ADFC kritisiert Radweg im Nirgendwo an der L50 in Trotha – weil er keine Anschlüsse hat und fordert Lückenschluss 

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41 Antworten

  1. Schilda sagt:

    Hinzu kommt, dass man dafür gefühlt Zweieinhalb Jahre Bauzeit gebraucht hat! #
    Über Halles öffentliche Baustellen kann man nur noch irre lachen – oder weinen, je nachdem…

  2. Siedler sagt:

    Was für ein Schwachsinn, die Schildbürger lassen grüßen. Der Radwegebaum muss sofort gestoppt und in großen Teilen auch rückgängig gemacht werden. Wenn nicht zeitnah der Bau von kostenfreien Parkplätzen im gesamten Stadtgebiet von Halle angeschoben wird, dann ist der vollkommene Verfall nicht mehr aufzuhalten.

  3. Na sowas aber auch,... sagt:

    …es ist doch sicher die gleiche Klientel gemeint, welche sonst auch gern auf der Straße fährt obwohl ein Radweg existiert? Oder sind das jetzt andere Verkehrsteilnehmer? Das liest sich ganz schwer nach einem typischen Fall von „S.-Syndrom“: Fordern, fordern, nochmals fordern und wenn es nicht ausreichend und sofort passiert, wird rumgezickt.

    • Gegenfrage sagt:

      Was würden Sie tun, wenn eine Straße für KFZ (…sind das nicht die, die oft auf Fahrrad- und Fußwegen herumstehen?) plötzlich endet – ohne Anschluss? Vermutlich würden Sie fordern, fordern, nochmals fordern und rumzicken.

      • Na hallo,... sagt:

        …meinen Sie jetzt ernsthaft, dass noch jede Landstraße mit Radwegen auszustatten ist? In was für einer Phantasiewelt muss man unterwegs sein.

        • 10010110 sagt:

          Die Alternative wäre, den Autoverkehr auf allen Landstraßen drastisch zu reduzieren, so dass man sich als Radfahrer (wieder) sicher fühlt.

      • Tom sagt:

        @Gegenfrage: Und KFZ-Halter sind auch die die Steuern für ihr Fahrzeug bezahlen! Macht alle Verkehrsteilnehmer versicherungspflichtig inkl Radfahrer und war da noch alles rumfährt! Gleiches Recht für alle heißt auch gleiche Pflicht

  4. Bürger für Halle sagt:

    Der Fahrradweg ohne Lückenschluss ist ein Skandal, der Zustand der Radwege insgesamt nicht hinnehmbar, weil oft lebenssgefährlich. Statt sinnloser Auto-Stellflächen, die eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen und die Stadt verschandeln, braucht es endlich den berechtigten Platz für Radwege, der ja schon vorhanden ist, eben nur falsch genutzt wird. Durch Umwidmung von Autostellflächen lässt sich die derzeitige unhaltbare Situation in relativ kurzer Zeit und mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln stark verbessern. Der Lückenschluss in Trotha sollte nun schnell angegangen werden. Ist das Angebot einmal da, wird es schnell für eine Entschärfung sorgen.

    • wow sagt:

      dein hass auf nutzer des miv hat schon bedrohlich krankhafte züge.

    • Emmi sagt:

      Frage an Bürger: wo sollen die PKW dann hin? Bitte nicht ein Klientel gegen das andere aufwiegeln.

      • 10010110 sagt:

        Die PKW sollen da hin, wo sie hergekommen sind. PKW sind nicht naturgegeben und fallen nicht einfach so vom Himmel, die werden von Menschen gekauft. Diese Käufer haben auch die Verantwortung, bzw. Pflicht, sich um einen privaten Stellplatz für ihr Privateigentum zu kümmern. Erst öffentlichen Raum zuparken und sich dann zu wundern, wenn das nicht mehr erlaubt ist, ist einfach nur dumm.

