Tag der deutschen Einheit in Halle: Kanzler Merz ehrt den Mut der Ostdeutschen, gedenkt der Diktatur-Opfer und beteiligt sich am Kerzensingen, einzelne Buhrufe

Die traditionellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle erhielten am Freitagnachmittag prominenten Besuch: Bundeskanzler Friedrich Merz reiste an, um den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung in einer ostdeutschen Stadt zu begehen. Die Anwesenheit des Kanzlers brachte erhöhte Sicherheitsmaßnahmen mit sich, doch die Stimmung auf dem Marktplatz blieb festlich, geprägt von Musik, Kulinarik und einem eindringlichen Gedenken an die Opfer der SED-Diktatur.

Hochsicherheit und Volksfest
Schon ab halb vier am Freitagnachmittag verstärkte sich das Polizeiaufgebot auf und rund um den Marktplatz, während auf der Bühne der Chor der Singschule für musikalische Unterhaltung sorgte. Ab 17 Uhr wurde der Platz für zweieinhalb Stunden für Straßenbahnen gesperrt, Zufahrtssperren wurden errichtet und Scharfschützen postierten sich auf Dächern umliegender Häuser. Sogar die städtische Webcam wurde mit dem Hinweis “Wartungsarbeiten” abgeschaltet und der Blechbläser auf den Hausmannstürmen musste seine musikalischen Einlagen neben der Straßenbahnhaltestelle fortsetzen.

Um 18.15 Uhr fuhr Kanzler Merz vor und wurde neben dem Stadtarchiv von Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt begrüßt. Stets an Merz’ Seite: Sven Schulze, der im kommenden Jahr als CDU-Kandidat für das Ministerpräsidentenamt in Sachsen-Anhalt antreten soll.

Trotz der Sicherheitsvorkehrungen gab es bis auf die Fahrzeugsperren keine Beschränkungen: Jeder konnte den Marktplatz betreten. Dies spiegelte sich auch in der Publikumsreaktion wider, als Merz die Bühne betrat: Einige Buh-, Pfui- und “Lügner”-Rufe waren zu vernehmen, die jedoch im Applaus der anderen Gäste untergingen. Am Rande der Veranstaltung waren dennoch Zeichen des Protests sichtbar: Eine Fahne mit einer Friedensflagge wurde geschwenkt, eine Frau trug ein T-Shirt mit der Aufschrift “Friedenssüchtig”, und auf dem Pflaster war der Spruch “Das Politbüro zu kritisieren ist immer noch verboten” zu lesen.

Merz: Die Einheit ist etwas Großartiges
Obwohl die offiziellen Feierlichkeiten in diesem Jahr in Saarbrücken stattfanden, betonte Merz, er habe den 35. Jahrestag bewusst auch in einer Stadt in Ostdeutschland begehen wollen. „Ich möchte uns allen einen herzlichen Glückwunsch sagen. Wir sind seit 35 Jahren wieder ein Land“, sagte Merz. „Und das ist etwas großartiges. Und das bleibt auch etwas großartiges.“

Der Kanzler unterstrich die historische Bedeutung des Tages: „Es ist ein großer Festtag. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann sind wir genauso lange wiedervereinigt, wie wir getrennt waren.“ Er räumte ein, dass es noch viel zu tun gebe, hob aber hervor, dass Deutschland oft aus dem Ausland mehr bewundert werde, „als wir es selbst tun können.“

In einer besonders emotionalen Passage würdigte Merz den Mut der Ostdeutschen: „Deutschland im Westen sei Dank der Amerikaner, Briten und Franzosen vom Nationalsozialismus befreit worden, hier im Osten haben sich die Menschen selbst von der zweiten deutschen Diktatur befreit. Und dazu hat es mehr Mut und mehr Kraft gebraucht, als wir sie damals im Westen hatten.“ Dieses bleibe ein „großes historisches Verdienst der Menschen in diesem Teil Deutschlands.“

Anschließend stimmte der Kanzler gemeinsam mit dem Chor zum “Kerzensingen” der Initiative „Deutschland sind“ den Song „We shall overcome“ an. Der Abend klang nach weiteren bekannten Liedern wie “Wind of Change”, “Über sieben Brücken”, “Griechischer Wein” oder “Hevenu Shalom Alechem” mit der Deutschen Nationalhymne und der Europahymne aus.

Mitmachaktion, Kultur und Kulinarik
Den ganzen Tag über bot der Marktplatz ein vielfältiges Programm. Zahlreiche Initiativen und Einrichtungen präsentierten sich, darunter das Stadtmuseum mit Mitmachspielen, das Repaircafé und das WIR-Festival. Die Besucher konnten sich an einer Live-Umfrage beteiligen, bei der sich herausstellte, dass Gäste aus Leipzig, Rostock, Berlin, Dresden oder sogar Itzehoe angereist waren.

