Bauen in Sachsen-Anhalt wird immer teurer: Preisanstieg im November um 3,6 Prozent

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen in Sachsen-Anhalt im November 2025 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat auf einen Indexstand von 140,4 (Basis 2021 = 100), wie das Statistische Landesamt mitteilt. Mit einem Plus um 0,6 % verteuerte sich der Bau von Wohngebäuden im Vergleich zum August 2025 deutlich.

Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich die Preise im November 2025 um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum August 2025 gab es einen Anstieg um 0,6 % auf einen Indexstand von 134,1. Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten verzeichneten mit 10,7 % die höchste Steigerung zum November 2024. Weitere Preistreiber waren Zimmer- und Holzarbeiten (+7,0 %) sowie Erdarbeiten (+4,3 %) und Entwässerungskanalarbeiten (+4,2 %). Stahlarbeiten zeigten zum November 2024 einen leichten Anstieg um 0,5 %, allerdings verzeichneten sie zum Vorquartal einen Preisrückgang um 1,3 %.

Ausbauarbeiten an Wohngebäuden waren im Jahresvergleich um 4,5 % teurer.

Zum August 2025 gab es einen Anstieg um 0,7 % auf einen Indexstand von 145,3. Den höchsten Preisanstieg verzeichneten Blitzschutz-, Überspannungsschutz-, Erdungsanlagen (+12,7 %) zum Vorjahr. Auch für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen stiegen die Preise um 8,2 % zum August 2024. Die Preise von Beschlagarbeiten stagnierten zum Vorjahr (+0,0 %), während es bei Parkett- und Holzpflasterarbeiten (-1,0 %) und Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige, Förderanlagen (-0,6 %) einen Preisrückgang zum Vorjahr gab.

Den stärksten Anstieg zum November 2025 gab es in der Hauptgruppe Schönheitsreparaturen in einer Wohnung mit 5,9 %. Maßgebend waren hier Tapezierarbeiten (+9,4 %). Im Quartalsvergleich zeigte sich in der Hauptgruppen Instandhaltung von Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen mit 0,8 % die größte Preissteigerung.

Im Jahresdurchschnitt waren die Baupreise für konventionelle Wohngebäude um 3,4 % teurer als 2024. Ausbauarbeiten stiegen im Jahresdurchschnitt mit 4,4 % deutlicher als Rohbauarbeiten (+2,0 %).

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9 Antworten

  1. Liberaler sagt:

    Eine Streichung des Bürgergeldes und Absenkung des Mindestlohns würde natürlich die Baupreise reduzieren.

    FDP? Sozial gerecht!

    • 10010110 sagt:

      Den Zusammenhang zwischen Bürgergeld und Baupreisen musst du jetzt mal näher erläutern. 🤔

      • Ach Nulli.... sagt:

        Kann er natürlich nicht, wird er auch nicht. Was bei der AfD die Migranten sind, das ist eben bei ihm und seinem anderen Pseudo der Bürgergeldempfänger.

      • PaulusHallenser sagt:

        „Den Zusammenhang zwischen Bürgergeld und Baupreisen musst du jetzt mal näher erläutern.“

        10010110,

        Sie verkennen mal wieder die Zusammenhänge, da Sie selbst ein Empfänger von Transferleistungen sind.

        Mehr Druck auf Bürgergeldempfänger führt dazu, dass sich das Angebot auf dem Arbeitsmarkt spürbar erhöht, was wiederum zu sinkenden Arbeitskosten in den (Bau)-Unternehmen führt. Dadurch gehen in der Folge die Baukosten zurück, ein Umstand, den so mancher Transfergeldempfänger eben nicht begreift.

        • Aufmerksamer Beobachter sagt:

          Aber laut deiner Theorie steigen die Arbeitskosten allein dadurch, dass jeder so toll sein Gehalt verhandelt wie du.

        • 10010110 sagt:

          Das halte ich für eine ziemlich weit hergeholte Milchmädchenrechnung.

        • Ach Pauli... sagt:

          Absoluter Blödsinn! Kein Wunder, dass du in einer Klitsche arbeitet, wo man seinen Lohn mit dem Chef selbst „aushandelt“…. Eine Chance auf dem echten Arbeitsmarkt oder beim ÖD hast du eben nicht.

        • Klaus sagt:

          Du hast es nicht begriffen, seit wann gehen die Baupreise durch mehr Arbeitskräfte zurück? Der Profit für die Firmeninhaber (Baufirmen und Bauzulieferer) wird nur größer. (Aus dem wahren Leben und nicht beim erzählen am Stammtisch. )