        • 20020220 sagt:

          Nun – dann sollen auch Fahrräder da hin, wo sie hergekommen sind. Fahrräder sind nicht naturgegeben und fallen nicht einfach so vom Himmel, die werden von Menschen gekauft. Diese Käufer haben auch die Verantwortung, bzw. Pflicht, sich um einen adäquaten Verkehrsweg und vor allem dessen Finanzierung zu kümmern. Zum Beispiel eine Fahrradsteuer bzw. Radwegmaut. Nur öffentlichen Raum zu fordern und sich dann zu wundern, wenn das nicht allen gefällt, ist einfach nur dumm.

    • Radlertrinker sagt:

      Südlich der Binnenhafenstraße ist der Radweg auf der Ostseite der Magdeburger Chaussee, der Seitenwechsel ist sicher über die Ampelkreuzung möglich.

    • Tom sagt:

      @Bürger für Halle: Dann zahl Steuern für dein Fahrrad jährlich,dann darfst du dich auch beschweren! Dann zahlst du deine fahrradsteuer als Ausgleich für wegfallende Kfz’steuern , Parkgebühren und Strafzettel(im Haushalt fest eingeplant) an die Stadt Halle!! Dann frag ich dich nochma

      • Bürger für Halle sagt:

        „Tom“ Glaubst Du im ernst, du kommst mit so einem Unsinn heute noch durch? Wie jeder Mensch wissen müsste, decken die KFZ-Steuern nich mal einen Bruchteil der verursachten Schäden. Rechnet man die Kosten für höhere Krankenkassengebühren (die alle aufbringen müssen) schlechte Luft, Lärm, Co2, Stickoxyd, Tausende Verkehrstote und abertausende Verletzte jährlich noch dazu, dann zeigt es, wie teuer der MIV alle zu stehen kommt. Stichwort: Verursacherprinzip.
        Fahrradfahrer*innen fahren keine Leute tot und verpesten nicht die Luft, sondern beleben die Stadt, verbessern das Stadtklima und lassen Geschäfte, Handwerk, Kultur und Gastronomie aufatmen und florieren. Also empfehle ich für Dich die ganz kleine Trommel oder ändere Dich und mach es besser. Wie wäre es?: Einfach Gutes tun.

        • 20020220 sagt:

          „Bürger für Halle“ Auch du kommst mit solch einem Unsinn nicht mehr durch!
          Auch Radfahrer verursachen Unfälle, die steigende Versicherungsprämien nach sich ziehen. Auch Radfahrer verursachen Verkehrstote. Ja! Von verletzten will ich gar nicht reden, da ja der Großteil der Radfahrer im Straßenverkehr macht, was er will. Und glaube nicht, dass durch Fahrräder irgendwo irgendwie Wirtschaft und Kultur aufblühen würden. Reine Fantasie derer, die es gern so hätten…

    • Yvonne sagt:

      Es gab schon einen sehr breiten Fußweg, wenig Fußgänger, noch weniger Radfahrer. Deshalb wurde auf der anderen Seite noch ein Radweg gebaut. Aber mehr Nutzer sind es trotzdem nicht. Die Stadt hätte mit dem.Geld kaputte Radwege reparieren sollen.
      Übrigens die Landstraße zwischen Trotha und Sennewitz sowie zwischen Sennewitz und Teicha hat einen Radweg. Trotzdem fahren sehr viele Rennradfahrer auf der Straße. Leichtsinn oder Provokation?

      • Radlertrinker sagt:

        Ist das ein benutzungspflichtiger Radweg, der deutlich vom Fußweg getrennt ist oder nur ein für Radfahrer freigegebener Fußweg, wie auch dieser „Radweg“ hier?

        Auf den für Radfahrer freigegebenen Fußwegen muss der Radfahrer sich an die Geschwindigkeit der Fußgänger anpassen, auf der Straße kann er seine 20-40 km/h fahren.

  5. TD sagt:

    Das Thema wurde lange und ausführlich im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Ordnung besprochen. Wenn alles umgesetzt worden ist, stellt der Radweg eine deutliche Verbesserung für Radfahrer dar. Motzen ist natürlich immer einfacher.

