Andreas Silbersack: Sozialkoordinator, mehr Geld für Schulen, weniger Migranten in Brennpunktschulen

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34 Antworten

  1. Realist sagt:

    „Halle gehört zu den zehn Großstädten mit dem meisten Hartz IV-Empfängern.“

    Sowas kommt von sowas. Einfach immer weiter die Wunderprediger von rot-rot-grün wählen (oder ex-rote wie den aktuellen OB) und Halle schafft mit Sicherheit auch Platz 1.

  2. Herrmann sagt:

    War von Silbersack noch nicht ganz überzeugt, die Ansätze sind aber gut. Vielleicht bekommt er meine Stimme.
    Von Lange und Wiegand hat man zu dem Thema bis jetzt noch nichts gehört…

    • 10010110 sagt:

      So toll und vernünftig das auch klingt: man sollte aber bedenken, dass man bei der Wahl dieses Mannes aufgrund dieser Argumente, auch noch einen ganzen Rattenschwanz an CDUnsinn mitbekommt. Parteienklüngel sitzt tief.

    • Torsten Schiedung sagt:

      Weil es kein Thema ist! Aktuell ist es ein Problem, in 7 Jahren redet kein Mensch mehr darüber. Kaum Zuzug, die Grundschulkinder sprechen und schreiben dann vermutlich besser deutsch als die deutschen Nachbarn, weil sie zielstrebig ihr Leben verbessern wollen. Das Zauberwort heißt…. Schulsozialarbeit!

      Eine bessere Verteilung von Flüchtlingsfamilien auf das gesamte Stadtgebiet wäre mal eine Ansage, dazu schweigt der „Experte“. Kinder durch Halle schicken oder mit Busen zentral zu fahren ist gelinde gesagt Schwachsinn.
      Das Leben dieser Kinder besteht auch aus Sozialkontakten außerhalb der Schule und da müssen alle zusammen leben und wohnen. Wenn ausländische Kinder in Neustadt wohnen und im Paulusviertel, Trotha oder am Rosengarten in die Schule gehen, dann entstehen deren Schulfreundschaften mit Kindern auch aus diesen Wohngebieten. Wenn der Grundschulunterricht endet, und dieser endet gegen mittag, dann wollen diese Kinder auch zusammen treffen und spielen.

      Zudem hat Herr Silbersack wenig Ahnung von den Problemen in der aktuellen Auslastung von Grundschulen.Verteilt man Grundschüler auf Schulen außerhalb der Einzugsgebiete, muss es Kompensationen in beide Richtungen geben. Aus den schon jetzt vollen Schulen müssen Kinder raus und in die „leer“ werdenden Schulen müssen andere Kinder rein.
      Herr Silbersack, bitte mal genau erläutern wie dies praktisch umzusetzen ist!

      • Simple Frage sagt:

        „Verteilt man Grundschüler auf Schulen außerhalb der Einzugsgebiete“

        Bildung ist bekanntlich Ländersache, hätte ein OB also überhaupt die Befugnis, die Einzugsgebiet-Regelung für Grundschüler aufzuheben?

        • Kinder an die Macht sagt:

          Jupp, könnte der Stadtrat. Nicht der OB alleine. Hier wurde aber über eine Ausnahmeregelung spekuliert.

        • Klaus sagt:

          In manchen Stadtteilen, gerade am Stadtrand, sind Grundschulen geschlossen worden und die Einzugsgebiete der verbliebenen sehr gross. Da regt sich niemand über fehlende Sozialkontakte nach dem Unterricht auf.

          • KadM sagt:

            Wo soll denn das gewesen sein in den letzten 5 Jahren? Eine These hier, welche irgendwie nicht inhaltlich belegt ist.
            Manche Stadtteile… welche? Schulen geschlossen…welche?

      • Torsten Schiedung sagt:

        Korrektur : natürlich muss es „….mit Bussen…“

  3. Hinweis sagt:

    „Ziel muss es sein, die Verfestigung dieser Strukturen und somit das Abhängen ganzer Stadtviertel zu beenden. Eine Stadtgesellschaft kann nur dauerhaft stabil sein, wenn es gelingt, allen Bürgerinnen und Bürgern eine Perspektive zu geben““

    Klingt schön, liegt aber an Ursachen, die nur zum kleinen Teil auf kommunaler Ebene zu finden sind.
    Niedriglöhne und Hartz IV erzeugen Armut und diese wiederum zwingt die Armen in Stadtviertel mit niedrigeren Mieten. Was genau will denn ein OB daran ändern? Mieten runter, KdU (Kosten der Unterkunft, die das Jobcenter für „angemessen“ hält) rauf? NUR SO könnte man eine Konzentration der Armut in bestimmten Vierteln bekämpfen und somit alle damit in Zusammenhang stehenden Probleme.

