Chili con Carne gegen Rechts

9 Antworten

  1. Schilling sagt:

    Das wird wohl kaum etwas ändern in den politischen Einstellungen der IB. Sollen jetzt die Provokationen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weitergehen? Die ziehen doch da eh nicht aus, da es keinerlei juristischen Probleme mit dem Hausbesitzer gibt. Und irgendwann gibts wieder Gegenaktionen und dann wieder…und wieder… Mit solchen Aktionen befriedigt doch man nur sein eigenes Ego! Man löst damit keine gesellschaftlichen Probleme! Und rettet damit auch keine Afrikaner und Orientalen im Mittelmeer! Die Demo sollten die Veranstalter vors Kanzleramt oder vor die EU-Einrichtungen in Brüssel und Straßburg verlagern. Dort werden Entscheidungen getroffen und nicht in der Kuckhoff-Straße. Mit gegenseitigen Provokationen macht man doch nur die jeweils andere Seite zum Märtyrer.

    • 10010110 sagt:

      Solche Demos sind eher für die unentschlossenen, die noch nicht genau wissen, wo sie politisch stehen. Die sollen damit „aufgeklärt“ werden, was akzeptabel ist und was nicht.

  2. stekahal sagt:

    Sieht so Demokratie aus ? Auch wenn es uns nicht passt, solange ein Verein nicht verboten ist, hat er das recht sich zu versammeln oder zu demonstrieren. Die Straße gehört nicht nur den selbsternannten Linken oder Demokraten. Meinugsfreiheit heißt nunmal, nicht nur „links“ denken zu müssen, das hallen wir bereits vierzig Jahre lang. Also bitte nicht schon wieder eine linke Meinungsdiktatur. Was sind eigentlich „Nazis“. Es waren einmal Angehörige einer verbrecherischen heute verbotenen Partei, aber heute ist wohl jeder ein „Nazi“ der nicht den linksanarchistischen Weg mtigehen will und eine eigene meinug hat..

  3. stekahal sagt:

    Chili con Carne gibts bei REWE. Und das soll gegen rechts helfen, doch eher gegen Hunger ?

  4. Maik sagt:

    @stekahal: genau so sieht Demokratie aus. Glücklicherweise ist das BVerfG nach Brokdorf den Weg zu einem Versammlungsrecht als Garant gesellschaftlicher Integration gegangen. Um ihre Frage zu beantworten: Sie haben Recht, solange ein Verein nicht verboten ist, kann er im Rahmen des rechtlich zulässigen agieren. Zum Beispiel Chili con Carne servieren. Wenn das Ihnen nicht passt wandern Sie doch aus.

  5. W. Molotow sagt:

    Dann wird es Zeit, Demos vor dem „Hasi” zu organisieren.

  6. Maik sagt:

    @ Molotow: können Sie machen, tun Sie mangels Engagement aber eh nicht.

  7. Maik sagt:

    @Peter: warum sollte da etwas reformiert worden sein? Sie würden staunen, was die Judikatur alles unter dem Begriff Versammlung subsumiert. Konzerte, Nähaktionen und eben auch das Ausgeben von Speisen. Ein von Versammlungsrecht gedeckten Hauptzweck natürlich vorausgesetzt. Und der war hier zweifelsohbe gegeben, wie Die selbst vor Ort hätten feststellen können.

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