Auch Familientreff der Sportjugend in Heide-Nord muss ab März schließen

Immer mehr Einrichtungen in Halle (Saale) müssen voraussichtlich ab März schließen. Grund ist der bislang nicht genehmigte Haushalt der Stadt, vermutlich werden sich die Verhandlungen mit dem Landesverwaltungsamt noch bis April hinziehen.

Nach der Grünen Villa in Halle-Neustadt und dem Blauen Elefanten in der Silberhöhe trifft es ab 1. März auch den Familientreff der Halleschen Sportjugend / SG Buna im Blumenauweg in Heide-Nord.

„Es betrifft wiedereinmal die ärmsten in unserem Viertel“, heißt es von den Akteuren. Man habe den Kindern und deren Familien ein Zweites Zuhause gegeben. Man habe täglich 10 Familien und Kindern eine warme Mahlzeit, Hausaufgaben- und Lernunterstützung, Spielmöglichkeiten, Soziale Beratung und Betreuung, sowie einmal wöchentlich Sport in der Turnhalle angeboten.

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14 Antworten

  1. Armutszeugnis sagt:

    Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln – es ist einfach nur noch traurig 😢
    Ein dieses Jahr wieder eingeführter pompöser Neujahrsempfang ist natürlich viel viel Wichtiger als unsere Kinder (Ironie aus)

  2. Alt-Hallenser sagt:

    Ganz furchtbar,was zur Zeit passiert. Die Kinder können ja ins Zukunftszentrum wechseln 😡

  3. Siegfried v. d. Heide sagt:

    Die Schuldenbremse hilft eben nur denen die schon genug Geld haben.

  4. Sparfuchs sagt:

    Das kostet eben alles Geld.

  5. Zappelphillip sagt:

    na der nächste “ absolut notwendige“ Treffpunk meldet sich .. natürlich ist man auch wichtig und muss seine Existenz anmelden ..
    Das Bild würde ich eher einer Stehbierhalle zuordnen….
    Und nochmal .. es ist Aufgabe der Eltern sich um ihre Kinder zu kümmern …. auch dafür ist das Kindergeld da…. nicht nur für Sterni und Kippen

    • Armutszeugnis sagt:

      Es liegt nicht nur an fehlendem Geld, dass es Familien schlecht geht.
      Es gibt auch Schicksalsschläge, Krankheiten usw.

      Kinder können sich nicht aussuchen, in welche Familien sie geboren werden.

      Sozial benachteiligten Kindern diese „Oasen“ zu nehmen, ist absolut falsch

    • Daniel M. sagt:

      Du bist ein widerlicher Zyniker, der frustriert ist, weil er niemals ein Kind bekommen kann. Aber auch als hässlicher und dummer Mensch kann das Leben lebenswert sein. Versuch es mal!

  6. Nicole sagt:

    Ein paar weniger Verwaltungsaufgaben und Mitarbeiter im Städtle Halle und welch ein Wunder würde geschehen. Geld für so ziemlich alles wo es fehlt, wäre da.
    Es ist nicht so schön zu sehen wie Menschen die schon wenig haben noch weiter abgehängt werden.

  7. Detlef sagt:

    Für sinnlose moderne kunstwerke und Projekte wie am Neustadt Center die Reißzwecken hat die Stadt komischerweise Geld aber nicht für wichtigere Dinge wie Familien und jugendtreffen

  8. Detlef sagt:

    Und Labyrinth macht zu zu?
    Wann kommt der Bericht?

  9. Dino sagt:

    Traurig… die Generation, die unsere Rente erwirtschaften soll und dem Land „dienen“ soll, wird quasi mal wieder benachteiligt. Hauptsache Zukunftszentrum…

    • Tino sagt:

      Hey Dino, ich bin überzeugt davon dass die Kinder welche in solche Einrichtungen gehen müssen, nicht die sind, welche unsere Rente erwirtschaften.

      Ein Ordentliches Elternhaus ist das A und O.
      Wenn die Eltern kein Bock auf ihre Kinder haben, schicken die ihre Kinder zu solchen Einrichtung.
      Schon traurig wie wenig viele Eltern für ihre Kinder machen, aus Faulheit.

  10. Wintersonne sagt:

    Guten Tag, wenn Lotto Sachsen-Anhalt keine drei Monate die sozialen Einrichtungen der Stadt Halle unterstützen kann und der HFC kein Geld für die Sporthalle in Heide-Nord für ein Jahr bezahlt und die Kinder und Jugendlichen auch nicht mit Sportkleidung unterstützt , wird die öffentliche Aufgabe für Kinder und Jugendfreizeit sicherlich zukünftig von der Stadt Halle selbst wieder übernommen. Es werden Sporthallen angemietet, Kindern und Jugendlichen eine Jahreskarte zur Verfügung gestellt , denn Handys sind schlecht für die Entwicklung . Es werden Jugendclubs eröffnet um das Leben nicht nur auf Werbeplakaten und in Veranstaltungen darzustellen, sondern glaubwürdig die Aufgabe und Perspektiven für die Entwicklung der Stadt und ihre Menschen zu tragen. Wir müssen nur warten…

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