  4. Eibacke sagt:

    Ich wusste gar nicht, das rot-rot-grün je im Bund oder auf EU- Ebene regiert hätten? Und Herr Silbersack sollte mal das Thema bei seinen neoliberalen Parteifreunden ansprechen.

  5. rellah sagt:

    Die von Neustadt werden nach Silberhöhe gebracht, die von Silberhöhe nach Neustadt, evtl noch Ringtausch mit Schlossrstraße

  6. Zukunft der Demokratie sagt:

    Gefordert und versprochen wurde vor einer Wahl schon sehr viel und immer wurde die Bildungspolitik als wichtigster Zukunftsbaustein in den nachzulesenden Koalitionsverträgen proklamiert!
    Warum gibt es dann aber einen so gravierenden Investitionsstau an unseren Schulen und den akuten Lehrermangel?

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/kfw-studie-schulen-deutschland-zustand-investitionen

    Und aktuell kürzt die amtierende Bundesregierung mit ihrem SPD Finanzminister wieder die Bundesmittel für das Bildungsministeriums !!!

    Ist das wirklich nachhaltige Zukunftspolitik ??????????

    https://www.deutschlandfunk.de/bundeshaushalt-2020-weniger-geld-fuer-bildung.680.de.html?dram:article_id=444135

    Herrn Silbersacks Engagement im Eifer des Wahlkampfs in allen Ehren, aber wie realistisch sind wirklich solche Forderungen angesichts der prognostizierten Haushaltssituationen von Bund und Ländern?

    ,, Ich fordere die Verdoppelung der Haushaltsmittel für die Ausstattung der Schulen “

    Was würde eigentlich ein mitspracheberechtigtes Kinder und Jugendparlament in Fragen der Bildungspolitik unserer Stadt von der verantwortlichen Landesregierung fordern, insofern man dies auch hätte ?

  7. Geraldine Zeissler sagt:

    Silbersack hat Recht.
    Von den drei ernstzunehmenden OB Kandidaten kristallisiert er sich als am klarsten Denkender heraus.
    Machen wir uns nichts vor:
    – Wiegand stammt aus Braunschweig und hat andere Interessen als die Stadt Halle, die geht ihm mörderlich am Arsch vorbei
    – SED Kandidat Lange ist intellektuell nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen und zu formulieren
    Also, dagegen ist Silbersack der Hauptgewinn für Halle. Kommt von hier, ist hier verankert und versteht was von Kommunalpolitik.

    • Seb Gorka sagt:

      Muss er nur noch zu irgenetwas gewählt werden, damit seine klaren Gedanken auch ihre volle Wirkung entfalten können. Oder ist dieser Schritt vor lauter Klarheit schon abgeschafft?

      Vor der Wahl bzw. vor Amtsantritt verstehen alle Kandidaten was von Kommunalpolitik. Du hältst dich ja auch für einen Experten. Allerdings hat Silbersack diesbezüglich nicht allzu viel Ergebnisse vorzuweisen. Worauf sich deine Einschätzung stützt bleibt sicher geheim, oder?

    • Franzi sagt:

      Da bin ich Ihrer Meinung. Nur ein waschechter Hallenser kennt die Probleme unserer Stadt.
      Und mit den Themen die er bis jetzt angesprochen, kann ich vollkommen mit gehen.

    • Quiz sagt:

      – Silbersack ein erzkonservativer Ämtersammler ist inhaltlich nicht in der Lage eine Stadt zu führen, da er wie man oben schon mal erkennt, nur oberflächlich Kenntnisse von der Materie hat.

      Man kann ja die beiden anderen Kandidaten mögen oder nicht, jedenfalls kennen sie sich in der Kommunalpolitik bestens aus, was man vom Herrn Silbersack mal eben komplett nicht behaupten kann. Da ist viel Hörensagenwissen dabei.

      Mal sehen, wann er sich mal öffentlichen Fragen stellt und ihn Bürger aus Halle mal richtig auf den Zahn fühlen, was die Probleme in Halle und vor allem deren Lösung betrifft. Seine beiden Stadtratskollegen der letzten 5 Jahre waren sehr passive und schweigsamen Herren, welche inhaltlich die Stadt schon mal nicht wirklich weiter gebracht haben.

      Was hat Herr Lange mit der SED zu tun? Der hatte nicht den Hauch einer Chance in die selbige einzutreten mit 11/12 Jahren. Vermutlich wusste er auch mit 15 noch nicht genau was die SED war.

