Diskussion über Wehrdienst: Einladung zur Veranstaltung in Halle
Halle (Saale). Die Debatte um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht ist zurück auf der politischen Agenda – und mit ihr zahlreiche Fragen nach Sicherheit, Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Am Donnerstag, 12. März 2026, lädt das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Halle daher zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Meine Pflicht? Meine Entscheidung – Der Wehrdienst in der Debatte“ ein.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. Ziel ist es, Raum für eine informierte, kritische und ergebnisoffene Auseinandersetzung mit der aktuellen Diskussion rund um Wehrpflicht und mögliche Dienstmodelle zu schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei kein klassisches Pro-und-Contra-Format, sondern eine differenzierte Betrachtung verschiedener Perspektiven.
Diskutiert werden unter anderem Fragen nach den historischen und rechtlichen Grundlagen des Wehrdienstes, sicherheitspolitischen Argumenten für oder gegen eine Wiedereinführung sowie möglichen Alternativen wie sozialen oder zivilen Diensten. Auch die Auswirkungen einer allgemeinen Dienstpflicht auf unterschiedliche Lebenssituationen, Herkunft oder Zukunftspläne junger Menschen sollen thematisiert werden.
Als Gesprächsgäste nehmen teil:
– Dr. Oliver Prust von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
– Marco Tittmann, Jugendoffizier der Bundeswehr
– Lucienne Balke, Landesschülersprecherin
– Felix Klein, Vertreter der Jusos
– Christof Starke vom Friedenskreis Halle e. V.
Die Moderation übernimmt Dr. Franziska Schmidtke von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ziel des Abends ist es, Orientierung zu ermöglichen, unterschiedliche Positionen sichtbar zu machen und Fragen zu sammeln, die in zukünftigen politischen Bildungsformaten weitergeführt werden können.
Die Veranstaltung findet von 18:30 bis 20:30 Uhr im Lichthaus, Dreyhauptstraße 3 in Halle (Saale) statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung über info.magdeburg@fes.de










Eine SPD-Stiftung lädt zu einer „ergebnisoffene Auseinandersetzung“ über die Wehrpflicht ein – ich lache morgen drüber. 🙄 Dieser Jugendoffizier der Bundeswehr bei den Gesprächsgästen ist doch nur ein Alibi-Gast, um den Anschein einer differenzierten Debatte zu wahren. In Wahrheit steht die Meinung, das „Framing“, schon fest und es richtet sich eh nur an die gleichen Leute, die sich dann gegenseitig in ihren Ansichten bestärken.