Betrunkener pinkelt in Drogeriemarkt im Hauptbahnhof

Im Rahmen der Bestreifung des Hauptbahnhofes Halle/Saale wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei am Montag, den 30. Oktober 2023, gegen 17:00 Uhr durch einen Mitarbeiter des Drogeriemarktes darüber informiert, dass eine stark alkoholisierte Person soeben in das Geschäft uriniert hatte. Die Bundespolizisten sprachen den Mann daraufhin an und wollten seine Identität feststellen.

Der 48-Jährige weigerte sich jedoch sich auszuweisen oder Angaben zu seiner Person zu machen. Der Mitnahme zur Dienststelle der Bundespolizei für die Personalienfeststellung stimmte der Deutsche zuerst zu, änderte seine Meinung allerdings kurz vor Erreichen dieser und wehrte sich gegen die polizeiliche Maßnahme. Entsprechend musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Die restlichen 200 Meter zur Dienststelle absolvierte der Mann nach der kurzen körperlichen Auseinandersetzung mit den eingesetzten Beamten daher in Handfesseln. Bei der sich anschließenden Durchsuchung wurde seine Brieftasche inklusive des Personalausweises aufgefunden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 3,24 Promille.

Sicherheitsmitarbeiter der Bahn erteilten dem 48-Jährigen ein zweijähriges Hausverbot für den Hauptbahnhof. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle mit Anzeigen wegen Verunreinigung von Bahnanlagen und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wieder verlassen.

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11 Antworten

  1. Georg Büchner sagt:

    Doktor: Ich hab’s gesehn, Woyzeck; er hat auf die Straß gepißt, an die Wand gepißt, wie ein Hund. – Und doch drei Groschen täglich und die Kost! Woyzeck, das ist schlecht; die Welt wird schlecht, sehr schlecht!

    Woyzeck: Aber, Herr Doktor, wenn einem die Natur kommt.

  2. Dr. Wasserfall sagt:

    Wenn die Blase dem Druck nicht mehr Stand hält, muss man dem Druck nach geben. Egal wo u.wann!

  3. Die Ölv 11 sagt:

    Es ist Menschenverachtend, daß der Mann so brutal behandelt und bestraft wird. Wenn man muß, muß man eben.
    Die Reinigungskosten hätte man ihm auferlegen können aber gleich so rabiat reagieren? Naja.
    Wenn gewisse Leute die Beschäftigten der Bahn anrotzen und bedrohen, geht man anscheinend sachter mit ihnen um.
    Im übrigen liegt es in der Evolution, daß Männer dann und dorthin pinkeln, wenn es drückt.

  4. Fragjanur sagt:

    Ist das eine Straftat?

  5. Geschäft ist Geschäft sagt:

    Dass es nicht erlaubt ist, in Drogeriemärkte zu pinkeln, ist schon klar. Aber dass man Läden im Bahnhof zu den Bahnanlagen zählt, ist doch erstaunlich.

  6. Detlef sagt:

    „ Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle …wieder verlassen.“
    Sowas wie Ausnüchterungszelle gibt’s nicht mehr?

  7. Nanuu sagt:

    Wie ist er denn davongekommen?

  8. Freddy sagt:

    Anmerkung:

    Musculus detrusor vesicae, ist das kräftige Muskelsystem welches die Harnblase umgibt und ist NICHT DEM WILLEN unterworfen.
    Hat also nichts mit den hier zuständigen Blasenschließmuskeln zu tun. Wobei es innere- und äußere Blasenschließmuskel gibt. Nur den äußeren Blasenschließmuskel kann beeinflusst werden….

    Nur mal so erwähnt….

    • Der Wossi sagt:

      Bei Inkontinenz solltest du einen Arzt aufsuchen. Deine lateinischen Begriffe helfen da nicht weiter.

      • Freddy sagt:

        Meine Anmerkung bezog sich auf den Dramatiker und Dichter Georg Büchner zu der Person Woyzeck und dessen Problem.

        ICH habe keine lateinische Begriffe benutz, sondern den Begriff der zitiert wurde (Musculus constrictor vesicae) übersetzt.

        Und nein, warum sollte ich zu einem Urologen gehen? Wie kommst du darauf?

        Vielleicht solltest DU DIR (Der Wossi) einfach mal mehr Zeit nehmen beim Lesen um die Sinnzusammenhänge auch zu verstehen

  9. Alexia sagt:

    Am Hauptbahnhof wird direkt verhaftet….

    Am Tunnelbahnhof in Neustadt, darf in die Ecken GESCHISSEN und im Fahrstuhl gepisst werden und es dauert DREI !!!!! Tage bis der Haufen weg gemacht war, ehrlich kann es doch nicht sein.