Bei der Frage nach dem beliebtesten DDR-Produkt führten Knusperflocken unangefochten. Genannt wurden auch Hallorenkugeln, Rotkäppchen, Muttiheft, Sandmännchen und Simson, aber auch der RG28, ein Handmixer, der als “unkaputtbar und leicht zu reparieren” gelobt wurde – was ein Vertreter des Repaircafes gleich an einem orangefarbenen Modell demonstrierte. Die Umfrage ergab zudem, dass Deutschland von anderen europäischen Ländern vor allem kostenlosen ÖPNV, bessere Fahrradwege, Barrierefreiheit, weniger Bürokratie und Gelassenheit lernen könnte.

Musikalisch sorgten der Gospelchor „MUT“ (Artern) mit der Band „Salz & Licht“ und der gemischte Chor der Singschule für Unterhaltung. Das kulinarische Angebot war dank verschiedener Vereine abwechslungsreich, von somalischen, persischen oder afghanischen Spezialitäten bis zur klassischen Bratwurst. Auch etliche Stadträte schauten im Laufe der Veranstaltung vorbei und standen für Gespräche bereit, darunter Hendrik Lange (Linke), Wolfgang Aldag (Grüne), Andreas Wels (Hauptsache Halle), Jan Riedel und Hans-Joachim Berkes (CDU), Dörte Jacobi (Die PARTEI) und Ferdinand Raabe (Volt).

Gedenken: Opfer der zweiten Diktatur
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch zweier Hallenser gedacht, die unter den Repressionen des SED-Staates zu leiden hatten:

Horst Hennig: Der Medizinstudent in Halle protestierte 1950 gegen undemokratische Wahlen zum Studentenrat. Er wurde denunziert, verhaftet und vom sowjetischen Militärtribunal wegen „konterrevolutionärer Gruppenbildung“ und „Spionage“ zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Nach fünf Jahren im Straflager Workuta kam er 1955 frei, setzte sein Studium in der Bundesrepublik fort und wurde später Generalarzt in der Bundeswehr.

Fritz Grunsfeld: Der gebürtige Hallenser, ein promovierter Jurist, überlebte den Holocaust im Konzentrationslager Theresienstadt. Zurück in Leipzig baute er die Jüdische Gemeinde wieder auf. Nach der antisemitischen Kampagne in der DDR, ausgelöst durch den Prager Slánský-Prozess, sah er sich Ende 1952 zur überstürzten Flucht gezwungen. Er setzte seine Karriere in Düsseldorf fort, wurde Richter am Oberlandesgericht und sprach sein Leben lang nicht über seine Verfolgungserfahrungen.

Artikel Teilen:

79 Antworten

  1. Hallenser sagt:

    Das sieht aber nicht nach Studio aus.
    Haben unsere Internetfachexperten aus der Kommentarspalte etwa gelogen?

    • Jim Knopf sagt:

      Und Wer hat die Einheit erst möglich gemacht ? Es war ein Russe – es war Corbatschw , Der hat die Russen in den Kasernen gelassen . Dann haben die Genossen die Mauer aufgemacht . Dann haben die Russen Deutschland verlassen .

      DAS wird unter den Teppich gekehrt .

      • Hallenser sagt:

        Was? Ein Teppich lag dort auch nicht.

        Alles Lüge.

        Und wer zum Putin ist Corbatschw?? Muss aber schon älter gewesen, wenn der 4 Jahre braucht um Deutschland zu verlassen so groß war es nie….

  2. Kommentator sagt:

    Gut das der Kanzler da war, unsere CDU Sachsen Anhalt muss unbedingt und dass schnellstens, den Kandidaten Schulze profilieren. Profilieren für Deutschland, profilieren für die arbeitenden Menschen, für die Menschen die gearbeitet haben. Profilieren für die Mehrheit, nicht für wir schaffen das.

  3. Fritze sagt:

    Erinner dich: Wenn im Zirkus etwas schiefläuft, dann schicken sie die Clowns um das Publikum abzulenken.

  4. Anja sagt:

    Sowas schreibt man vorher nicht dem Volke 🫡

  5. Detlef sagt:

    Und wie viel Buh-Rufe kamen für den Märchenbaron? Auch nicht besser Scholz

    • Browgas sagt:

      Hey Moment, Scholz hat einfach nur das Maul gehalten während Merz raushaut wonach ihm der Sinn steht, ob’s Verfassungswidrig oder wirtschaftlich tragbar ist spielt da keine Rolle während er jede Gesetzesänderung ‚pro mensch‘ der letzten Jahre umkehren will…
      Auf in die 60er ^^

    • didi sagt:

      Einige Buhrufe kamen. Schaute man den Leuten ins Gesicht konnte man die Dummheit ablesen die sich hinter der Stirn verbirgt.

