“Aus Corona lernen – keine Profite mit unserer Gesundheit”: Demo auf dem Markt in Halle gegen Ökonomisierung des Gesundheitswesens

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14 Antworten

  1. T. sagt:

    Seit langem mal wieder eine sinnvolle Demo.
    Welche Unterstützung verdient.

    • Abc sagt:

      Dann unterstützen Sie mal.

    • Uppercrust sagt:

      Klar, die Unterstützer arbeiten alle umsonst für den guten Zweck, sind alle Freiwillige bei der Coronatenpflege etc.
      Wer entwickelt denn Impfstoffe, Medikamente etc. ohne Anreiz? Ach ja, der Staat, na klar. Deshalb war die DDR auch so führend in der Pharmaentwicklung (ein Scherz). Klar wurde hier damals Altbekanntes mühsam produziert und ein wenig entwickelt, und einzelne Wissenschaftler etc. waren sehr engagiert. Aber sie wurden vom System ausgebremst. Die kleinere Schweiz hat da ein Vielfaches geleistet.
      Was spricht gegen Profit? Er ist Treiber von Entwicklung und Innovation. Wäre es nicht profitabel würden wir viel länger auf alles warten, z.B. Impfstoffe. Der Staat hat lediglich dafür zu sorgen, dass es nicht ausufert. Er muss Monopole verhindern ( inkludiert das staatliche Monopol), aber hier gibt es ja reichlich Konkurrenz bei Corona. Bei Krankenhäusern leider nicht, da halten sich noch zu viele Klitschen.
      Leute, Leute, mit wie wenig Verstand, Geschichts- und Wirtschaftskenntnis manche daherkommen ist erschreckend. Dafür eine Staatsgläubigkeit bis unter die Schädeldecke, vergessend dass die gerade noch kritisierten Politiker solche Staaten dann leiten.

      • Sachverstand sagt:

        „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn, 10% sicher…, 20% es wird lebhaft, 50% positiv waghalsig, für 100% stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß, 300% und es existiert kein Verbrechen das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“ (T.J. Dunning, übernommen von K.Marx). Aktuell kann selbst der politisch uninteressierte Laie die Perversität des Systems Kapitalismus sehr gut daran erkennen, dass Großunternehmen trotz finanzieller Staatshilfen ihren Aktionären noch Dividenden auszahlen. Damit sollte Ihre Frage zum Thema Profit, vor allem in Bezug auf Sektoren der Daseinsfürsorge, beantwortet sein.

      • Helloween in Ostberlin sagt:

        „Die kleinere Schweiz “ hat da garnichts geleistet. Das waren Schweizer Pharmaunternehmen. Und die konnten auf Kapital der Schweizer Banken zurückgreifen .. und das bestand wiederum z.T. aus Kriegs-, Nazi- und Blutgold, KZ-Dividenden und andern höchst moralischen Komponenten! Mit „wie wenig Verstand, Geschichts- und Wirtschaftskenntnis manche daherkommen ist erschreckend.“ Besonders die Kapitalismus-Bejaher und deren Polit- und Unternehmerfreunde leiden da unter selektiver Vergeßlichkeit … alles per se beschmutzte Diktatorenfreunde.

        • Uppercrust sagt:

          Roche z. B. wurde 1896 gegründet, aber klar, war das Kapital der Nazis ….
          Träum weiter von den Medikamenten des Marxismus, ich verlasse mich lieber auf die Leistungen kapitalistischer Pharma- und Medizintechnikfirmen wenn es um echte Gesundheitsprobleme geht. Du kannst ja gerne drauf verzichten. Aber selbst Deine Russen machen aus Sputnik V lieber ein Geschäft als die eigene Bevölkerung zu impfen.

          • Mark Eting - Schaumtechnologe sagt:

            Ouahh, sind Sie heute aber sachlich unterwegs! Von Gründung einer Firma schrieb Ihr VorPoster nichts! Dafür aber von Kapitalakquisen. Bankenfinanzierte Expansion oder zumindest derart finanzierte Forschung sind wohl fachlich für Sie nicht greifbar? Handeln Sie eigentlich nur mit vergammeltem ideologisiertem Palaver, oder tragen Sie noch zur Diskussion bei?

            Btw: Sie sind nicht zufällig ein kleiner Marxisten- und Russenphobiker und -hasser? Oder noch schlimmer?

          • Sachverstand sagt:

            RUS: rd.147 Mio. EW, rd.17 Mio. qkm Fläche,7,6 Mio. Erstimpfung, 4,6 Mio. Zweitimpfung
            D: rd. 83 Mio. EW, rd. 358.000 qkm Fläche, 10,8 Mio. Erstimpfung, 4,6 Mio. Zweitimpfung
            Das macht in das Verhältnis Bevölkerung und Flächengröße gesetzt lediglich einen kleinen Unterschied zu Gunsten D bei den Erstimpfungen. Und mit den Vorzügen der kap. Gesundheitsindustrie sind wir ja spätestens seit der sicher auch Ihnen nicht unbekannten Aktion „Löwin Laura“, oder wie das kleine Mädel heißt, aus 2020 vertraut. Da mussten ja Eltern „nur“ so um die 300.000,–€ für eine Behandlung in Barcelona aufbringen.

