ARD-Umzug nach Halle? Rebellion gegen die „Sahel-Zone“

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43 Antworten

  1. Lolo sagt:

    Seit wann versucht die ARD „die Bevölkerung abzubilden“?
    Die leben seit jeher in ihrer eigenen Blase.

    • hallenser sagt:

      Herr Pleitgen und Löwenthal haben lange erklärt wie wir leben. Und daran wird sich auch nichts ändern. Für die Herren und Damen heute bleiben wir die ehemalige SBZ, Ostdeutsche werden da in die Chefredaktionen auch nicht einziehen, sehen wir ja auch bei den regionalen Tageszeitungen. Denen wird ja auch nach wie vor ein Verlagshaus aus den Westen vor die Nase gesetzt.

  2. Uppercrust sagt:

    Bei solchen ARD Mitarbeitern ist es kein Wunder, das so über den Osten berichtet wird. Wenn es keine Nazis oder Hartzer zu interviewen gibt, werden deren Klischees nicht bedient. Da hilft offensichtlich wirkklich nur die Zwangsumsiedlung dieser Mauer-im-Kopf Leute, oder zumindest einiger Firmen(teile). Wer nicht will, sucht sich eben was anderes. Bin selbst aus München nach Halle gezogen. Prima hier (bis auf Linke und AFD Wähler, aber die Hoffnung auf Vernunft ist noch da.)

  3. geraldo sagt:

    Der Beitragsservice muss auf jeden Fall in den Osten, dann habens die Pegidisten und Alternativen nicht mehr so weit zur Demo.

  4. Wessi sagt:

    Wer bezahlt es? Sollen bleiben wo der Pfeffer wächst!

  5. Horst sagt:

    Man kann sehr deutlich sehen, wie die Fachkräfte geradezu nach Ostdeutschland drängen!

    • hallenser sagt:

      Fachkräfte ? In meinder damaligen Firma wurden als Chefs die eingesetzt, die man in den Westverwaltungen loswerden wollte. Leider traf das aber auch auf die Landesregierungen zu Minister, Staatssekretäre e.t.c. Osrdeutsch waren nur noch Aktenträger.

  6. Katharina sagt:

    Man spricht soviel von Rassismus gegen Ausländer…was geht denn hier ab?
    Sind nicht die Mitarbeiter der ARD-Programmdirektion wahre Rassisten gegen eigene Landsleute/Mitbürger? Fremdenfeundlichkeit gegen Ossis?
    Das zeigt doch mal wieder mehr als deutlich, dass die Wessis (nicht alle) die Vereinigung Ost – West nie für voll genommen haben. Nur bein Abkassieren waren sie freudig erregt.

  7. Intendat sagt:

    Der Vergleich mit der Sahel Zone ist umgerecht. Für die Sahel Zone. Ich denke, dass dort der Strassenzustand deutlich besser ist als in Halle.

    • Sahel Zoni sagt:

      Aber dafür haben wir die teuersten und am besten mit öffentlichen Geldern gepamperten Künstler der ganzen Bundesrepublik.
      Sonderlich attraktiv für Firmen und Arbeitskräfte scheint die Kombination verrottete Infrastruktur – teure Künstler allerdings nicht zu sein, wie die Wahrnehmung Halles als „Sahelzone“ zeigt.
      Ob das unser glorreicher Stadtrat und die Verwaltung mal merken?

  8. Alt-Hallenser sagt:

    Ja so groß ist das Geschrei, wenn man sein Eigenheim mit einem akruartt abgezirkelten Steinvorgarten um München, Nürnberg und Frankfurt/ Main aufgeben muß, weil es vor knapp 30 Jahren eine Vereinigung gab und man in der Zeit nicht aufgepaßt, daß auch im Vereinigungsgebiet Menschen leben, die merken, daß man nicht so mitbestimmen kann, wie man es sich vorstellte als man eine gewisse Mauer zun Einsturz brachte.
    Ein sachter Umzug jener Einrichtungen wäre hier angebracht.

    • hallenser sagt:

      Wir sind nicht wiedervereingt, wir sind beigetreten! Egal was uns übergestülpt wurde, die Hauptsache war doch, wir hatten die Westmark und Bananen. Also jetzt nicht jammern.

  9. Geli sagt:

    Ich gaube auch immer alles, was im Internet steht. Muss ja wahr sein. Bin auch aus München.

