Buch im Freien lesen: Stadträte kritisieren Stadtverwaltung

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24 Antworten

  1. hallenser sagt:

    „Nicht jeder verfügt über einen eigenen Garten, in dem er Erholung an der frischen Luft findet“.
    Oberbürgermeister Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Christine Gröger sitzen Ostern sicher auf ihren Bänken in ihren privaten Gärten oder Terrassen und lesen ein Buch. Wie es den restlchen Leuten geht, scheint ihnen egal zu sein, sollen sie doch in den Saalekreis fahren.
    So ist das eben, wenn man gant demokratisch die falschen gewählt hat.

    • Haus auf eigen Grund sagt:

      Das sind ja auch Leistungsträger. Die verdienen halt ein weng mehr. Die können sich das halt leisten. Wer leistet kann sich eben auch was leisten. Da habense jetzt eben Vorteile von. Sie müsssen dann aber auch die Steuern zahlen und du nicht. Geh doch hart arbeiten wennn dir das nicht passt und bau eine Hütte auf dein eigenes Grundtück.

    • Karl sagt:

      Ob gewählt oder nicht spielt doch hier kein leierkasten !!wir wissen doch alle hier ,das er es manchmal übertreibt. Aber es ist nicht einfach durch diese Krise ein Schiff zu steuern. Man kann es niemandem Recht machen. Vielleicht ändert er ja auf Druck der anderen seine Meinung. Eventuell sind wir ja morgen schlauer

    • Sachverstand sagt:

      Auch das ist einfach nur ein, wenn auch kleines, Problem des in wichtigen Sachverhalten untauglichen Förderalismus. Keine einheitliche klare Linie, jeder macht, legt aus nach Belieben. Folgen der Kleinstaaterei eben.

  2. Fadamo Fadamo sagt:

    Viele Bürger verstehen die ganzen überzogenen Maßnahmen des OBs nicht.
    Ein studierter Mann sollte wohl in der Lage sein, den Bürger die ganzen Maßnahmen erklären zu können. Da reicht es nicht, das Wort Corona zu verlauten zu lassen.
    Wie wäre es wenn Herr Wiegand Mal mit der Wahrheit anfingen würde ?

  3. Heike Schmidt sagt:

    Bitte einfach mal einen Blick nach Magdeburg werfen, Herr Trümper agiert ruhig sachbezogen und tut alles dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger Ostern im Freien verbringen können, Parks sind geöffnet, man darf, natürlich unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes auf Bänken sitzen und lesen. Warum soll das in Halle nicht funktionieren? Diese diktatorische Haltung des OBs macht keinen Sinn. Das Ordnungsamt hat sicher auch wichtigere Dinge zu tun, als durch die Grünanlagen der Stadt zu streifen und solche völlig übertriebenen Anordnungen durchzusetzen.

  4. Laufrad sagt:

    Die Mehrheit der Einwohner hat ihn doch gewählt! Jammern hilft nicht, vielleicht aber angeln gehen und dabei ein Buch lesen. Es geht. Auch Wanderung in den Saalekreis und dort auf einer Bank ein Buch lesen. So vermeidet m an auch den. Kontakt mit Bernds Ordnungshütern!

  5. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Es ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um die ganzen Maßnahmen von allen Bedarften und Unbedarften tiefgründig diskutieren zu lassen und in Frage zu stellen. Ganz nebenbei kann man auch seine Parteipolitik mit einbringen.
    Es gibt unterschiedliche Bestimmungen in Ländern und Kommunen, weil es keine mathematische Formel gibt, mit der sich ausrechnen lässt, was möglich ist und was nicht.

    • farbiger Speck drum sagt:

      „… von allen Bedarften und Unbedarften tiefgründig diskutieren zu lassen ..“

      Und Du darfst nicht mitgackern, als Mersefroscher. So ein Dreck auch, gelle!

  6. Haller sagt:

    Die Bürger von Halle wollten ihn zum OB, nun müssen wir mit ihm leben.
    Angeln am Saaleufer erlaubt, Buch lesen nicht!
    Also Angelzeug einpacken, Buch mitnehmen, dann Angel auswerfen und im Buch lesen. So geht es in Corona-Zeiten an der Saale hellem Strande…

  7. EinMensch sagt:

    Naja, dauert bis da mal verhandelt wird. Spannend wird’s auf jeden Fall.

    http://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

  8. Gemeiner Bürger sagt:

    Huch, was is denn da los? Probt der Rat jetzt nen Aufstand? Haben die immer noch nich verstanden, wer jetze der König ist. Solln se doch klagen!

