Baumpatenschaften: Hallenser bringen ihre Stadt zum Blühen: 80 Patenbäume werden gepflanzt, 70 neue Standorte verfügbar

In der interaktiven Karte auf der städtischen Internetseite baumpatenschaften.halle.de hat die Stadt Halle (Saale) jetzt mögliche neue Standorte für Baumspenden eingetragen. Aktuell stehen dort nach Angaben der Stadtverwaltung nun rund 70 Pflanz-Plätze für den Abschluss neuer Baumpatenschaften zur Verfügung.

Auf der Karte können sich Interessierte einen verfügbaren Standort aussuchen und reservieren diesen mit einem Onlineformular. Die Bäume der bis zum 31. Mai 2026 abgeschlossenen Baumpatenschaften werden bis zum Frühjahr 2027 gepflanzt und auf Wunsch mit einem Namen auf einer kleinen Stele versehen. Baumpaten erhalten außerdem eine Urkunde. Aktuell werden die ca. 80 Bäume gepflanzt, für die bis Mai 2025 eine Patenschaft abgeschlossen worden ist. Bis zum „Tag des Baumes“, 25. April 2026, sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Seit 2016 bietet die Stadt die Möglichkeit, Baumpatenschaften abzuschließen. Mit einer Geldspende ab 300 Euro ist die Übernahme einer Patenschaft möglich. Abgestorbene oder geschädigte Bäume können so mit zusätzlicher Unterstützung schneller ersetzt oder leere Baumscheiben im Stadtgebiet neu bepflanzt werden. Rund 550 Bäume konnten dank dieser Patenschaften neu gepflanzt werden.

Infos unter baumpatenschaften.halle.de

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5 Antworten

  1. Naturfreund sagt:

    Dann wollen wir hoffen, dass man sich auch für heimische Bäume entscheidet, die die heimische Fauna (Bienen, Schmetterlinge, Singvögel, Eichhörnchen…) unterstützt.

    Grossbäume bis zu 40 m:

    Rotbuche (die „normale“ Buche), Eiche, Bergahorn, Linde, Esche

    Kleinbäume bis 20 m:

    Feldahorn, Mehlbeere, Hainbuche, Wildbirne, Wildapfel…

    Ich drück euch die Daumen. 👍

  2. Ezeie sagt:

    So schlau sind die doch nicht das die drauf kommen einheimische Bäume zu pflanzen können doch nur ihr Ausländern helfen mehr nicht und alles in Arsch schieben

  3. Reginald sagt:

    Guten Morgen,
    was bitte haben jetzt Ausländer mit den Baumpatenschaften zu tun?
    Was mich an den Baumpflanzaktionen stört, dass man soviel Geld geben muß. Könnte man nich auch zulassen, dass man selbstgezogene Bäume pflanzen darf. Macht viel mehr Spass und man kümmert sich auch mehr um diese Pflanze.

    • ICH sagt:

      Erstens deckt der Betrag nicht einmal annähernd die Unkosten für Baum und Baumpflanzung (laut Angaben der Stadt 2.000-2.500€). Zweitens wäre das ja noch schöner, wenn plötzlich jeder ohne irgendein Konzept irgendwelche selbstgezogenen Bäume pflanzt (zB werden ja ganz bewusst an die künftig zu erwartenden veränderten klimatischen Verhältnisse besser angepasste Arten gepflanzt). Drittens kannst du ja gern privat und inoffiziell so viele Bäume pflanzen, wie du gern möchtest und dich dann auch kümmern, dann aber idealerweise nicht an exponierten Stellen im Stadtbild. 😉

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