    • Blödquatscher entlarven sagt:

      Den Artikel also nicht verstanden.

      • Radlertrinker sagt:

        Der ADFC palavert hier unbelastet jeglicher Kenntnisse von Örtlichkeit und Beschlusslage.

        Deshalb muss man nicht auf alle „Argumente“ eingehen.

    • blubbernich sagt:

      „stellt der Radweg eine deutliche Verbesserung für Radfahrer dar“

      Welche „Verbesserung“ stellt ein kleines Stück Radweg dar, zu dem man nicht gefahrlos hinkommt und anschließend auch nicht gefahrlos weiterfahren kann?

      • Radlertrinker sagt:

        Man kann entlang der Magdeburger Chaussee südlich der Göschebrücke mit dem Rad auf den Radwegen unabhängig vom MIV fahren, nördlich der Binnenhafenstraße auf der Ostseite, südlich der Binnenhafenstraße auf der Westseite, südlich der Straße „An der Saalebahn“ auf beiden Seiten.
        An allen entsprechenden Kreuzungen sind Ampeln.

        • Radfahrer sagt:

          Ich weiß, dass viele Radfahrer linksseitig fahren, um dem Kraftverkehr auf der Straße auszuweichen. Aber erlaubt ist das nicht und wie immer auf der falschen Seite – selbst wenn es erlaubt wäre – mit einem erhöhten Unfallrisiko verbunden, weil man von Autofahrer „übersehen“ wird, die nicht mit Radfahrern aus der „falschen“ Richtung rechnen.

          Im übrigen sollte man sich da mal entscheiden: Findet man es doof, wenn Radfahrer Radwege in falscher Richtung oder Fußwege befahren? Oder findet man es doof, wenn der ADFC durchgängige Radwegverbindungen fordert?

          • Radlertrinker sagt:

            Die Wege sind beidseitig für beide Richtungen freigegeben.

            Es sind ja auch nur Fußwege mit schwarzem Rad („Radfahrer frei“)

  6. Kevin S. sagt:

    Wie verhindert ein mehr an Parkplätzen, ein Verfall?
    Weil es Leute in die Stadt bringt?
    Warum und was sollte ich den in der Stadt wollen? Na gut, mich mit Freunden treffen, abends, auf ein oder fünf Bier. Nur darf ich dann kein Auto mehr fahren. Mein Rad könnte ich, wenn es den noch da ist, nach Hause schieben.

  7. 080858 sagt:

    Wozu werden beidseits des Hochbords Sperrlinienmarkierungen benötigt?

  8. winter sagt:

    Wir fordern Löcherfreie Straßen. In Trotha , in Seeben usw.

  9. Emmi sagt:

    Da ist nun wenigstens ein Stück Radweg da und es wird weiter gemotzt. Klar ist das nicht optimal, aber Radler fahren eh lieber auf der Straße oder dem Gehweg.

  10. Radlertrinker sagt:

    Der ADFC sollte mal die Gegebenheiten vor Ort genauer unter die Lupe nehmen, dann würde er sehen, dass es südlich der Binnenhafenstraße schon einen Geh- und Radweg gibt, nur leider auf der Westseite der Magdeburger Straße, welcher durch eine Lichtsignalanlage sicher erreicht werden kann. Ein Radweg auf der Ostseite bis zur Saalebahn ist zu einem späteren Zeitpunkt immer noch möglich.

    Weiterhin beschwert sich der ADFC, dass die Stadt unter Nutzung eines Förderprogramms (mit Fertigstellungstermin 2023) den Anteil der Stadt schon fertiggestellt hat, auch wenn die Landesstraßenbaubehörde für ihren Teil etwas länger braucht.
    Ich möchte nicht wissen, was der ADFC für ein Theater machen würde, wenn der Radweg des Landes an der Stadtgrenze im Nirgendwo enden würde, weil die Stadt es bis zu diesem Zeitpunkt nicht geschafft hat, den Radweg fertigzustellen.