        • Uppercrust sagt:

          @ Mark: o.k. akzeptiert, aber Vergleich trotzdem mal, wieviel neue Wirkstoffe ( sogenannte NCEs, new chemical entities) im kalten Krieg im Ostblock ggü. dem Westen erfunden wurden. Da bekommt man das Grausen, wie wenig wir (leider) im Ostblock ( verhafteten) da geleistet haben. Gegen Russen hab ich gar nichts, hab da viele gute Bekannte. Marxisten mag ich in der Tat nicht, Kommus und Nazis noch weniger, aber hassen ist was anderes. Warum soll ich Dummheit hassen?
          Und Halloween kann ich nicht ernst nehmen, der ist ideologisch verblendet.

    • Leser sagt:

      Danke T., das wollte ich auch schreiben!

  2. Ach nee sagt:

    Der Hang zu Privatisierung von allem Möglichen ist eben nur von der Wand bis zur Tapete gedacht. Sobald in einem sozialen Bereich auch nur einer mit monetären Interessen zwischengeschaltet ist, geht es nur noch um maximalen Profit auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler. Den Kapitalismus in all seiner Ekelhaftigkeit sieht man überall, wenn man es denn erkennen möchte. Wenn Krankenhäuser nur dafür da sind, Gewinne zu erwirtschaften, dann geht es eben nicht mehr um die Gesundheit von Menschen. Die Krankenkassen sind genauso abstruse Konstrukte, die nur dafür da sind, über 100 Vorstände in der BRD fett zu füttern. Und die Liste könnte man beliebig lang weiterführen…

    • Uppercrust sagt:

      Das passiert, weil es alles reguliert ist. Echte Konkurrenz um Kunden gibt es bei den KKs nicht. Wenn da Kapitalismus herrschen würde, müßten viel mehr Kassen pleite gehen. Das System ist aber hoch reguliert, das Gegenteil vom freien Markt. In der Tat sehe ich als Freund der freien Marktwirtschaft auch Grenzen dafür bei der Krankenversicherung, die sollte jeder haben. Aber Kapitalismuskritik ist hier fehl am Platz, denn es ist ja nichts kapitalistisch an diesen Strukturen.Ich bin auch kein Freund vom Grunndeinkommen, aber einer einer staatlichen Grundkrankenversicherung für Basisleistungen ( aber wirklich nur Basis, nicht Globoli). Wer mehr will, kann sich dann privat Zusatzversichern mit vollem Kapitalismus!

      • Sachverstand sagt:

        „Wer mehr will, kann sich dann privat Zusatzversichern mit vollem Kapitalismus!“ Das erzählen Sie einmal den ganzen vollzeitbeschäftigten „Aufstockern“, „Hartzern“, Rentnern,… wo die Einkünfte so schon hinten und vorn schon nicht ausreichen, Sie „Freund der freien Marktwirtschaft“. Wenigstens haben sie die Lüge „soziale“ in diesem Zusammenhang weggelassen. Und das Märchen von Konkurrenz/Wettbewerb hat schon Marx dahingehend widerlegt, dass dadurch einzig der Monopolismus gefördert wird.

        • Uppercrust sagt:

          Das Soziale ist die Grundversorgung. Eine kosteblose Maximalversorgung ist utopischer Kommunismus, an dessen Machbarkeit selbst die linke Linke nicht glaubt. Das Prpblem ist, dass man denen die mehr leisten, oder – das ist nicht zu bestreiten, einfach mehr Glück hatten – ihre Extras auch noch neiden soll Warum? Warum wird eigentlich dem Lottogewinner zugejubelt, dem der sich seinen Wohlstand hiwr erarbeiet hat, dies aber geneidet?

          • Sachverstand sagt:

            Ich mache es Ihnen an 2 Beispielen mal einfach. Krebsvorsorge Urologie (Ultraschall Blase, Nieren, PSA-Test) und Augendruckmessung beim Augenarzt. War noch Jahre nach der Kehre normales Programm der Krankenkassen und wurde von denen getragen. Seit Jahren muss ich da Zuzahlen. Für Untersuchungen welche dem Patienten und der Solidargemeinschaft nutzen, weil letztlich wesentlich kostenaufwändigere Behandlungen wegfallen/minimiert werden. Extras/Maximalversorgung sind für mich med. Leistungen welche eher in den Bereich „Tuning“ passen. Muss ich sicher nicht tiefer darauf eingehen.

