Anwohner protestieren gegen Nordtangente und Gewerbegebiet

16 Antworten

  1. farbspektrum sagt:

    „ein „wahnsinnig intakter Biotopverbund“ sei in Gefahr.“
    Da bin ich mal gespannt, welche geschützten Tiere gefunden werden.

  2. HansimGlueck sagt:

    „In einem weiteren Schritt gehe es dann erst um einen Bebauungsplan und dann ein weiteres förmliches Beteiligungsverfahren.“
    Hat er das wirklich so gesagt? Gut, ähnlich dürftiges Wissen über die Planungsprozesse der Bundesrepublik Deutschland hat er ja schon öfter von sich gegeben. Das übliche Instrument heißt „Planfeststellung“, sollte ihm eigentlich dann mittlerweile auch mal bekannt sein.

  3. mirror sagt:

    Wenn morgen zwei Investoren im ICE an Halle vorbeifahren, gibt es übermorgen einen Eilantrag im Stadtrat.

  4. Verkehrsplaner sagt:

    Und da war er wieder … der Moment, in dem man sich fragt: „Was macht der Bernd da?“ Eigentlich weiß er’s doch. Ist das Absicht? Nebelkerzenstreuerei? Dabei ist es so einfach zu wiederlegen. Will der Zeit schinden? Oder nur die Veranstaltung „überleben“? Wenn auch er das dann mal merkt, wird er hektisch, läßt sich von den Erwartungen der Gegenseite treiben und macht Zusagen, die er später nicht einhalten kann! Und Stufe drei ist dann die Aufrechterhaltung der Versprechenskulisse im Ratshof – mittels Druck aus dem Büro des OB.

    Unser größter OB aller Zeiten will seinem Vorbild Rive hahekommen und vergeigt es fortlaufend.

    7 tote Jahre. Schade.

    • Nobody sagt:

      Und was hat der OB jetzt schon wieder angeblich falsch gemacht? In die Zukunft gedacht? Geht natürlich gar nicht!
      Dann lieber wie der Stadtrat. Denken nur von jetzt bis morgen, alles andere torpedieren und wieder schlafen legen

  5. Schmidt sagt:

    Fragt mal bitte auch die Bürger in der Stadt, insbesondere die Anwohner im Bereich Trothaer Straße!!! Man kann es doch nicht negativ betrachten, wenn eine“Bauruiene“ zum Leben erweckt wird

  6. Božena Schmidt sagt:

    … und wer denkt an die Bewohner in der trothaer Str. ??? Die dürfen mit dem starken Verkehrsaufkommen weiterhin nach dem Motto leben: Alle denken an sich, nur ich denke an mich. Hauptsache, ich habe Ruhe.

  7. JuliaK sagt:

    Eigentlich sollte ja der A143 Lückenschluss die Stadt vom Durchgangsverkehr entlasten. All die Autofahrer, die in die Stadt oder aus der Stadt raus wollen, werden auch weiterhin die kürzesten Routen wählen. Sinnvoll wäre eine echte Verkehrsflussanalyse nach Fertigstellung der Osttangente und des A143 Lückenschlusses. Nur so erfährt man tatsächlich, wie viele Fahrzeuge von der B100 in Richtung Morl wollen oder von Richtung Morl in Richtung Lettin.

  8. farbspektrum sagt:

    „All die Autofahrer, die in die Stadt oder aus der Stadt raus wollen, werden auch weiterhin die kürzesten Routen wählen.“
    Und alle die von Ost und Nord nach West wollen?
    Außerdem glaube ich nicht, dass LKW die kürzeste Route wählen. Ich möchte mal wisssen, was die bei einer Stadtdurchfahrt an Mehrkosten für Kraftstoff haben. Das dürfte die Mautersparnis nicht wieder reinbringen. Wenn ich beim PKW schon die Verbrauchsanzeige beim Ampelstart sehe.

  9. Zukunft der Demokratie sagt:

    @HansimGlueck, die Veranstaltung basierte doch gestern genau auf diesem wichtigen und sogar gesetzlichen vorgeschrieben Thema,, Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit“, § 3 Abs. 1 BauGB und wie es dann weiter in einer Bauleitplanung geht kann nicht nur wie von Ihnen empfohlen der OB sondern auch die betroffenen Bürger bei Bedarf auf der Verwaltungsseite nachlesen!
    http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Bauleitplanung/Fruehzeitige-Beteili-07754/
    Vertrauen in Planung und Ausführungen planfeststellungspflichtiger öffentliche Bauvorhaben gewinnt man eben nicht im stillen und manchmal leider auch politisch motivierten Planungskämmerchen, das belegen eindrucksvoll die Ergebnisse der Nichtfertigstellung der A143 seit 13 Jahren,( falls wieder der Zeitraum und die damit verbundene Historie in Frage gestellt wird, Bezug folgende Quelle! )https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_143
    und schon gar nicht die Zustimmung durch aktuell weiterführende Klagen der betroffenen Anlieger!
    Für manch umweltliebenden Bürger ist es vielleicht doch ein „wahnsinnig intakter Biotopverbund“ und für den anderen Bürger nur ein Tümpel, was für @Bozena Schmidt mit aus ihrer Sicht Jahrzehnte langer Lärmbeendigung bedeuten würde ,wertet für die anliegenden Grundstückseigentümer im Umkehrschluss die Grundstücke dann erheblich ab! Es ist wirklich der heutige gesellschaftliche Egoismus wie von @Bozena Schmidt so schön beschrieben oder einfach nur der Verlust von gesellschaftlicher Empathie , weil man sich nicht mehr in den anderen Menschen hineindenken kann oder will?

    • HansimGlueck sagt:

      Nein. Darauf basierte es nicht. Denn dafür müsste es erst mal irgendeinen Inhalt außer einem dicken Strich geben, was man überhaupt beteiligen kann, von irgendeiner Auseinandersetzung mit Schutzgütern mal ganz abgesehen.
      Es sollte allein allerlei neues tolles präsentiert werden, bei diesem Tagesordnungspunkt ging das halt völlig nach hinten los.

  10. Zukunft der Demokratie sagt:

    @HansimGlueck ,hoffen wir gemeinsam das die Stadtverwaltung nicht erst wieder über konkrete Inhalte vor einem Verwaltungsgericht sprechen muss, angesichts der hier bereits aufgeführten Einwände scheint die Wahrscheinlichkeit dafür leider sehr hoch zu sein!

    Wie könnte man es dann besser gestalten? Aus der hier verlinkten Handreichung
    https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Vielfaeltige_Demokratie_gestalten/Beteiligungsscoping_final.pdf
    gehen vielleicht sogar sehr hilfreiche Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung mit Praxisbeispielen hervor, aber den Schlusssatz aus der Vorbemerkung halte ich für einen demokratischen, ehrlichen, respektvollen, streitbaren und sicherlich daher nicht einfachen Bürgerdialog in unserer Stadt für unersetzbar! Zitat: ,,Dafür ist es etwas unerlässlich, die Beteiligung ernsthaft und mit wirklichem Interesse durchzuführen. Wer frühzeitige Öffentlichkeits- und Bürgerbeteiligung als lästige Pflicht oder PR- Maßnahme versteht, wird schwerlich Erfolg haben.“

    Da Sie das offensichtlich so empfunden haben ,sollte die Stadtverwaltung ernsthaft darüber nachdenken und vielleicht liest man sogar Ihre Kritik hier in diesem Forum?

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