Brief zum Theaterstreit: Klüngel und Vetternwirtschaft?

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31 Antworten

  1. Ihr seid Heuchler! sagt:

    Was für ein Schmieren-Theater! Die 64 Mitarbeiter denken wirklich, sie sind noch wichtiger als alle Intendanten zusammen.

    • Olaf sagt:

      Ja wirklich schlimm wenn es von den Herren Intendanten abweichende Meinungen gibt.

    • Toter Frosch sagt:

      Zumindest haben sie ja ein größeres Kostenbewusstsein – ich weiß, wie spießig!

    • Achso sagt:

      64 Mitarbeiter und alle anonym.
      Die Zahl kann man glauben, muss man aber nicht.

    • Profilneurotische Intendanten mit Hang zum Drama sagt:

      Ich glaube nicht, dass diese Mitarbeiter sich wichtiger nehmen könnten, als es diese profilneurotischen Intendanten schon seit jeher tun. Aber ganz sicher sind diese Mitarbeiter objektiver. Und übrigens, ohne diese Mitarbeiter im Hintergrund, die sich zum Teil wirklich noch die Finger schmutzig machen, geht es eben auch nicht. Im Gegenteil. Und die loben ihren Ex-Chef. Das will schon was heißen. Wie man nämlich liest, war die TOOH vor Rosinski finanziell in einem katastrophalen Zustand, quasi ruiniert. Rosinski hat den Mitarbeitern durch Einsparmaßnahmen und eine kluge Geschäftsführung den Job gerettet. Dafür sind sie ihm natürlich dankbar. Während die Intendanten das Geld mit vollen Händen rausschmissen, für ihre politischen Erziehungsprogramme, für die sich offenbar kein Schwein interessierte, wie die Ticketverkaufszahlen vermuten lassen. Das Ganze ist wahrlich ein Schmierentheater, ausgelöst von diesen, dem Lesen nach, von Grund auf unehrlichen Dramaqueens von Intendanten, die offenbar nix lieber tun, als dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit zu waschen, zu diffamieren und die mit Dreck zu bewerfen, die ihren Zielen im Wege stehen. Ganz schön Linkisch. Jedenfalls sauber läuft die ganze Sache wirklich nicht. Geschachere und Hinterzimmerpolitik. Es wird Zeit, dass da Licht in diese Angelegenheit kommt.

    • Rudi sagt:

      Das sind keine 64 Mitarbeiter sondern Herr Rosinski mit anonymer Mailadresse. Ein anonymes Schreiben. Warum nicht gleich im Namen von 99 Mitarbeitern?

      • Till sagt:

        Weil es 64 sind.
        Mit mehr Zeit und besserer interner Vernetzung wären auch 99 nicht unrealistisch gewesen.
        Ich bin einer davon.

      • Karim Yalla sagt:

        Nein Herr Rosinski war es nicht selbst. Es sind sogar mehr als 64 Mitarbieter.

      • La Ruca sagt:

        Den Eindruck habe ich auch. – Zudem ist keine konkrete Zahl an Mitarbeitenden genannt, welche diese (sehr einseitig kritische) Meinung vertreten.

        Mit anonymen Schreiben ist das so eine Sache… Da kann jede/r alles behaupten, Zweifel säen und sich der Verantwortung entziehen – oder gegebenfalls entspannt aus der Ferne die losgetreten Lawine anschauen.

    • Till sagt:

      Also, diesem Gedankengang könnte man fröhlich zustimmen.
      Ein Pilot, welcher im Absturzfalle entscheidet, die kleinere Anzahl möglicher Leben zu retten, ist kein guter Pilot.

      • Till sagt:

        Ähm, das mit dem Pilot sollte eine Antwort an den ersten Kommentar unter dem Motto „IHR SEID HEUCHLER“
        sein.
        Nun ja, eh viel Verwirrung hier.

  2. Carol Yulie sagt:

    Viel , viel Vergangenheit, warum erst jetzt ?
    Neues Öl wird ins Feuer gegossen,
    Es wäre einfach schön, sich auf die Kultur ohne Personalien zu besinnen. Die Entscheidungen sind gefallen. Geben wir jetzt den Protagonisten eine Chance.

  3. Jo sagt:

    Warum erst jetzt? Nun, weil auch dazu Mut gehört! Es ist gut, auch mal die ANDERE Seite zu hören… Jede Medaille hat 2 Seiten. So sieht die Sache schon ganz anders aus. Ich denke, langjährige Mitarbeiter haben schon einen besseren Durchblick als Fremde bzw. Leute, die nur die Posten hin und her schieben wollen.

  4. farbspektrum sagt:

    „Opernintendant Florian Lutz habe verbrannte Erde hinterlassen, beispielsweise durch „fragwürdige Inszenierungen“ mit einhergehendem Besuchereinbruch. Er habe zudem das „kurz zuvor edel hergerichtete Theatercafé in tausende Euro verschlingenden Pappwandmurks mit Plattenbaucharme“ verwandelt.“
    Ich komme mir vor wie bei „Des Kaisers neue Kleider“

  5. Alles offline sagt:

    Internetkultur schwappt ins echte Leben über. Juchu?

