BSW Sachsen-Anhalt stellt Spitzenkandidaten für die Landtagswahl auf und setzt auf Friedenspolitik, soziale Gerechtigkeit und stärkere ostdeutsche Identität

Auf einem Parteitag und der anschließenden Vertreterversammlung am Wochenende in Magdeburg hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Sachsen-Anhalt die entscheidenden Weichen für die Landtagswahl 2026 gestellt. Rund 90 Delegierte beschlossen das neue Landeswahlprogramm und wählten die Kandidatenliste. Der Ko-Vorsitzende des BSW Sachsen-Anhalt, Thomas Schulze, und Dr. Claudia Wittig wurden von den anwesenden Vertretern als Spitzenduo bestätigt und führen die Landesliste auf den Plätzen 1 und 2 an.

Mit dem 61-jährigen Thomas Schulze, Mitarbeiter in der Landesaufnahmeeinrichtung in Stendal, und der 42-jährigen Historikerin Dr. Claudia Wittig setzt das BSW auf ein starkes Duo, das die Bürgerinnen und Bürger glaubwürdig vertritt. Durch ihre unterschiedlichen beruflichen Hintergründe und Lebenserfahrungen kennen sie die Menschen und die Probleme vor Ort. Sie stehen für eine authentische, bürgernahe und unideologische Politik – genau den Wandel, den Sachsen-Anhalt jetzt braucht. Das Spitzenduo repräsentiert zudem das gesamte Bundesland in seiner Vielfalt: den ländlichen und den städtischen Raum sowie den Norden und den Süden. Thomas Schulze tritt als Direktkandidat im Landtagswahlkreis Genthin (Wahlkreis 5) an, Claudia Wittig im Wahlkreis III in Halle (Saale). Neben Claudia Wittig wurden ebenfalls Rudenz Schramm, Andreas Neubert und Frank Burgsdorf aus Halle als Kandidaten für die Landtagswahl 2026 gewählt.

„Gemeinsam werden wir als starke Opposition in den Landtag einziehen und laut und mit Nachdruck eine Politik verfolgen, die sich auf die dringenden Probleme im Land und klar auf die Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger ausrichtet“, erklärt Spitzenkandidat Thomas Schulze.

Dr. Claudia Wittig betont den Anspruch auf eine neue politische Kultur: „Wir stehen für einen anderen Umgang miteinander und einen gänzlich neuen Politikstil, den es so noch nicht gab. Das Vernünftige ist das Richtige und ehrlicher politischer Wettbewerb anstatt Brandmauer – damit treten wir an.“

Das BSW positioniert sich dabei als klare Alternative zur bestehenden Parteienlandschaft. „Wir sind die dritte Kraft im Land, zwischen den Altparteien und der AfD, die in ihrem Brandmauerspiel gefangen sind“, macht Schulze deutlich.

Das mit großer Mehrheit verabschiedete Wahlprogramm ist sozial gerecht sowie wirtschaftlich vernünftig und trägt die Handschrift der vielen Mitglieder und Unterstützer des BSW, die in den vergangenen Wochen und Monaten in Arbeitskreisen und Expertenräten daran mitgewirkt haben. Ein besonderes Gewicht liegt auf einer konsequenten Friedenspolitik, der Anerkennung der spezifischen ostdeutschen Erfahrungen sowie der Stärkung der ostdeutschen Identität.

„Das BSW Sachsen-Anhalt ist bereit für die Landtagswahl im September“, resümiert Thomas Schulze abschließend. „Wir haben großartige Kandidaten und ein Wahlprogramm, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger des Landes wiederfinden werden. Nun kämpfen wir um das Vertrauen der Menschen im Land und den Einzug ins Parlament. Das BSW kommt und es macht den Unterschied!“

Foto: BSW

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