Brandverletzter Patient aus Schweizer Skiort wird im Bergmannstrost behandelt
Nach dem verheerenden Brand in einem Schweizer Skiort wird eines der zahlreichen Opfer in Halle (Saale) medizinisch versorgt. Ein Patient aus Crans-Montana wurde im Brandverletztenzentrum des Klinikums Bergmannstrost aufgenommen. Die Anfrage kam über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Angaben zum genauen Gesundheitszustand machte die Klinik nicht.
Das Brandverletztenzentrum am Bergmannstrost gilt nach eigenen Angaben als eines der modernsten Zentren in Deutschland für die Behandlung schwerer Verbrennungen. Jährlich werden dort rund 100 meist lebensgefährlich verletzte Brandopfer versorgt. Die Einrichtung ist auf komplexe Notfälle spezialisiert und verfügt über umfassende intensivmedizinische und chirurgische Behandlungsmöglichkeiten.
Bei dem Brand in der Silvesternacht waren in einer Bar in Crans-Montana laut Behördenangaben 40 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt wurden 119 weitere Personen verletzt. Medienberichten zufolge befinden sich rund 80 der Verletzten in einem kritischen Zustand. Besonders betroffen sind junge Menschen: Die meisten Schwerverletzten sind zwischen 16 und 26 Jahre alt.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Behörden und Rettungskräfte hatten nach dem Unglück mit einem Großeinsatz reagiert, um die Verletzten vor Ort und in umliegenden Kliniken zu versorgen. Die Verlegung einzelner Patienten in spezialisierte Zentren im Ausland soll die medizinische Versorgung der Schwerstverletzten sicherstellen.








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