Bis zu 1000 Hightech-Jobs am Weinberg Campus in Halle: 78 Millionen Euro werden in Innovations- und eines Gründerzentrum investiert 

Der Weinberg Campus in Halle (Saale) wird erweitert. Am Montag gibt es Fördermittel vom Land. Unterstützt werden der Bau je eines Innovations- und eines Gründerzentrums. In den kommenden Jahren sollen sich dort 200 Startups und Wachstumsunternehmen verschiedener Branchen – unter anderem aus Biotechnologie, Pharma, Medizin-, Umwelttechnik, Chemie, Bioökonomie – ansiedeln. Rund 1000 Hightech-Arbeitsplätze sollen auf dem Weinberg Campus und in der Region entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 78 Millionen Euro. Das Land fördert die Investitionen mit 95 Prozent.

„Die Erweiterung des TGZ`s ist eine gute Nachricht. Halle ist eine Universitätsstadt mit mehr als 21.000 Studierenden. Leider verlassen sehr viele unsere schöne Stadt nach dem Studium wieder. Neue Jobs in den Branchen Medizin, Pharma und Umwelttechnik sind deshalb wichtig. Damit bewegen wir viele zum Bleiben. Für uns ist klar: In Halle wird Wissen geschaffen und Wertschöpfung betrieben. Das ist unser Standortvorteil“, sagt Torsten Schaper, Stadtrat der FDP in Halle. Gewerbeflächen um Halle herum sind knapp. Unternehmensansiedlungen müssen deshalb innerhalb der Stadt ermöglicht werden.

„Für die Entwicklung der Stadt ist es wichtig, dass sich Unternehmen gründen und ansiedeln, die neue Märkte erschließen wollen. Von solchen Wachstumsmärkten kann Halle profitieren. Aufgrund der knappen Gewerbeflächen haben wir begrenzte Möglichkeiten, große Unternehmen in die Stadt zu holen. Deshalb müssen wir uns auch auf die Branchen konzentrieren, die bereits da sind. Hier muss auch die Stadtverwaltung stärker nach außen werben“, so Schaper abschließend.

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20 Antworten

  1. wär doch was sagt:

    Auch was für in der großstädtischen Kommunalpolitik und auch sonst im Leben gescheiterte „Hydrologen“ aus dem Saalekreis dabei? 🤣

  2. Das Handwerk sagt:

    Es wäre schön wenn mal soviel Geld ins Handwerk fließen würde. Irgendwann gibt es keine Maurer, Maler oder Heizungsbauer mehr die euer TGZ erweitern oder bauen ! Dann sitzen die Studierenden auf der grünen Wiese !

  3. verquirlter Mist sagt:

    „Aufgrund der knappen Gewerbeflächen haben wir begrenzte Möglichkeiten, große Unternehmen in die Stadt zu holen. Deshalb müssen wir uns auch auf die Branchen konzentrieren, die bereits da sind.“

    Und damit ist das Flächenproblem gelöst?

  4. stbaasch sagt:

    top! 👏🏻👏🏻👏🏻

  5. Frage sagt:

    Ich putze mit einer Nanobürste. Bin ich dann qualifiziert für so einen Hightech-Job?

  6. aha sagt:

    „Das Land fördert die Investitionen mit 95 Prozent.“

    Die wahren Investoren sind also die Steuerzahler und nicht irgendwelche Firmen.