Bäcker am Tulpenbrunnen heute früh ausgeraubt

37 Antworten

  1. Fadamo sagt:

    Es war bestimmt nur ein Backshop und keine Backstube die es noch vor 30 Jahren gab.

    • MM223 sagt:

      Und deshalb durfte der Shop ausgeraubt werden ?! Wie sind Sie denn drauf?

      • Fadamo sagt:

        Natürlich nicht.

      • Zentraldenker sagt:

        Das hat er auch nicht behauptet. Im Artikel steht „Bäckereifiliale“. Ein Backshop erhitzt lediglich vorgebackene Rohlinge. Mit backen hat das nur noch wenig zu tun. Ein Bäcker hingegen bäckt und eine Bäckereifiliale verkauft gebackene Waren.

        • Seb Gorka sagt:

          Was macht ein Bäcker anders? Was genau wird bei dem mit den aus rohem Teig gefertigten Backstücken im Ofen gemacht?

          Eine Filiale ist nicht zwangsläufig eine reine Verkaufsstelle, sondern eine zum Hauptgeschäft gehörende Außenstelle. (Vorsicht! Es ist auch eines dieser Lehnwörter!)

          • Zentraldenker sagt:

            Dass das Erhitzen von gefrosteten Teigrohlingen kein Backvorgang ist, habe ich mir keineswegs ausgedacht, sondern es waren die Gerichte, welche damals den von der Wettbewerbszentrale verklagten Tankstellen recht gegeben haben, weil sie (im strengen Sinne) eben keinen Backvorgang betreiben. Eine Tankstelle ist daher ebensowenig eine Bäckerei (bzw. einen Außenstelle von dieser) wie ein Backshop, der nur erhitzt, wie eine Tankstelle auch.

          • Seb Gorka sagt:

            Tankstelle, Backshop, Bäckereifiliale – alles eins, damals wie heute. Gefrostet, vorgebacken, roh – rein damit in den großen Topf. Alles kräftig rühren, fertig ist der Zentralgedanke.

            Aber wenn das deine Gericht im strengen Sinne so entschieden haben…

          • 10010110  sagt:

            @Zentraldenker: Diese ganzen Filialketten wie Schäfer’s, Steinecke, Wendl etc. sind auch keine klassischen Bäckereien, sondern nur Aufbackstationen mit Pseudo-Gastronomie, um einen Vorwand zu haben, auch sonntags öffnen zu dürfen.

          • Seb Gorka sagt:

            Schön gegoogelt, NRW ist aber woanders. Der „Vorwand“ der „Pseudo-Gastronomie“ war in Sachsen-Anhalt (dort liegt u.a. Halle einschl. Neustadt) auch vor dem Urteil vom Oktober 2019 gar nicht nötig, um sonntags öffnen zu dürfen.

          • Zentraldenker sagt:

            @Seb

            Sieh es doch beim Backen (ich habe mir die Sache mit dem „Erhitzen“ wirklich nicht ausgedacht) so wie beim Wurst-Imbiss. Wer die Wurst nur erhitzt, ist noch lange kein Fleischer. Da gehört eben handwerklich mehr dazu. Und der Wortstamm von „Bäckerei“ ist nun mal „Bäcker“. Streng genommen sind „Backshops“ nur „Erhitzungsbuden“. 🙂

            @Zahlenfreak
            Da hat du vollkommen recht.

          • Seb Gorka sagt:

            Und wo wird dann (der Teig) geknetet? So wortstammmäßig? Und wie heißt das Ding in der Küche? Wohl nicht Backofen. Vielleicht hast du dir dazu auch etwas nicht ausgedacht…

          • 10010110  sagt:

            Der „Vorwand“ der „Pseudo-Gastronomie“ war in Sachsen-Anhalt (dort liegt u.a. Halle einschl. Neustadt) auch vor dem Urteil vom Oktober 2019 gar nicht nötig, um sonntags öffnen zu dürfen.

            Ach komm, Gurki, kack’ mal keine Korinthen. Es gab mal die Regel, dass Bäckereien Sonntags nur ein paar Stunden (je nach Bundesland unterschiedlich) ihre Backwaren verkaufen durften, sofern sie nicht „zubereitet“ und nur für den Außer-Haus-Verkauf bestimmt waren. Durch die Pseudo-Cafés, die die Industriebackketten da etabliert haben, ist das so eine sinnlose Wischi-Waschi-Regel geworden, die niemand jemals kontrollieren könnte.

          • Seb Gorka sagt:

            Diese Regel gibt es immer noch. Das hat nichts mit „Zubereitung“ oder Korinthen zu tun, sondern mit dem (länderspezifischen) Ladenöffnungszeiten und den Regelungen zur Sonntagsarbeit. Und von welchen „Pseudo-Cafés“ (Doppellehnwort aus zwei Sprachen!) redest du eigentlich unentwegt? Alle großen Bäckereiketten haben ganz regulären „Café“-Betrieb, den sie nicht bräcuhten, um öffenen zu dürfen.