  6. Beleuchter sagt:

    Man kann sich nur noch wundern über so was … welch langatmige Litanei, und vor allem: wozu soll sie denn führen? Man bekommt langsam das Gefühl, der Laden verdient eigentlich keine Rettungsaktionen mehr … denn etwas anderes ist es nicht, was gerade passiert. Unbestritten hat Herr Rosinsky wohl auch ein paar Dinge richtig gemacht, aber mit Sicherheit auch eine Menge falsch … sonst wären die Dinge nicht so, wie sie sind. Lasst euch einmotten und im Fundus endlagern.

    • Schmutzige Tricks der Intendanten sagt:

      In der Vergangenheit haben die Dramaqueens der Intendanz oft und laut genug öffentlichkeitswirksam Rabatz gemacht, was man von Rosinski nicht behaupten kann. Das beeinflusst natürlich gewollt die öffentliche Wahrnehmung. Der, der die dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit wäscht hat doch nicht automatisch recht, nur weil er durch sein Tun die öffentliche Wahrnehmung dominiert. In diese linkische Falle sollte man nicht laufen. Richtig ist, wer demokratische Prozesse mit solch schmutzigen Tricks zu unterlaufen sucht, hat sich dadurch bereits moralisch disqualifiziert.

      • Rudi sagt:

        Also dieser lange Brief in diesem Stil mit dieser schmutzigen Wäsche ist nie im Leben ein offener Brief „von 64 Mitarbeitern“. Das kann jeder in Halle verfasst haben, die hohe Emotionalität und das enthaltene Insiderwissen lässt aber eher vermuten, dass das Rosinski selber geschrieben hat.
        Was für ein provinzielles Schmierentheater, seit Jahren.

        • farbspektrum sagt:

          Ja, ne, das darf nicht sein, das kann nicht sein….

        • Till sagt:

          Also geschrieben im Sinne von
          “in Form gebracht“ hat es natürlich
          nur einer.
          Und zwar der, dem man zugetraut hat, es zu können.
          Fakten und Inhalt hat eine kleine Redaktion geordnet, viele haben diese gesammelt, anschließend haben es alle gelesen, für gut und notwendig befunden und nun soll es seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten. Das ist schon alles.
          Nein, Herr Rosinski war es nicht.
          Auch kleinere Kaliber können schießen!

        • Karim Yalla sagt:

          Mit Schmierentheater liegen sie richtig ansonsten nicht sehr nah an der Wahrheit mit ihren Vermutungen

    • Karim Yalla sagt:

      In eurem Fundus ist leider kein Platz mehr. Da liegen zu viele Erfolgstücke und modern vor sich hin.

  7. Uppercrust sagt:

    Da gehört noch gründlicher aufgeräumt als unter Rosinski. Zuschüsse jedes Jahr um 5% senken, es sei denn es werden 5% mehr Einnahmen generiert, dann kann man es auf derselben Förderhöhe belassen. Mal für 5 Jahre probieren. Dann muß endlich wirtschaftlicher gearbeitet werden, statt elitären Lutz-Mist zu produzieren. Bezahlte Tickets lassen sich messen! Das ist DER Erfolgsmesser.

  8. Till sagt:

    An Rudi:
    Weil es 64 sind!
    Mit mehr Zeit und besserer interner Vernetzung wären auch 99 nicht unrealistisch gewesen.
    Ich bin einer davon.

  9. Karim Yalla sagt:

    Mit Schmierentheater liegen sie richtig ansonsten nicht sehr nah an der Wahrheit mit ihren Vermutungen

  10. Antikörper sagt:

    Profilneurotische Intendanten mit Hang zum Drama

    Und Rosinskis Troll ist auch wieder dabei :=)))

  11. JEB sagt:

    Also ich bin den Intendanten dankbar für ihre Zuschaueraustreibung. Ich weiß nun z.B., dass Gera ein schönes Jugendstiltheater hat, und dass man in Naumburg mit sehr begrenzten Mitteln richtig gutes Theater machen kann.

    • nochn alter heimstätter sagt:

      Bitte, Altenburg nich unterschlagen, gehört zu den Bühnen Geras.
      Die Liederabende sind ein Genuß.
      Als wir mal Gelegenheit hatten mit nem Darsteller zu sprechen, äußerte ich mich — würden Sie auch gerne in Halle begrüßen.
      darauf kam: danke, aber -um Gottes willen ,nee…..!!

  12. nochn alter heimstätter sagt:

    Bitte, Altenburg nich unterschlagen, gehört zu den Bühnen Geras.
    Die Liederabende sind ein Genuß.
    Als wir mal Gelegenheit hatten mit nem Darsteller zu sprechen, äußerte wir uns — würden Sie auch gerne in Halle gegrüßen.
    darauf kam: danke sehr -um Gottes willen ,nee…..

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