      Als er politisch begann, gab es zwar noch die PDS, welche durchseucht mit alten SED-ler und Stasi-Leuten war und auch heute immer noch der „schönen Zeit“ möglicherweise nachtrauern. Nur Herr Lange in Sippenhaft zu nehmen ist schon sehr dreist.

      Herr Silbersack ist nicht der Hauptgewinn, sondern eine der Nieten in der OB-Lotterie. Die anderen Kandidaten kann jeder für sich bewerten.

      Da gab es doch den schönen Song von Hape Kerkeling, …Das ganze Leben ist ein Quiz
      Und wir sind nur die Kandidaten….“

  8. Besucher0815 sagt:

    @Geraldine Zeissler: Dass Herr Wiegand aus Braunschweig stammt und ihm deshalb das Wohl der Stadt Halle am „Arsch“ vorbeigeht, ist Ihre ganz exklusive Ansicht. Herr Rauen zum Beispiel stammte aus Düsseldorf und hatte – ähnlich wie Herr Wiegand – viel in Halle bewirkt. Der bisherige Wirkungskreis von Herrn Silbersack beschränkte sich auf das Thema Sport. Das wars ! Insofern ist seine Kompetenz in Sachen breitgefächerter Kommunalpolitik sehr zu bezweifeln.

    • Der Leipziger sagt:

      Danke Besucher0815, ich finde auch, dass der Geburtsort eines Menschen nichts über dessen Kompetenz aussagt (wohl aber manche Kommentare hier…). Ich bin selber auch nicht in Halle geboren und keiner meiner Kollegen zweifelt deshalb meine Arbeit an.

    • Florian Silbereisen sagt:

      Silbersack ist Jurist mit langer Erfahrung im Kommunalrecht.
      Das wird für Halle nützlich sein.
      Wiegand ist….Papenburgs Kumpel. Das war für Halle nur teuer und Papenburg kann sich nun Helene Fischer zum Geburtstag leisten, wie wir der Presse entnehmen konnten.
      Bewirkt hat Wiegand für Halle gar nichts. Wenn die Flut nicht gewesen wäre – und die daraus resultierenden Geldmittel – hätte er der Stadt, außer noch höheren Schulden und ansteigender Kriminalitätsrate absolut nichts hinterlassen.
      Verschenkte Jahre für die Stadt.

      • Seb Gorka sagt:

        Natürlich kommt es auch auf die Qualität an, quantitativ hat allerdings Wiegand nicht nur theoretisch die größere Erfahrung, sondern vor allem praktisch. Silbersack ist Fachanwalt für Steuerrecht. Es gibt zwar auch einige wenige kommunale Steuern, Kommunalrecht ist aber ein deutlich anderes Gebiet. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist zudem die Unternehmensberatung. Auch da gibt es nur wenige Schnittstellen zum Kommunalrecht, insbesondere aus Sicht einer Kommune, der er als OB und Hauptverwaltungsbeamter vorstehen möchte. Vielleicht hast du schon mal die Formulierung „Konzern Stadt“ gehört. Vielleicht ist das ja sein Erfolgsstrategie. Die Idee gab es allerdings schon. Selbst seine Partner und Mitarbeiter sind nicht auf diesem Gebiet tätig. Woraus du nun „lange Erfahrung im Kommunalrecht“ ableitest, wird auch in diesem Versuch nicht klar.

        Es ist unverkennbar, dass dich Wiegand in welcher Weise auch immer persönlich getroffen hat. Aber seinen Mitbewerber mit anonymen Kommmentaren im Internet, noch dazu mit Unwahrheiten pushen zu wollen, hilft weder dem noch dir und Wiegand nimmt dadurch erst recht keinen Schaden.

        Versuch es doch mal mit Wahrheit und Authentizität. Vielleicht erreichst du damit etwas bzw. jemanden.

      • Achso sagt:

        Wiegand ist ebenfalls Jurist mit langer Erfahrung im Kommunalrecht.
        War das für Halle nützlich?

      • HansimGlueck sagt:

        Silbersack ist Anwalt für Steuerrecht.
        Erfahrung im Kommunalrecht hat er wo genau her gesammelt?
        Wobei auch Herr Wiegand, der das Kommunalrecht sogar gelehrt und kommentiert hat, in der praktischen Anwendung so seine Probleme hat.

