Eichendorff-Bank ist abgebaut – sie wird für 32.000 Euro saniert

Foto: Thomas Ziegler

In den Klausbergen mit Blick auf die Burg Giebichenstein steht die Eichendorff-Bank. Und diese ist erst einmal eingemottet. Sie wird für rund 32.000 Euro restauriert. Am Dienstag erfolgt der Abbau der halbrunden Sandsteinbank mit dem mittigen Obelisken. Sie soll in der ersten Hälfte des nächsten Jahres wieder aufgestellt werden.

Die aktuelle Restaurierung wird auch durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt. Die Freunde der Bau- und Kunstdenkmale Sachsen-Anhalt e.V. stellten das Restaurierungsgutachten des Restaurators Arne Kästner zur Verfügung. Die Interessengemeinschaft Bronzeplastik Joseph von Eichendorff e.V. unterstützt die Instandsetzung mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro.

Die im Stil der Romantik errichtete Bank oberhalb des Saaleufers steht unter Denkmalschutz. Die Eichendorff-Bank wurde im Jahr 1899 durch den „Hallischen Verschönerungsverein“ als Erinnerungsstätte für Joseph von Eichendorff eingeweiht: Der bedeutende Dichter der Romantik studierte von Mai 1805 bis August 1806 in Halle Jura und Geisteswissenschaften. Zwei Jahre vor seinem Tod, im Jahr 1855, war Eichendorff noch ein zweites Mal zu einem Kurzbesuch in Halle. Mit seinem Gedicht „Bei Halle“, das den Blick von den Klausbergen auf die Saale und die Burg Giebichenstein beschreibt, setzte Eichendorff der Umgebung der Stadt ein bleibendes literarisches Denkmal.

Foto: Thomas Ziegler

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3 Antworten

  1. Kurz sagt:

    Warum das denn? Die war doch ok. Dafür hätte man mal lieber die Fläche s saniert

  2. Ohmy sagt:

    Braucht man die wirklich? Steht die unter Denkmalschutz? Ansonsten ist esbrausgeschmissenes Steuergeld.

  3. genießer sagt:

    ja….ich Brauch die Bank…..schon so viel schöne Stunden mit Frauen liegend auf der Bank verbracht….

  4. Kurz sagt:

    Wir brauchen die Bank nicht, es reicht die Sparkasse

  5. Jezz sagt:

    Da lag ommer soviel Unrat drumherum. Schade uns Geld

  6. Herr Müller sagt:

    32000 Euro ! Das ist allerhand Geld .Aber daran fehlt es ja seit einigen Monden erstaunlicherweise nicht mehr. Es wird mit Summen herumgeworfen, als ob es kein Morgen gibt. Nun gut bleibt nur zu hoffen dass die Bilderstürmer nicht noch ein Haar in der verdächtigen Nazionaldichtersuppe finden,Heimatliebe und so…Wenn nicht bleiben ja noch die Graffiti Sprayer die mit ihren Modernen rumgeschmiere ,laut eines Kommentares eines ehemaligen freien Bürgerradios „“ anonym miteinander kommunizieren “ ! Da muss einer erst drauf kommen,Respekt ! aber wenn Halle nicht schöner wird,dann aber mehr Hipp oder in diese Richtung.Übrigens in den Beiträgen zu dieser Sache hat es den Anschein ,einigen ist es Wurst mit dem lyrischen Blick ins Tal , nun gut, soll es geben . Einen,mindestens, echten Liebhaber dieses Olymp der Romantik muss es geben, denn bei meinem letzten Besuch dieser Lichtung war nicht zu übersehen, dass ein Bonsei Herkules mit massiver Muskelkraft das in Edelstahl geschriebene Gedicht des Meisters der tragenden Säule entrissen… aber troz allem , nie sah Ich die Welt so schön.

  7. Hartmut Liebe sagt:

    Als Freund des Dichters Eichendorff befürworte ich die auffrischung der Bank. Von ihr hat man einen herrlichen Blick übers Land. Das Gedicht „Bei Halle“ gefällt mir ebenso gut wie „In einem kühlen Grunde“. Das Gedicht über die Verabschiedung seiner Tochter hat mich ebenfalls stark bewegt. Ruhig mal im Internet stöbern.