmann sagt:

      Als wir letztens in der Oper war, kamen wir mit dem Rad. Es gibt zwischen Frack/Abendkleid und Jogginghose viele gute Möglichkeiten. Und ich würde mal glatt behaupten, dass Anzugträger in der Oper inzwischen nicht mehr die Mehrheit stellen…

      Es geht um die Musik (das Schauspiel) – das Sehen-Gesehenwerden-Ritual der oberen 10% kann bitte gern beim Neujahrsempfang der Deutschen Bank o.ä, statt finden…

    • Psychiator sagt:

      Nur noch Geisteskranke.

  4. : sagt:

    AfD mal wieder. Machen aus jedem Fahrradbügel ein Kulturkampf. Lösungen sind nicht gewünscht und sind auch nicht das Ziel. Hauptsache Krawall machen für das dumme (Ossi)Volk, die dann auch begeistert Beifall klatschen. 40 Jahre Sozialismus scheinen hier viele Betonköpfe nicht aus dem Kopp zu bekommen.

  5. Emmi sagt:

    Auf in die Oper mit dem Fahrrad, super Idee von den Stadträten. Bitte vormachen im langen Abendkleid. Ach, ich vergaß, sie wissen gar nicht, wie man angezogen eine Oper besucht.
    Was ist es für ein Irrsinn zu glauben, Fahrradbügel schaffen mehr Publikum in der Oper. Dazu muss man schon etwas Interesse haben an dieser Musik und den Aufführungen.

    • Rentner sagt:

      Oho, DU gehst mit langem Abendkleid in die Oper?
      Und wie besuchst Du den Opernball, der demnächst in Leipzig stattfindet?

  6. Eine gute Idee des Stadtrates sagt:

    Genau…wenn dann Besucher der Oper von auswärts kommen dann bitte schön mit dem Fahrrad 😀👍🏼

  7. Ironieschalter sagt:

    Zuschussgeschäft TOOH abschaffen, Problem gelöst.

  8. Deppenstadel sagt:

    „Insbesondere junge Leute, die mehr mit dem Fahrrad fahren, können so als neue Besucher der Oper gewonnen werden.“

    Man geht in die Oper, weil man davor einen Fahrradbügel vorfindet? Ernsthaft?

  9. ZiegenPeter sagt:

    Wat is nu mit dem Parkhaus hinter der Oper?

  10. Bürger für Halle sagt:

    Selbstverständlich müssen mehr Fahrradstellplätze her und stattdessen einige überflüssige Autostellplätze umgewidmet werden, denn sie haben in der Innenstadt nichts zu suchen. Herr Raue von der „AFD“ scheint indes noch in den 30er Jahren zu leben.

  11. Fischer Helga sagt:

    Was hat Deutschland und die Kommunen nur für bekloppte Politiker. Fahrradstender an der Oper in Halle. Darf ich dann mit kurzen Hosen in die Oper gehen? Mit langem Abendkleidkleid fährt es sich nicht besonders gut Rad. Oder wird die Straßenbahn verlegt bis zur Oper ?
    Was für ein Spatzen- Hirn Haben nur die Ossis in Halle von den Stadträten? Ich dachte der Scheiß kommt von den Grünen , vielleicht auch, aber es kommt von der SPD.
    Leute was seit ihr nur für Abgeordnete die so mit unseren Steuergelder umgeht. Kauft lieber Klopapier für die Schulen und fordert die Kinder nicht auf das sie ihr Klopapier mitbringen müssen von zu Hause.👎🤢 Hat einer von euch Abgeordneten schon mal gearbeitet oder lebt ihr schon 33 Jahre von unseren Steuern die wir bezahlen müssen. Ein Rentner bekommt 2600 Euro Rente und findet kein Platz im Altersheim. Kümmert euch lieber um solche Probleme aber nicht um Fahrradstender vor der halleschen Ober.
    Artikel drückt ihr ja nicht aber ich habe mal den Frust über die Abgeordneten der Stadt Halle/ Saale loswerden können.

    Mfg

    • auch mal still sein sagt:

      Du warst noch nie in der Oper, Meiner. Quake nich rum.

    • Radfahrer sagt:

      Was für ein Spatzenhirn hat nur die Fischer Helga, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass Opernbesucherinnen mit dem Fahrrad ankommen und dann trotzdem im Kleid in der Vorstellung sitzen. Und es gibt übrigens schon lange keinen Dresscode mehr in Oper und Theater, die Musik klingt in Jeanshosen genauso gut oder schlecht.

    • Pressesprecher sagt:

      Also du kannst weder lesen, denn es gibt kein Klopapierengpass, sondern eine Verschwendung, noch weißt du über Lebens- und Arbeitsverhältnisse von ehrenamtlichen Stadträten bescheid. Die leben nämlich, seit 33 Jahren oder auch länger, von ihren Arbeitseinkünften und bekommen lediglich eine minimale Aufwandsentschädigung, aka Sitzungsgeld, für ihre Zeit, die sie im Stadtrat anwesend sind… Außerdem hast du ja alle vier Jahre Möglichkeit, es ihnen gleichzutun. Laß dich aufstellen und wählen; ist nicht schwer.
      Deine Rechtschreibung zeigt allerdings, aus welcher bildungsentlegenen Stelle du herkommst…

  12. Reiner sagt:

    ach ihr lieben, stellt euch doch nur mal vor, den grünen geht es grundsätzlich um symbolpolitik, und nicht um realitätsnähe. für mehr fahrradbügel läßt sich überall ein totschlagargument finden, hier hat es nun mal die oper erwischt.

    • Radfahrer sagt:

      Reiner, du würdest nicht so einen Käse schreiben, wenn du die Situation an der Oper wirklich kennen würdest. Auch die Musiker und Sänger kommen teilweise mit dem Rad, zu entsprechenden Proben- und Spielzeiten sind dort jegliche Möglichkeiten zum Anschließen von Fahrrädern belegt. Am beliebtesten sind die Schutzbügel an den Baumscheiben – die alten dünnen Fahrradständer bieten wenig Sicherheit.

      Und viele hier haben offensichtlich auch noch nie gesehen, wie sich radfahrende Konzertbesucher- und besucherinnen mal eben fix feinmachen. Schickes Kleid drüberziehen, Hose aus, gute Schuhe an, das ist überhaupt kein Problem.

  13. Mikele sagt:

    Wir gehen oft in die Oper, ins Ballett und ärgern uns immer über die wenigen Stellplätze für Fahrräder.

    Die, die hier rum motzen, wissen wahrscheinlich noch nicht einmal, wo die Oper liegt, geschweige gehen sie dort rein. Sie sollten mal ab und zu das Haus besuchen. Es erweitert den Horizont.

    Und übrigens, man kann auch mit gepflegter Kleidung Fahrrad fahren.

  14. Kulturkonsument sagt:

    Wenn man es nur wegen der Besucher machen würde, die etwa an vier Abenden in der Woche Aufführungen besuchen, wäre das nahezu verpulvertes Geld.

    ABER:
    Die Oper ist auch Arbeitgeber für zahlreiche Mitarbeiter, darüber hinaus gibt es verschiedene Chöre und Balettgruppen, wo Einwohner verschiedenen Alters zum Proben hinkommen.

  15. Diana sagt:

    Mit dem derzeitigen Programm lockt man weder das Publikum im Abendkleid, noch den fahrradfahrenden Öko an. Gute Stücke wurden abgesetzt, Müll ins Programm genommen…