  6. 10010110 sagt:

    Es galt eine hohe Sicherheitsstufe, auf den Dächern standen Scharfschützen.

    Können wir mal damit aufhören, US-amerikanische Zustände zu kopieren?

  7. Metall84 sagt:

    Wäre Er mal nach Neustadt gekommen hätte er vielleicht bei dem Interview im Anschluss nicht so viel Müll erzählt, wobei es das auch nicht mehr besser gemacht hätte! Was bringen schöne Straßen, wenn man z.b. für gleiche Arbeit schlechter bezahlt bzw. unsere Jugend und Industrie dafür opfert!

  8. Wennemann sagt:

    Als einer der größten Brecher von Wahlversprechen beweist Merz, dass die Parteiendemokratie nicht in der Lage ist, den Willen des Volkes in Regierungshandeln umzusetzen. Es braucht mehr direkte Demokratie, um Gestalten wie dem Bundeskanzler auf die Finger zu sehen. Mit seiner Gesangseinlage inszeniert sich Merz als volksverbunden, er ist das Gegenteil davon, er tritt den Willen des Volkes mit Füßen. Er steht für Verschuldung, Verschleuderung von Volksvermögen und Kriegsrhetorik.

  9. 123Kid sagt:

    Als Merz noch Opposition war, hat er gesagt, alle lachen nur noch über Deutschland. Jetzt ist er Kanzler und er sagt, die anderen Länder bewundern Deutschland. Schon klar. Nur AfD ist noch schlimmer

    • Dynamische Anpassung ... sagt:

      … aller Werte und Einkünfte im Kontext von Amtshöhe, Funktionsrang und Patronagezuweisung. Also Kiddy, du bist aber noch nicht lange dabei, oder? Weiß doch inzwischen jede Jungwähler*in!

  10. Robert sagt:

    Alles nur Heuchelei, was da Merz von sich gab.

    • Robert sagt:

      Nicht auf das Gesagte von Merz schauen , sondern in die Augen schauen . Dann erkennst du Merz wie er es meint .

  11. Wennemann sagt:

    We shall overcome. Nicht einmal zum Nationalfeiertag singt man deutsch. Und wer ist „Wir“, wer soll besiegt werden? Fragen über Fragen.

  12. Realist sagt:

    Ein Tag der Schande für die Stadt, der aber nicht lange in Erinnerung bleiben wird. #Neuwahlen

  13. vivi sagt:

    Erbärmlich der Auftritt von Merz.
    Er dankt den Westmächten für die Befreiung Deutschlands von der Nazidiktatur im 2. Weltkrieg. Kein Wort über die Sowjets die genauso Teil dieser Befreiung war.

    Erbärmlich das nicht zu erwähnen Herr Merz.

    Und generell war die ganze Aufmachung ziemlich mies. Sorry, insbesondere die Musik war nicht auszuhalten.
    Auch hab ich nicht eine einzige Deutschlandflagge gesehen. Sagt doch auch einiges

    • tja... sagt:

      „Mauer, Selbstschussanlagen und Stacheldraht“

      Nulli meint, das wäre alles nicht so schlimm gewesen, weil da seine Mutti noch Arbeit hatte und die Milch in der Schule für Kinderreiche kostenlos war.

    • Shukow sagt:

      Die beschissenen Amis haben erst im 2.Weltkrieg eingegriffen, als die SU die Wehrmacht schon in die Knie gezwungen hatten.Der Grund: Die wollten auch was von Deutschland abfassen.

      • feiner Russkij sagt:

        Kriegseintritt USA: September 1941

        Da war die Wehrmacht schon in die Knie gezwungen?
        Was war die restlichen 3.5 Jahre? Verhandlungen?

        • Shukow sagt:

          1941 stimmt.Jedoch erst Ende 1943 haben die Amis direkt Deutschland angegriffen und die SU unterstützt. Verstehste nicht.

          • Geli sagt:

            Was war dann die 2 Jahre lang wenn kein Eingriff?

            Warum weißt du so wenig darüber aber hast eine so große Klappe?

        • Stalin hatte die Wehrmacht doch schon 1939 in Polen in die Knie gezwungen! Und als Beweis gab es die gemeinsame Siegesparade von Roter Armee und Wehrmacht in Brest-Litowsk!

  14. Matze sagt:

    Sven Schulz ist so ein Witzkandidat. Er hat sich noch nie in Halle blicken lassen und ist nur im Harz und Magdedorf unterwegs. Für Halle hat er überhaupt nichts übrig und nun lässt er sich einmal in Halle blicken und denkt das würde reichen, um die Wahl zu gewinnen.