  9. Olaf Tauber sagt:

    Wiegand hat immerhin seinen wahlhelfenden Kumpels und seiner Freundin einen (zu) gut dotierten Job im öffentlichen Dienst besorgt. Ein – für die halleschen Steuerzahler – sehr teurer Spaß.
    Aber wer Menschen zum OB wählt, die sich die öffentlichen Kassen einer Pleitestadt zur persönlichen Beute machen, will es ja nicht anders.
    Der wird im Oktober wieder nach Niedersachsen entfleuchen und sich köstlich über die blöden Hallenser amüsieren.

    • Er Innerung sagt:

      „Aber wer Menschen zum OB wählt, die sich die öffentlichen Kassen einer Pleitestadt zur persönlichen Beute machen, will es ja nicht anders.“

      Der wurde aber auch erst bei der Stichwahl zum OB gewählt und erschien wohl der Mehrheit als kleineres Übel.

  10. JS sagt:

    Sehe ich genauso. Wiegand verteilt hier und da mal ein paar Geschenke, wirtschaftet Halle aber dermaßen herunter. Wir sind kurz davor, eine Haushaltssperre zu bekommen und das wäre es dann erstmal gewesen mit der Selbstverwaltung. Das scheinen die meisten leider nur nicht zu begreifen.

  11. Maso sagt:

    Wiegand hat immerhin dafür gesorgt, dass es in der Schlosserstrasse keinerlei Probleme mit ausländischen Mitbürgern gibt.
    Also…zumindest in seiner eigenen Wahrnehmung und kürzlich veröffentlichten Darstellung.
    Die renitenten Anwohner haben das nur noch nicht begriffen und läppische 1300 Strafanzeigen deswegen gestellt.
    Undankbare Hallenser!
    Genau wie die dummen, steuerzahlenden Anwohner in der Hafentrasse, die die Segnungen von Wiegands heißgeliebten Hasi-Projekes jahrelang nicht verstehen wollten.
    Vom Zustand der Strassen und der verlotterten öffentlichen Infrastruktur in Halle will ich mal gar nicht reden.
    Aber neiiin…Halle geht Wiegand nicht am Arsch vorbei…
    Manche hier scheinen echte Masochisten zu sein.

    • Osam sagt:

      Da wird die eigene Filterblase auf die gesamte Stadt übertragen, dem OB Wörter, Meinungen und Ansichten in den Mund gelegt, die so hanebüchen sind, dass nicht mal mehr einen Funken Wahrheit beinhalten und der infrastrukturelle Zustand der Stadt in den 90ern in die Gegenwart gehoben.

      Da wurde wohl jemand des Öfteren zu hart rangenommen?!

  12. Doch Maso sagt:

    Wiegand hat sehr wohl rumgetönt, dass es keine Probleme in der Schlosserstrasse gibt und sogar Tullner wegen gegenteiliger Aussagen kritisiert.
    Auch der Elternbeirat der dortigen Schule sah sich zu dem Statement genötigt „Tullner hat Recht und Tullner hat mit.uns gesprochen. Wiegand nie“

  13. Sabine macht Ernst sagt:

    Wiegand ist in Halle doch sowieso Geschichte.
    Wenn der sich noch ernsthaft Chancen ausrechnet nach seinen 7 Chaos Jahren in Halle, zeugt das von mangelndem Realitätssinn. Würde aber zu ihm passen.
    Die Probleme der Stadt ist er nie angegangen. Ja, hat sie nicht mal erkannt.
    Außer Vetternwirtschaft nix gewesen.

  14. Gott helfe uns sagt:

    Wiegand scheitert an seiner eigenen narzistischen Persönlichkeit. Sein Problem ist seine labile Psyche. Genau aus diesem Grunde verfolgt aus Sicherheit die Rote Zora ihn auf Schritt und Tritt. Immer wenn es eng wird springt sie ein.
    Frau Macht Ernst macht eben ernst. Sie ist unsere wahre Oberbürgermeisterin! Und sie ist im Grunde sehr sehr schlau!
    Mit den privaten Strippen zur MZ und der Umgarnung eines alten Wirtschaftsmagnaten schafft sie es, den OB immer in Position zu Bringen. Alle Beigeordnete in groben Zügen kalt gestellt, Gegner entmachtet. Der letzte, welcher es mal versuchte war Herr H. von der EVG. Was ist vom Streit geblieben?
    Von ca 670 Mio Kassenkrediten der Kommunen in S-A hat Halle 350 Mio von erlaubten 170 Mio.
    Sauber hinbekomme. Ein grandioses Erbe, sollte er wirklich gehen.
    Den Bürgern sollte bewusst sein, was passiert, wenn man einen schwierigen OB in eine letzte Amtszeit wählt, wo er nichts mehr zu verlieren hat.

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