Deutsche Bahn lädt zum kostenlosen Jazz-Konzert heute Abend im Hauptbahnhof Halle ein

Ein Konzert in besonderer Kulisse erwartet Reisende und Hallenser:innen am Dienstag, den 19. September: Ab 19 Uhr ertönt im Hauptbahnhof von Halle in Auszügen „Das Lied von der Erde“ des österreichischen Komponisten Gustav Mahler in einer speziell für Bahnhöfe entwickelten Darstellungsform. Das Konzert bildet den Auftakt für die „Station to Station“-Tour 2023. Der Eintritt ist frei.

Initiiert und organisiert haben das Programm der Konzertreihe Prof. Daniel Kühnel und sein Team. Dabei interpretieren eine sechsköpfige Jazz-Ensemble sowie zwei Spoken-Word-Artists das bekannte Werk Mahlers auf neue Weise. Die fünf Konzerte finden vom 15.09. bis zum 24.09. jeweils von 19 Uhr bis 20 Uhr in Bahnhöfen in ganz Deutschland statt.

Freunde der Musik Gustav Mahlers, Jazzliebhaber, Musikbegeisterte und Neugierige können die Konzerte erleben am:

•               15.09. – Hbf. Oldenburg

•               17.09. – Hbf. Hamm (Westf)

•               19.09. – Hbf. Halle (Saale)

•               21.09. – Bhf. Weimar

•               24.09. – Hbf. Heidelberg

Für das Abschlusskonzert am 15.10. zieht das Ensemble vom Bahnhof ins Konzerthaus Freiburg. Hier wird „Das Lied von der Erde“ in seiner originalen Vollversion von Mahler wiedergegeben.

Die Darbietung ist Teil einer Konzertreihe, die die Deutsche Bahn (DB) im Auftrag des Bundes und mit dessen Unterstützung veranstaltet. Bis 2024 finden unter dem Titel „Station to Station“ unterschiedliche Kunst- und Kulturaktivitäten an Bahnhöfen in verschiedenen deutschen Städten statt. Ziel ist es, kulturelles Engagement im öffentlichen Raum zu fördern und bildende Kunst und Musik als wichtigen Baustein für das gesellschaftliche Leben sehr vielen Menschen zugänglich zu machen.

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Keine Antworten

  1. Ironieschalter sagt:

    Hoffentlich hat keiner der Musiker einen Haftbefehl offen, sonst nehmen die viel zu netten Bundespolizisten ihn Hops.
    Singen darf er dann in der Vernehmung.
    Hoffentlich sind die Instrumente keine gefährliche Gegenstände, schon wegen der überaus wichtigen Waffenverbotszone…
    😁😜😂

  2. Hölle Saale sagt:

    Eine gewagte Sache in einer der kriminellsten Städte mit einem der gefährlichsten Bahnhöfe.

  3. ABC sagt:

    Wer seine Bahnhöfe jenseits der Großstädte zunagelt, vergammeln lässt oder gleich ganz verkauft sollte sich nicht mit Kulturförderung schmücken. Wirkt sonst wie üble Heuchelei.

    • 10010110 sagt:

      Naja, die Deutsche Bahn hat, wenn ich das richtig mitbekommen habe, mittlerweile eingesehen, dass die vergangene Praxis des Verkaufs von Bahnhöfen nicht sehr hilfreich war, die Bahn attraktiver zu machen, und versucht mittlerweile etwas, gegenzusteuern. Man muss schon so fair sein und das auch anerkennen.

      • ABC sagt:

        Dafür haben die 30 Jahre gebraucht, um festzustellen, dass zugenagelte Bahnhöfe und ausgesperrte Fahrgäste unattraktiv sind?
        Die Bahn hat auch noch weitere Funktionen als Personen und Güter von A nach B zu befördern. Sie verwaltet auch kulturelles Erbe, ist also sowas wie ein Freiluftmuseum. Und das hat die Managerebene komplett aus dem Blick verloren.

        • 10010110 sagt:

          Da stimme ich dir zu. Es gibt halt leider Leute – und solche sitzen meist auch in Führungspositionen – denen sind Kultur und Geschichte egal, die denken nur an den kurzfristigen Profit. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht nur die Bahn betrifft.

  4. JtD sagt:

    Ist das 19 Uhr DB Zeit oder mitteleuropäische Sommerzeit?

  5. Bürger für Halle sagt:

    Wisst ihr Trolle eigentlich, dass der Hallesche Hauptbahnhof zum Bahnhof des Jahres 2023 ausgezeichnet wurde? Ich bezweifle mittlerweile sogar, dass ihr wisst, was eine Jazzband ist. Egal, ist auf jeden Fall eine gute Idee mit der Konzertreihe.

    • Heine sagt:

      Realitätsverlust ist auf alle Fälle eine schlechte Idee.

    • arbeitender sagt:

      @Bürger für Halle! Soll das ein Versuch der Rechtfertigung für das Mißmanagment der „Deutschen“ Bahn sein? Verspätungen, Zugausfälle und viel zu wenig Zugeinheiten auf völlig überfüllten Strecken?
      Ein Jazz-Konzert, wer von den abertausenden täglich genervten und gequälten hat da noch Lust auf so ein Gedudel? Am besten noch in den hoffnungslos überfüllten Zügen des Nahverkehr`s. Na, ich wüßte wo ich denen die Trompete reinschiebe.

      • arbeitender sagt:

        Ja, der Hallesche Hbf ist wirklich schön,aber dass macht den Frust der Reisenden und der massiv frustrierten Pendler doch nicht weg.

      • Bürger für Halle sagt:

        Tja, sieht so aus, als sind Sie lange nicht mit dem Zug gefahren. Vielleicht ist es auch besser, für alle anderen nicht „gequälten und genervten“ Reisenden, Pendler, Fahrgäste, die täglich oder auch nur ab und zu, auf jeden Fall fast immer pünktlich und bequem Zug fahren.

        • selten so gelacht sagt:

          „auf jeden Fall fast immer pünktlich“

          Satte 63% aller Züge kommen pünktlich an, was eine Glanzleistung für das beste D aller Zeiten.
          Guck mal in die Schweiz oder nach Japan, die zeigen wie es geht.

  6. Jim Knopf sagt:

    Die Deutsche Bahn lässt sich den Marsch blasen .