            Statt einfach immer nur zu mutmaßen und zu fühlen, solltest du dich einfach mit dem Thema beschäftigen, und zwar möglichst vor den (falschen) Ausführungen dazu! Du kannst ja Fragen stellen, wenn du etwas nicht weißt, auch wenn du dann viele Fragen stellen musst. Aber du merkst doch selbst, wie schnell du schmollst, wenn man anderenfalls deine Wissenslücken demonstriert. Ist sicher auch nicht gut für deinen Stuhlgang…

    • Seb Gorka sagt:

      Wo gab es denn in Halle-Neustadt vor 30 Jahren eine „Backstube“?

      • Zentraldenker sagt:

        Das frage bitte Fadamo. 🙂

      • Mitteldeutscher sagt:

        Es gab vor 30 Jahren eine Großbäckerei der HO in HaNeu und deren erstaunlich wohlschmeckendes Mischbrot, wurde an alle HO-Lebensmittel-Verkaufsstellen in der Stadt Halle/Saale ausgeliefert.
        Im weitesten Sinne waren die Produktionshallen dieser Großbäckerei natürlich auch Backstuben, denn die stellten aus Rohstoffen den Teig ja selber her.

        Aber so etwas können Sie, als zugereister junger Klugscheißer ja gar nicht wissen, so wie Sie vor 30 Jahren nicht mal etwas von Halle/Saale oder HaNeu wußten, weil sie da noch eine Rotznase waren.

        • Seb Gorka sagt:

          Wo in HaNeu gab es die Großbäckerei der HO? Als zugereister Klugscheißer wirst du sicherlich wissen, dass HaNeu ziemlich groß ist.

          Oder schmollst du gleich wieder, weil du die Antwort nicht weißt?

        • Mitteldeutscher sagt:

          Mit der Errichtung der Großbäckerei in HaNeu wurde übrigens im Frühjahr 1970 begonnen…. da lag der Gurken Seb noch als Matz im Schaufenster einer Molkerei, hunderte Kilometer von Halle/Saale entfernt.

          • Seb Gorka sagt:

            Aber wo diese Errichtung begann und wo sie fertiggestellt wurde, weißt du auch 50 Jahre später noch nicht. Das wäre mal ein Fakt und nicht nur dumm geschwatzt.

          • Seb Gorka sagt:

            Na bitte. Und wo genau dort? Nur googeln reicht eben nicht. Man müsste schon ein wenig Faktenwissen aufweisen, wenn man sein Maul so aufreißt.

            (Bei der Gelegenheit vielleicht auch gleich Molkereien mit Schaufenster suchen.)

          • Mitteldeutscher sagt:

            Köstlich, einfach köstlich, wie sich der zugereiste, klugscheißende Möchtegernhallenser aufbläst.
            Dabei wird er nie ein Hallenser sein und zeitlebens nur ein Hallunke bleiben.
            Einfach nur ein armes, kleines, mitteilungsbedürftiges u. einsamesTrollwürstchen, welches seine Zeit, nahezu rund um die Uhr im Internet verbringt.
            Und wenn wir dem Dauertroll jetzt noch erzählen, daß ein ganzes Neustädter Mischbrot 93 Pfennige gekostet hat, schreit er gleich wieder herum und will uns erklären, daß es so nicht gewesen wäre.

          • Seb Gorka sagt:

            Interessanter wäre es, wenn „ihr“ mir erzählt, wo die Großbäckerei in Neustadt war. Das würde nämlich mal etwas Konkretes sein und nicht nur Mischbrot mit heißer Luft.

            Aber auf Faktenwissen kann wohl keiner von euch zurückgreifen und das Googlen dauert noch…

          • 10010110  sagt:

            Porphyrstraße 14, 06126 Halle (Saale)

          • Seb Gorka sagt:

            Also Block 1015? Die Porphyrstraße und 5-stellige PLZ gab es vor 30 Jahren nämlich noch nicht. Ist aber auch nicht so wichtig.

            Oder hast du jetzt nur ein freies Grundstück im Gewerbegebiet rausgesucht? Verzeih mein Misstrauen, aber keiner von euch hat sich bisher groß mit vertrauenswürdigen und Nachprüfungen standhaltenden Äußerung hervorgetan. Immerhin habe ich die Mitteldeutsche Quelle mit der Erwähnung der Grundsteinlegung gefunden. Kein Wunder, dass er nicht mehr weiß, und „April 1970“ war im wohl zu „genau“…

          • 10010110  sagt:

            Ich habe mal in meiner Jugend kurzzeitig dort gearbeitet. Da war es zwar schon nicht mehr die Handelsorganisation, aber ich bezweifle, dass es noch eine andere Großbäckerei in Halle-Neustadt gab.

