„Arbeitgeber treiben uns auf die Straße“: 80 Uni-Beschäftigten streiken
Rund 80 Beschäftigte der Uni Halle und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule haben sich am Mittwoch am Hochschulaktionstag beteiligt. Die Gewerkschaften fordern mehr Lohn, zudem fordern studentisch Beschäftigte einen Tarifvertrag.
„Die Arbeitgeber treiben uns auf die Straße“, sagte Eric Wolf von ver.di. Es sei eine Unverschämtheit und Beleidigung, dass die Arbeitgeber bislang kein vernünftiges Angebot vorgelegt haben.
Die Gewerkschaften verhandeln für rund 2,6 Millionen Länder-Beschäftigte von denen etwa die Hälfte im Bildungsbereich – an Schulen, Hochschulen und Landeskitas – arbeiten. Darunter 245.000 angestellte und 684.000 verbeamtete Lehrkräfte. Im Organisationsbereich der GEW wird beispielsweise für Beschäftigte an Schulen wie Lehrkräfte, im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder wie Erzieher*innen sowie für Hochschullehrende und studentische Beschäftigte verhandelt. Die Forderungen lauten konkret:
- 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300,00 Euro!
- 200,00 Euro monatlich für Auszubildende und Praktikant*innen!
- 12 Monate Laufzeit!
- Tarifvertrag für studentische Beschäftigte!
- Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöhen!
Für die Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder sind drei Verhandlungsrunden geplant. Die dritte Runde findet am 11./12. Februar in Potsdam statt.









Neueste Kommentare