CDU-Parteivorsitz: AKK ist die neue „Muddi“ – Reaktionen aus Sachsen-Anhalt

Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Vorsitzende der CDU und damit Nachfolgerin von Kanzlerin Merkel. Auf sie entfielen in der Stichwahl 527 Stimme, Friedrich Merz erhielt 482 Stimmen. Aus Sachsen-Anhalt gibt es erste Reaktionen.

Die Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Susan Sziborra-Seidl, freute sich bei Twitter über Frauenpower bei der CDU. Nun solle sie „die echten Probleme des Landes aufgreifen: #klimakrise, Agrarkrise, #Pflegekrise, Wohnungskrise.“ Der AfD-Politiker André Poggenburg schrieb, die CDU sei „den Ungeist Merkels nicht los geworden.“

Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen-Anhalt, Katja Pähle, meinte, die Wahl Kramp-Karrenbauers sei ein Signal, dass die CDU weiter eine Politik der Mitte vertrete und nicht nach rechts schiele.

Christoph Bernstiel kommentierte gegenüber dubisthalle.de dazu: „Die CDU Sachsen-Anhalt hatte sich klar für Friedrich Merz ausgesprochen. Ich kann daher gut verstehen, dass nun einige Mitglieder vom Wahlausgang enttäuscht sind. Gefreut habe ich mich jedoch über das sehr ordentliche Ergebnis von Jens Spahn im ersten Wahlgang und die sehr faire Reaktion von Friedrich Merz, nachdem die Wahl entschieden war. Ich gehe davon aus, dass es auch mit AKK spürbare Kurskorrekturen unserer Politik geben wird. Mit ihren fast 18 Jahren Regierungserfahrung traue ich ihr das zu.“

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