  2. Sylvia Richter sagt:

    Ich bin entsetzt womit sich der Leser hier beschäftigt. Der/die Verkäufer/in hat vielleicht gerade den Schock ihres Lebens bekommen und Sie diskutieren die Definition von Bäckerei, Backshop,Fleischerei……Euere Sorgen möchte ich haben….

    • Ina sagt:

      Genau das dachte ich auch gerade. Hätte es aber drastischer ausgedrückt

    • farbspektrum sagt:

      Bei so einer Alltagsgeschichte wie einem Raubüberfall den „Schock ihres Lebens bekommen“?
      Menschen sind von Natur aus stabiler gebaut. Aber „Schock“ ist ein gutes Geschäftsmodell für Schockbehandler.

      • Kronprinz sagt:

        farbspektrum, das ist von allen Kommentaren, die Sie bislang hier abgelassen haben neben dem Abstreiten der antisemitischen Motivation des Verbrechers vom 9. Oktober der mieseste Kommentar. Ob die Verkäuferin (und es war mit Sicherheit eine Frau) einen Schock erlitten hat oder nicht, wird glücklicherweise nicht vom solchen Typen wie Ihnen festgelegt, sondern von Ärzten. Ich hoffe, sie hat keine Probleme damit, aber wenn, dann sollte sie hoffentlich nicht IHREN Müll hier lesen müssen. Nur, weil Sie meinen, dass ein Raubüberfall eine „Alltagsgeschichte“ ist, muss die Frau (nötigenfalls auch ein Mann) als Betroffener das aushalten? Vielleicht sind Sie mal dran, dann können Sie das am eigenen Leib erleben. Aber die Gefahr dürfte gering sein, wenn man den ganzen Tag vorm Monitor hockt.

        Jetzt weiß ich endgültig, was für ein einsames und verkorkstes Leben Sie leben müssen, um einen derartig menschenverachtenden Müll abzulassen.

        Sie widern einen einfach nur an.

        Einen schlechten Tag Ihnen.

        • farbspektrum sagt:

          Einfach mal die Anzahl der jährlichen Gewaltstraftaten , sagen wir mal der Einfachheit halber, auf 10 Jahre summieren. Wie vielen lebenslang Geschockten begegne ich dann täglich?

          • Kronprinz sagt:

            Sie verstehen das wieder nicht, was mich aber nicht weiter verwundert. Was nützt das dem bzw. der Beraubten, wenn zehn oder zwanzig andere keinen Schock bei einem ähnlichen Erlebnis erleiden?

            Es bleibt dabei, Ihre Kommentare sind unreflektiert und in diesem Fall mies.

          • farbspektrum sagt:

            Das legst du nicht fest.
            Entschuldige, wenn ich mich dem im Internet üblichen „Du“ bediene.
            Zumal ich davon ausgehe, dass du dich mit dem „Sie“ lediglich von deinem Sockenpupenführer unterscheiden willst.

          • Kronprinz sagt:

            Weder lege ich etwas fest noch will ich das überhaupt. Diese Behauptung entspringt genauso ihrer Phantasie wie dieses ominöse „Pupenführerding“, was auch immer Sie damit meinen wollen (wenn Sie das Wort Puppe meinen, das besitzt insgesamt drei „p“).

            Das mit dem „Du“ hatten wir auch schon, Sie drehen sich im Kreise.

            Fakt ist, dass es einem Geschädigten eines Raubes herzlich egal ist, ob dutzende andere in einer ähnlichen Situation ein Trauma oder gar einen Schock erleiden. Es haben schon Menschen einen Schock erlitten, „nur“ weil eingebrochen worden ist, der Täter war gar nicht mehr vor Ort.

            Darum geht es nämlich ob Ihrer hochnäsigen Behauptung, dass der Mensch „von Natur aus stabiler gebaut“ wäre. Ich wünsche Ihnen, dass Sie mal mit Opfern von Gewaltstraftaten reden. Wenden Sie sich doch einfach mal an den „Weißen Ring“ oder ähnliche Opferhilfeorganisationen und erklären Sie denen mal, dass der Mensch „von Natur aus stabiler gebaut“ ist und bei einem Raub keinen Schock erleiden kann. Viel Spaß dabei.

            Mit ihren (wie immer) Versuchen der Ablenkung liegen Sie (auch wie immer) daneben.

  3. Dennis sagt:

    Ich bin Bäcker und und dazu gehört mehr als nur irgendetwas in einen Ofen zu schieben. Wenn ich jetzt anfange Käsespätzle in einer Bar zu verkaufen ist es noch lange keine Bäckerei.Und selbst wenn es Tiefgefrorene Brötchen sind.

    • Seb Gorka sagt:

      Da hast du absolut recht. Man muss natürlich auch (rechtzeitig) rausholen können. Und Käsespätzle (auch angefangene) sind nunmal kein Gebäck, da gibt es breiten Konsens in der Bevölkerung.

      Weiterhin Gut Mehl!

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