    • nie ist nur einmal sagt:

      Du wirst ihn also nicht nochmal wählen. Kann man das so sagen?

      • Matze sagt:

        Wenn er der Kandidat der CDU ist, dann würde ich bei der Landtagswahl dieses Mal nicht die CDU wählen. Ich kann keinen wählen, der meine Heimatstadt hasst.

    • Holger sagt:

      Hab grad mal in den Kalender geschaut, weil ich nach deinem Post schon dachte, morgen wäre die Wahl. Puh, sind zum Glück noch ein paar Wochen. Nebenbei, die Wahl wird Herr Schulze hoffentlich nicht gewinnen. Ich hoffe da eher auf Herrn Willingmann, der setzt mehr auf Zukunft.

      • Matze sagt:

        Ich glaube, dass es die SPD sehr schwer haben wird überhaupt noch in den Landtag zu kommen. Leider hat die Politik der Bundesregierung einen enormen Einfluss auf die Landtagswahl und Herr Klingbeil macht aktuell keine gute Figur

        • Holger sagt:

          Da gebe ich Ihnen recht. Bleibt zu hoffen, dass genug Menschen den Unterschied zwischen Landes- und Bundesebene erkennen.

    • Rentner sagt:

      Der passt zur Verlierer Partei.

  15. Halu sagt:

    Ich verstehe es nicht,das das Volk sich das Ereignis aus seinen Händen nehmen lässt.
    Nicht Kohl,Scholz und schon gar der Kriegstreiber Merz haben etwas zur „ Wiedervereinigung“ beigetragen.
    Aber der dumme Michel bejubelt Herrn
    Merz. Unglaublich

  16. jetzt wirds wild sagt:

    Nenn mal drei Beispiele aus deinem Leben.

    • Matze sagt:

      Du wirst doch nicht leugnen, dass die Wiedervereinigung etwas großartiges war, oder?
      Also, ich bereue die selbst erkämpfte Wiedervereinigung nicht!
      Und ja, Merkel hat viele Fehlentscheidungen getroffen. Beispiele wären, die Abschaffung der Atomkraftwerke, die offenen Grenzen, die Überforderungen bei den Asylanträgen, die Entsorgung der Deutschlandfahne, die fehlende Unterstützung für Forschung und Wirtschaft, die hohen Belastungen für die Steuerzahler und die hohen Energiekosten, die den Standort Deutschland unattraktiv machen.
      Wir hätten viel früher in Innovationen investieren müssen. Hier wurde in den 16 Jahren nichts getan, sondern nur verwaltet. Auch fehlen Verträge mit Ländern die seltene Erden haben und nun China diese Vorkommen abbaut und wir nun abhängig von China sind und wir uns eigentlich sofort um die restlichen Vorkommen kümmern sollten! usw…

    • didi sagt:

      1. Sie können doch hier schreiben was sie möchten
      2. Wo gibt es die in Halle?
      3. Was wurde ihnen enteignet durch Steuern, Abgaben und Inflation.
      Haben sie alles mal irgendwo in einer rechten Postille gelesen.

    • 🤣 sagt:

      Krasses Leben hast du. Sagst nix, gehst nicht raus und hast kein Geld.

      Und daran ist Merkel Schuld. Auf keinen Fall du selbst.

  17. Lutz Jahoda sagt:

    Wenn Merz Friedenslieder singt, kommt mir das Kotzen!

  18. OldScoolHallenser sagt:

    Da wäre mir ja fast ein Ei aus der Hand gerutscht!

  19. Tänzer sagt:

    Ich war da. Habe zu dem Lied getanzt. Tango.

  20. Soso sagt:

    Er von Frieden singt u bd Waffen liefert ist doch unglaubwürdig oder? Wenn die ersten Raketen über Deutschland fliegen ist der wie von Erdboden verschluckt samt seiner Kriegsveführworter. erinnert euch

  21. BurningMan sagt:

    Joachim-Friedrich Martin Josef Merz oder auch Fotzen-Fritz hat keine Persönlichkeit, Ausstrahlung und ein geringes Selbstwertgefühl, aus diesem Grund versucht er irgendwie Donald John Trump zu kopieren!
    Beides Verlierer, die(warum auch immer) gewählt wurden!
    Das spricht für mich für eine ähnliche Wählerschaft und dieses wiederum, für die Verdummung der Welt!
    Willkommen in der Dokumentation Idiocracy!

  22. anna sagt:

    Hättens vielleicht mal im Südpark versuchen sollen, nur dort sind die blühenden Landschaften.

  23. Ossi sagt:

    Der Tag der deutschen Einheit ist der 9.November. Da rollten die Trabis über die Grenze.
    Kohl hat am 3.10. lediglich den Einigungsvertrag unterschrieben. Aber das ging damals nicht in die Kasperköppe rein.