    Näheres kann man in der Beschlussvorlage des Stadtrats bzw. seiner Ausschüsse nachlesen:
    https://buergerinfo.halle.de/vo0050.asp?__kvonr=20250&voselect=17935

    • weiterschlafen! sagt:

      „dass es südlich der Binnenhafenstraße schon einen Geh- und Radweg gibt,“

      Was es da gibt, ist ein uralter DDR-Notbehelfssteig, der keiner heutigen DIN mehr entspricht.

    • Runterladen, lesen, sacken lassen. sagt:

      https://buergerinfo.halle.de/vo0050.asp?__kvonr=20250&voselect=17935

      Sehr interessant ist bei den Anlagen die Nr.4. Da geht es um „Unterhaltungsaufwendungen“ für den Radweg. Also nicht Baukosten, sondern das, was in Zukunft da angeblich so anfällt.
      Z.B. „Regenwassereinleitgebühren versiegelte Flächen“. Da kassieren also die Stadtwerke die Stadt ab. Lustiges Spiel scheint das zu sein. Wieviel kostet den Steuerzahler eigentlich die Erstellung solch „hochwichtiger“ Bürokratie-Listen für ein Stück Radweg? Wie lange war damit ein bestbezahlter Stadtangestellter zugange?

      • Radfahrer sagt:

        „…Wieviel kostet den Steuerzahler eigentlich die Erstellung solch „hochwichtiger“ Bürokratie-Listen für ein Stück Radweg? Wie lange war damit ein bestbezahlter Stadtangestellter zugange?…“

        Du wärest doch der Erste, der sich beschwert, wenn planlos gebaut würde.

  11. Der wahre Exilhallenser sagt:

    Kleiner Tipp: einfach mal selber versuchen stadtauswärts zum Baumarkt zu fahren.

    • Yvonne sagt:

      Geht, Trothaer Str. Radweg dann Magdeburger Radweg bis Schranke. An Ampel re. rein und dann direkte Zufahrt zum Toom.
      Man muss nur wollen, egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto, es geht alles.

  12. Uwe Friedrich sagt:

    Also ich muss für meine Freizeitaktivitäten bezahlen und nicht wenig.
    Für Radfahrer, die meisten sind nunmal Freizeitradler, werden hier Millionen verbraten um ihnen die Freizeitgestaltung mittels Rad so attraktiv wie möglich zu machen.
    Ich verstehe es nicht.

    • Du hast die große Strategie nicht verstanden. sagt:

      Der MIV (motorisierter Individualverkehr) ist unseren Herrschern ein Dorn im Auge, das gemeine Volk soll sich gefälligst in Öffis quetschen oder mit dem Rad fahren. Erdöl und CO2-Ausstoß nur noch für die „Eliten“. Mit Rad ist auch der Bewegungsradius viel begrenzter, mit Öffis ebenfalls, was bei evtl. zukünftigen politischen Unruhen nur von Vorteil sein kann. E-Autos sind zwar erlaubt und gewünscht, aber für die große Masse zu teuer oder unpraktisch, wg. fehlender Auflademöglichkeit und sind auch eher überwachbar und bei Bedarf sicher auch zu „begrenzen“…

    • Bürger für Halle sagt:

      Ich denke, dass sie bei dem, was sie hier schreiben, ihren wahren Namen nicht preisgeben wollen. Ignoranter, menschenverachtender und dreister geht es wohl kaum noch. Das verstehen andere schon.

    • 10010110 sagt:

      Du hast bestimmt auch belastbare Zahlen für die Behauptung, dass der meiste Radverkehr nur Freizeitverkehr ist? Sonst behaupte ich auch einfach mal, der meiste Autoverkehr ist nur Freizeitverkehr. Diese ganzen Leute, die nur mal zur nächsten Kaufhalle zum Einkaufen oder zum Arzt oder zur Uroma mit dem schweren Steinway-Flügel fahren, sind alles Freizeitverkehr. Und die popelige KFZ-Steuer trägt nur einen Bruchteil zur Finanzierung der dafür gebauten Infrastruktur.

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