          • Flitzpipe sagt:

            Nun ist es leider doch Realität, dass berufliche Karrieren und Lebenswege oft durch Glück oder Zufall entschieden werden. Das beginnt mit der Genetik, mit der man geboren wird, geht weiter mit dem Elternhaus und der Erziehung, neben welchem Banknachbarn man in der Schule sitzt, seine Jugendfreunde, erste Beziehung, erster Job usw. usw….und selbst wenn das alles „perfekt“ war können immernoch Krankheiten, Unfälle und andere Schicksale einen aus der Bahn werfen. Selbst wenn man sich anstrengt, und sein Arbeitsaufwand im Verhältnis zu anderen größer ist und allgemein gültige moralische Grenzen hat, ist es nicht garantiert, dass man „gerecht“ entlohnt wird.
            Da der Mensch kein Homo economicus ist, fußt der Kapitalismus auf sehr verwaschenen Annahmen (die allerdings notwendig sind um Vergleichsgrößen zu erzeugen).

            Das soll nun kein Plädoyer für den Kommunismus sein, lediglich aufzeigen, dass der freie Wille, Fleiß und Disziplin nunmal nicht immer belohnt wird, wie es die schönen Kurven in den Diagrammen darstellen. Die Tendenz ist zwar gegeben, …also..Menschen die im Job alles geben haben im Schnitt mehr Gehalt, als Menschen, die nur das nötigste tun. Jedoch sind es von der „Fleißgruppe“ wie der nur wenige, die extrem profitieren durch glückliche Umstände und viele, die „zu viel“ geleistet haben im Verhältnis zur anderen Gruppe.
            Das Leben ist und bleibt am Ende eine Lotterie und der Kapitalismus fördert defintiv keine Gerechtigkeit. Der orthodoxe Marxismus stößt auch auf seine Grenzen, zum Glück hatte man ja 200 Jahre Zeit die Disziplinen des revisionären Marxismus oder des demokratischen Sozialismus, die weiterhin versuchen diese Probleme zu beheben und ein faireres und nachhaltigeres Wirtschaftssystem zu entwickeln als den neoklasischen Kapitalismus.

  3. Joerg sagt:

    Nur wird es anders passieren. Die haben Blut geleckt. Noch mehr Provit. Für einige ist es eine Gelddruck Maschine.

  4. Kurz sagt:

    Warum das denn nicht? Es wurde doch schon immer Geld verdient mit der Gesundheit im Kapitalismus sagt Marx der Karl

  5. So sagt:

    Guckt die euch mal an, die haben den Kapitalismus noch immer nicht verstanden und denken, die erreichen was mir ihrem Demos. Geld regiert die Welt

  6. Kritiker sagt:

    Fresenius zahlt fette Dividenden auf Kosten der Löhne der nichtärztlichen Belegschaft. Da wird jeglicher fairer Lohn blockiert als nicht bezahlbar. Finde den Fehler.
    Gewinn und Gesundheit passt wie Nilpferd in der Antarktis.

    • Uppercrust sagt:

      Wer zwingt Sie da zu arbeiten? Augen auf bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl. Man kann aber auch selbst Aktionär werden (sind viele schon über Lebens- und Rentenversicherungen wo aber die Vers. noch schön was rausschneidet für sich, also lieber selber machen).
      Und die Dividende von denen ist mit unter 2,3% vor Steuern auch nicht besonders. Da können Sie ihr Geld besser anlegen. Genau das ist dann ein Problem: Keine Kohle für Investitionen, und dann geht es den Bach runter. Keiner legt da Geld an ohne Gewinn. Und wer finanziert dann die Firma? Etc. pp.

      • Beerhunter sagt:

        Deswegen ist Bundischrödi auch im Vorstand einer großen Firma aus Russland😂😂😂ein „wahrer“ Demokrat und „Arbeiterfreund“einer „Arbeiterpartei“ 😂😂😂🙈🙈 wieviel Altersbezüge bekommt er noch aus Steuergeld 🤔🤔🤔😉😉😇😇🙈😂

      • Hallenser Hallenser sagt:

        Bei der Sparkasse kannst Du kein Gewinn machen. Da musste aufpassen, dass die nicht dein Geld ganz wegnehmen.

  7. Hmmm sagt:

    Und Ausgehverbot in Hannover gekippt:

    Das Gericht argumentierte demnach, die Verwaltung der Region habe nicht ausreichend darlegen können, inwieweit sich die Ausgangsbeschränkung auf die Infektionszahlen auswirken werde. Damit sei die Verhältnismäßigkeit zwischen dem Grundrechtseingriff und dem Infektionsschutz nicht geboten.

    Kennt jemand nen guten Rechtsanwalt? Andere Städte werden noch folgen…

  8. Ginge sagt:

    Klagen klagen und immer wieder klagen und wenn’s nur irgendwie geht auf anderer Kosten

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