    So ein Gschwafel. Angeln ist halt Sport. Buch lesen nich.

  9. Lt. Körschgen sagt:

    Also ich hab mir im Baumarkt Rasenteppich gekauft, Vogelgezwitscher aus dem Netz geladen, alles kein Problem.
    Jetzt sitz ich im Wohnzimmer auf meinem Rasen und kann ein Buch lesen und dabei nen gepflegtes Pils trinken. Ich sach Euch, besser geht’s nicht!

  10. Spielplatzler sagt:

    Es ist mehr als nur fragwürdig, wenn der OB meint, er könne die Rechtsverordnung des Landes nach seinen eigenen Vorstellungen auslegen. In den Parks von Halle sieht man zumindest, dass dies nur wenige sonderlich interessiert. Man setzt sich trotzdem auf die Parkbank oder eben daneben auf die Wiese, natürlich maximal zu zweit und mit genügend Abstand.
    Wenn der OB aber so sehr an dem Wortlaut der Verordnung festhält (Sport und Bewegung an der frischen Luft) und deshalb das Buchlesen im Sitzen ahnden möchte, dann kann man nur empfehlen, mal wieder eine Partie Schach auf der Parkbank zu spielen. Das gilt als Sport, kann auf der Handyapp im Freien gespielt werden und zwischen den eigenen Zügen bleibt sicher genügend Zeit, um auch mal ein paar Seiten im Buch zu lesen.

    • Sachverstand sagt:

      Nicht Vergessen, dass vor dem Ganzen noch der ausgerufene Katastrophenfall für das Stadtgebiet Halle (Saale) steht und dadurch die Landesverordnung noch „überboten“ werden kann. Und die Ausrufung des Katastrophenfalls, macht eben genau Das möglich. Das ist so ähnlich wie Ortsrecht schlägt Bundesrecht. Beispiel: Dieses unsäglich falsche Propagieren des lt. BGB angeblichen Rechts auf Schnitt von Baumüberhang oder Kappung von überwachsenden Wurzeln. Ist nicht, bei einer vorhandenen örtlichen Baumschutzsatzung.

  11. KGS sagt:

    Ach sind die Schlaftabletten, endlich mal aufgewacht?

    Beifall, Applaus…was für eine armselige Truppe ist doch der Stadtrat…

  12. Ted Striker sagt:

    BW war ja der erste, der die Schulen in der BRD geschlossen hat. Da war ein richtiger Schritt, dem sich dann ganz schnell alle anderen angeschlossen haben.

    Aber mittlerweile nervt diese Kleinstatterei nur noch. Der Bund kann nur Empfehlungen aussprechen und muss sich dabei auf ein Institut verlassen, das total überfordert ist, die Länder entscheiden für sich, ob Buch- und Blumenläden oder Waschstraßen geöffnet haben, die Städte wollen alles besser machen und selbst entscheiden (Buch lesen = böse, Angeln gehen = supi Sache), uswusf … Langsam nervt es nur noch.

  13. Sam 1205 sagt:

    Laufrad, nicht jeder hat ihn gewählt, noch dazu war die Wahlbeteiligung im zweiten Anlauf schwach. Aber das ist immer so. Eigentlich macht er seine Sache in der Zeit ganz gut, der OB. Aber auch ich bin der Meinung, im Freien sitzen und lesen, kann und sollte man niemanden verwehren. Der Sicherheitsabstand sollte nur eingehalten werden. Und ich denk mal, jetzt hat es auch der letzte Depp begriffen, dass das besser ist. Ich bin zwar in der glücklichen Lage, ein winziges Stück mein Eigen zu nennen, auch wenn es nur für 1 Tisch und 4 Stühle vielleicht reicht, aber ich kann im Freien sitzen. Was machen die, die keine Balkon, Terrasse o.ä. haben? Bitte Herr Wiegand, geben Sie auch diesen Leuten eine Chance. zu mir darf ich sie ja auch nicht einladen, also wäre das doch jetzt eine kleine Besserung der Auflagen für die Feiertage.

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