  10. farbspektrum sagt:

    Gegen die Fettaugen, die auf der Gebührensuppe schwimmen, kommt keiner an.
    Wir hatten doch kürzlich die Diskussion, woher das Geld für Renten kommt:
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/horrende-rentenausgaben-oeffentlich-rechtliche-rentneranstalt-14043338.html

  11. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    ich würde diesen Bericht des Tagesspiegels jetzt nicht auf die Goldwaage legen. Beim Lesen dieses Online-Artikels fällt mir auf, dass Schreibstil und Wortwahl doch sehr den reißerischen Ausgaben von rtl, bild, spiegel-online und ntv gleichen. Wenn ich diese Nachricht bspw. auf der Onlineseite des Handelsblattes lese (https://amp2.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-tom-buhrow-will-die-ard-ostdeutscher-machen-und-stoesst-auf-widerstand/25588114.html), hört sich das schon ganz anders an. Widerstände gegen Veränderungen gibt es immer. Und bestimmte Medien, wie eben bild, ntv & Co. fügen gerne mal „Einzelmeinungen“ mit ein; das macht den Artikel „interessanter“. Wenn der geneigte Leser dann über keine ausgeprägte Medienkompetenz verfügt (weil er sich z. B. seine Informationen nicht breit gestreut besorgt sondern über wenige Medien unkritisch aufnimmt), dann nimmt er solche Meinungsmeldungen schnell für bare Münze. Dieses Phänomen machen sich auch gerne rechte Organisationen im Netz zunutze. Da werden reißerische Meldungen schnell mal für allgemeingültig erklärt und vielfach geteilt. Damit kann man ganze US-Wahlkämpfe beeinflussen.
    Ich kann das an einigen Kommentaren hier auch erkennen.

    Wissen wir, wieviel der ARD-Belegschaft in München vielleicht doch sehr gerne nach Leipzig oder Halle umsiedeln möchte? Die Lautesten sind nicht immer in der Mehrheit. Aber der Bericht des Tagesspiegel suggeriert dies und viele nehmen das unreflektiert auf.

    Wenn ich in meiner alten Heimat unterwegs bin, staunen viele positiv über Leipzig, Halle & Co. Das sollten wir selbstbewusst verstärken.

    Dazu gehört dann aber auch, nicht über jedes Stöckchen zu springen, das schlechtgelaunte Kommentatoren mit mangelndem Qualitätsbewusstsein uns alltäglich im Netz hinhalten.

    • farbspektrum sagt:

      „Wissen wir, wieviel der ARD-Belegschaft in München vielleicht doch sehr gerne nach Leipzig oder Halle umsiedeln möchte?“
      Was wären die Gründe?

      • spektralanalyse sagt:

        Farbi, du sollst doch den Troll nicht immer füttern! Du sprichst mit einem Wahlkrampfteam, merkst du das nicht! Lass den Müller doch seiern … der hat es nicht mal in den Stadtrat geschafft! Lass ihn einfach …!

      • H. Rosenberger sagt:

        Mietpreise zum Beispiel. Bin selbst aus München sehen Sie mal bei Immonet nach

      • geraldo sagt:

        Kann man nicht wissen, wenn man aufm Dorf verrottet.

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        Gründe wären z. B. die Lebenshaltungskosten, die Immobilienpreise und -angebote, die kulturellen Angebote, die landschaftliche und touristische Vielfalt, die Aufbruchstimmung in vielen Bereichen des Lebens und auch die etwas andere Lebensweise als in Bayern. Darüber hinaus verstehen viele, dass man etwas gegen die Abwanderung unternehmen muss. Viele würden sich nicht unbedingt in der Stadt, sondern eher im ländlichen Raum niederlassen. Das sind tolle Möglichkeiten für unsere Region.

        • Urhallenser sagt:

          Wer bei der ARD arbeitet, muss sich um Mietpreise in München keine Sorgen machen!

        • Urhallenser sagt:

          Um in München zu wohnen, muss man kein Millionär sein! Aber es gibt ganz sicher ärmere Kaliber dort als die Angestellten der ARD. Ihr habt gut dotierte Tarifverträge!!!

          • Tom sagt:

            Und deswegen verdienen wir die Millionen bei gleichzeitig äußerst geringer Arbeitsbelastung. Natürlich nicht gleich im ersten Jahr. Die meisten sind scho sehr lang dabei. Komm doch auch zu uns! Das Geld reicht für alle. Kannst ja in Freising oder Augsburg wohnen, wenns dir München nicht zusagt. Gibt a Pendlerzuschuss. Wenn wir nach Sahel umziehen müssen, bleibt gleich noch mehr übrig!

