DDR-Wandbild in Halle-Neustadt wird für 220.000 Euro saniert

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17 Antworten

  1. teu sagt:

    Beide Wandbilder entstanden 1974.
    Es sollte mich sehr wundern, wenn es im Stadtrat eine Mehrheit geben sollte, Kunst in Halle-Neustadt zu erhalten.

  2. Johnny sagt:

    Für so was hat man in der Stadt Geld?
    Aber man kann in Halle noch nicht mal alle Schulen mit Brandmeldeanlagen bzw. Rauchmeldern ausstatten?

    Eine Schande ist das!

  3. Hansimglück sagt:

    Eine Schande ist so eine Ansicht.

    Denkmale der DDR wurden schon genug zerfallen lassen. Es mag nicht vielen gefallen, aber auch das ist Geschichte.

    • Sebastian Orlach sagt:

      Geschichte hin oder her, wer braucht das? Da wird sich niemals jemand davor stellen und einem anderen erklären, was diese hässlichen Bilder da zu bedeuten haben/hatten.

      Die Geschichte steht in den Büchern. Das ist mehr als genug.

  4. Meckerbock sagt:

    das Geld wird anderswo dringend gebraucht Statt hier das Machtstreben einer zum glück vergangenen Diktatur zu erhalten, sollte dieser Größenwahn lieber dem verfall preisgegeben werden .. ach neee ist ja Kunst…

    Und einige Lebenskünstler verdienen da wieder fleißig mit ..
    @hansimglück… unsägliche Geschichte

  5. hansimglück sagt:

    Gut, dass die Wandbilder keine Diktatur feiern, sondern vielleicht auch heute gerade wieder erstrebenswerte Ideale einer gerechteren Welt.

  6. Meckerbock sagt:

    dies ist natürlich Weltanschauungs Sache.. je nachdem wo man sich selbst verortet .. ich jedenfalls bin nicht dafür die Zeichen einer menschenverachtenden Diktatur zu erhalten.. und etwas anderes war das DDR Regime nicht.

    p.s. und das mit der idealen Welt hat ja noch nie geklappt.

    • Ardan Sortek sagt:

      Zu dem DDR-Thema möchte ich mich in keiner Weise äußern, aber zum Tema deines Post-Scriptums:
      Und weil es bisher nie geklappt hat Aids zu heilen ist das ein Grund den Versuch aufzugeben?

      So lange irgendwo auf der Welt noch Menschen hungern müssen oder ähnlich unangenehme und unnötige Schicksale erleiden müssen, kann ich nichts schlechtes daran entdecken weiter nach einer besseren Gesellschaftsform zu suchen und zu streben.

      • Meckerbock sagt:

        @ardan sortek.. das Beispiel mit aids ist ja Polemik pur.. da muss ich mich nicht weiter äussern.
        und zu meinem p.s. steh ich weil es einfach so ist … suchen kann man natürlich viel und immer.

  7. Johnny sagt:

    Mir ist die Kunst und auch irgendwelche Weltanschauungen egal.

    Ich störe mich dran, dass in unserer Stadt nicht genug Geld da ist – um Pfichtaufgaben der Stadt zu erfüllen!

    – Bsp. Jeder muss Zuhause mehrere Rauchmelder haben aber in zwei drittel der Schulen gibt es sie nicht.

    – Oder im polizeilichen Notstandsgebiet ist Geld für Staatsmacht und Kameras da (das kommt vom Land) und die Stadt plant weitere Verkehrswege zu öffen damit das Viertel nicht so abgeschottet ist. (Wahrscheinlich ehr damit die Staatsmacht auch schneller ran kommt.)
    Aber Geld für Straßensozialarbeit gibt es nicht!

    Dran wird noch nicht mal mehr gedacht. Das Geld wurde schließlich schon in den 90er Jahren durch die Stadt eingesparrt.

    Für mich ist dies eine verfehlte Lokalpolitik! Und damit es keiner sieht, wird das Steuergeld lieber in eine schöne Stadtansicht gesteckt – als es nachhaltig in unsere Gesellschaft und unsere Sicherheit zu investieren. Und das schon seit der Wende.

  8. Wilfried sagt:

    Nochmal zum Mitschreiben:
    Ein Volk, das seine Geschichte verleugnet,ist dazu verdammt, sie zu wiederholen!

    Weiterhin handelt es sich bei dem Gebäude um einen Verwaltungsbau der Stadt, den man nicht so einfach verrotten lassen kann. Selbst im ungünstigsten Fall wäre eine Abnahme und Ersatz der Außenberkleidung nötig. Und die kostet dann auch entsprechend mehr…
    Aber das ist euch Kleingeistern schon wieder zuviel abverlangt zu begreifen…

  9. wolfgang sagt:

    Zum Kunstverständnis gehört schon etwas. Und bitte nicht immer Äbbel mit Bern verwechseln. Es gibt nun mal unterschiedliche Geldtöpfe, die nicht miteinander verzwirbelt werden dürfen, gelle.

  10. Rudi sagt:

    Das Denkmal kann ja einen Rauchmelder bekommen, damit sich eine gewisse Person wieder abreagiert.

  11. Johnny sagt:

    Die Prioritäten werden halt von unterschiedlichen Menschen, unterschiedlich bewertet.

    Das hier Bürger ihre Meinung nur mit abwertender Kleingeistigkeit Nachdruck verleihen können, zeigt das sie aus ihrer Geschichte nicht viel – freiheitliches demokratisches Grundverständnis zur Meinungsfreiheit erlernt haben.

  12. Andreas sagt:

    Die Bilder sind außerordentlich schön wie auch kunstvoll und die Ausmaße sind beeindruckend. Sicher ist die Summe nicht gering, jedoch sind es auch keine kleinen Bilder. Der harte Kontrast zum Plattenbau fängt genau das ein wofür die Menschen im damaligen System standen und welche Träume damit einhergingen. Während die Stadt und das Land sich zunehmend damit beschäftigen Innenstädte zu sanieren und alte Kulturgüter zu pflegen, verkommt „die Platte“ und damit die Menschen die in ihr noch wohnen. Einst Sinnbild für Hoffnung sind sie heute nur noch sozialer Abstieg. Meine Meinung..die Platte ist ein super Wohnraum und bietet für vergleichsweise wenig Investionen sehr gute Wohnraumkonzepte, es wäre nicht nur finanziell sinnvoll in diese Komplexe zu investieren sondern vorallem von sozialem Interesse die Vielzahl an Menschen dort nicht zu vergessen, aber genau das machen die Wohnungsbaugesellschaften. Mein Vorschlag, seht euch andere erfolgreiche Projekte zur Platte an, mit dem Potenzial könnte man eine ganze Region wieder lebenswerter machen. Liebe Stadt…dort wohnen auch noch Menschen die es durchaus wert sind.

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