    • farbspektrum sagt:

      „Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat den künftigen Präsidenten des Umweltbundesamts (UBA) per Twitter-Mitteilung zu einem Umzug nach Dessau-Roßlau aufgefordert. Hintergrund ist Haseloffs Unmut darüber, dass Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) keinen Ostdeutschen an die Spitze der Bundesbehörde gesetzt hat, sondern den Westdeutschen Dirk Messner.“ (MZ)

      „Der Umzug des Umweltbundesamtes (UBA) von Berlin nach Dessau …
      Das Amt beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter, 760 davon am Standort Dessau. Bislang sind nur etwa 60 Beschäftigte aus Berlin ins rund 100 Kilometer entfernte Dessau gezogen, 150 pendeln täglich, etwa 250 zum Wochenende“. dpa

  12. G sagt:

    Diese Haltung und Einstellung ist doch symptomatisch für die Mehrheit der medienschaffenden.. Ich denke da auch an das versehendlich aufgezeichne Gespräch der nachrichtensprecher über das gescheffelte Geld.

  13. Wilfried sagt:

    Tja, daß tausende unserer Bürger dieses Schicksal eines Arbeitsplatzwechsels bis hin ins umliegende Ausland hinnehmen mußten, wird dabei dezent ausgeblendet. ich bin 7 Jahre jedes 2. Wochenende 1400km gependelt; die Familie konnte aus verschiedenen Gründen nicht mitziehen

  14. Fritz sagt:

    Meine Vermutung ist dass eher Erfurt statt Halle den Vorrang bekommt da es dort schon den KIKA gibt. Oder Leipzig da dort ja schon der MDR sitzt. Mich wundert es dass die Magdeburger „ihren Hut“ noch nicht in den Ring geworfen haben…das Landesfunkhaus dort informiert ja immer soooo super 🙂

  15. 10010110  sagt:

    So hätten Mitarbeiter der ARD-Programmdirektion in München im Falle der Umzugspflicht mit Selbstentleibung gedroht […]

    Wie jetzt? Mit einem Konzert der gleichnamigen Band? Oder – ich musste zugegebenermaßen erstmal rausfinden, was der Begriff „Selbstentleibung“ bedeutet, da er mir bisher noch nie untergekommen ist – wollen die sich tatsächlich umbringen, wenn sie in „den Osten“ ziehen (oder kündigen) müssten?

    Was für arrogante Arschlöcher!

  16. Bernd sagt:

    juedischerundschau.de/article.2020-02.wir-brauchen-ein-deutsches-fox-news.html

    Der zweite Absatz erklärt sehr schön, wie sich die deutschen Medienmacher im Selbstbedienungsladen eingerichtet haben. Wen wundert es dass sie rumheulen, schwimmen ihnen doch die Felle davon?

    • Nach-Richter sagt:

      Welcher Multi-Milliardär soll einen solch „unabhängigen“ Gegenpol finanzieren? Rupert ist ziemlich eingespannt derzeit. Die Aktienmarktentwicklung verführt ihn sicher auch nicht, einen solchen Angriff auf internationaler Ebene zu fahren. Bloomberg („Bloomberg News“) ist ebenfalls anderweitig beschäftigt und hat spätesten ab November auch eher in seiner Heimat zu tun. Bezos? Muss erstmal mit seiner Zeitung zurechtkommen. Oder ganz und gar Soros? Das würde auf jeden Fall interessant werden. Auch und gerade im Zusammenhang mit Murdoch’s Fox, Grenell, Trump und anderen „Demokratieförderern“. (Siehe allein die grandiosen Erfolge in Afghanistan! Taliban News demnächst wieder exklusiv auf allen Kanälen. Sind übrigens Moslems…)

      Natürlich käme auch eine bodenständige, eher proletarische Neugründung eines Medienimperiums in Frage. Vielleicht mit hilfreicher politischer Unterstützung (und natürlich ohne jeglichen Einfluss!) durch eine ebenso bodenständige und proletarische Alternativpartei? Aber bei der Vorstellung musst du sicher selbst laut lachen. 🙂

      Dann doch eher regional bleiben. Da reichen dann auch deutsche Milliardäre. ALDI oder LIDL News – das wärs doch. Nachrichten zum Discountpreis. Die Meldungen mit der höchsten Nachfrage/Klickrate bleiben im Programm und werden gepusht, alles andere fliegt aus dem Sortiment. Egal, wie die tatsächliche Lage aussieht und was die „Lieferanten“ der Nachrichten eigentlich anzubieten haben. Notfalls gibt es eben nur noch Selbstgemachtes. Was für ein Fortschritt!

  17. Der Wessi sagt:

    Halle die Sahel Zone?
    Verwechseln die Wessis 30 Jahre nach der Wende immer noch Halle mit Maaagdeburg?

  18. hallenser sagt:

    Nee bestimmt nicht, Mageburg ist sowas wie ein Vorort von Hannover, da is man aus als Staatssekrär oder Minister dem Magseburger Landtag inner Stunde wieder zu Hause.

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