Es ist geschafft: 9.450 Unterschriften gegen autoarme Altstadt

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115 Antworten

  1. Böllberger sagt:

    Eine Ohrfeige für Autohasser und jene antidemokratischen Stadträte, welche ein Voting unter fairen Bedingungen verhindern wollten. Dagegen wird jede Wegbefestigung und jede Baumfällung hoch und runter diskutiert.

    • Eibacke sagt:

      Eh, komm mal runter. Ich fahre selber gerne Auto. Ich genieße es aber auch, wenn ich im Ausland in Städten bin und die deutlich größer sind Halle und man in der Innenstadt sich frei bewegen kann.

      • Sten Hamster, Spritzbacke & Co. sagt:

        Wenn du das da im Ausland so magst … und genießt, … die Situation in Halle aber so bedrücklich findest, …. dann bleib doch einfach da, wo es für dich so paradiesisch ist und … verschone uns mit diesem Gseyer!

      • Böllberger sagt:

        Halle hat bereits massive autofreie Flächen in der Altstadt bis hoch zum Hbf und kann da sehr gut mit vielen anderen europäischen Städten gleichziehen. Gegen eine behutsame weitere Beruhigung ist durchaus nichts einzuwenden, aber dann doch bitte mit einem seriösen Konzept unter Wahrung von Anwohner- und Anliegerinteressen. Dafür haben die Befürworter des MIV ein legitimes Instrument unserer Demokratie angewendet.

        Wenn Autobahngegner sich jahrelang bis zur letzten Instanz durchklagen können, dann ist es ja wohl absolut indiskutabel, dass auch Entscheidungen gegen den Autoverkehr in Frage gestellt werden können. Ob autoritäres Moralgehabe oder der verdächtig eilig durchgewunkene Murks in der Bevölkerung überhaupt Rückendeckung haben, ist nun umso mehr zu bezweifeln und durch Abstimmung zu prüfen. Beim Desaster bezüglich des neuen Rathauses beruft man sich ja auch gern auf die erteilte Absolution durch Halles Einwohner.

        • flache Alte sagt:

          massiv UND autofrei? Wahnsinn!

          • Böllberger sagt:

            Ja Wahnsinn, oder? Einfach mal die autofreie FLÄCHE berechnen u.a.: Marktplatz, Leipziger Strasse – oft mit angrenzenden Flächen und Seitengassen, Salzgrafenplatz, Sternstrasse, Universitätsplatz, unterer Riebeckplatz bis Hbf etc;
            des Weiteren jede Menge für die Durchfahrt gesperrte Teilstrassen wie Grosse Nikolaistrasse, Bölbergasse, Jägergasse, Dachritzstrasse, Grosse Klausstrasse, Zapfenstrasse, Schmeerstrasse, Dreyhauptstrasse usw. Viel Spaß beim berechnen.

    • Oh je sagt:

      Ich glaube, der Hass kommt aus einer ganz anderen Ecke.

  2. Nawemu sagt:

    Wäre es online gewesen, läge es weit über 25000. Aber klar, in Coronazeit besser alle vor Ort antanzen lassen.

  3. PF sagt:

    So, jetzt bitte einfach erstmal setzen lassen und auf beiden Seiten nicht rummeckern 🙂

  4. Eibacke sagt:

    Bei dem Thema hat man auch das Gefühl, dass die Welt untergeht. Allerdings geht mir auch die Einbahnstraßenregelung für den Robert- Franz- Ring zu weit.
    Wer als Fahrradfahrer*in sich unsicher auf Straßen fühlt – Lauf oder fahr Bahn.

    • Radfuchs sagt:

      @Eibacke: Das ist der falsche Ansatz. Vom Schulkind bis zum Rentner sollte sich jeder Mensch angstfrei als Fußgänger und als Radfahrer in einer Stadt bewegen können respektive dürfen.

      • Texas sagt:

        Personen mit Angststörungen sollten wohl eher eine Therapie machen statt von anderen zu verlangen, sich einzuschränken!

      • Fußmarsch sagt:

        Als Fußgänger muss ich auf die Radrambos achten, nicht auf Autofahrer. Als Autofahrer muss ich auf Dengler und Rasser achten und auf Radrambos. Das Ganze wird im Dunkeln noch gefährlicher. Aber Radrambos geht nie ein Licht auf (an).

        Es wäre nur ehrlich und Fair, wenn Radfahrer endlich auf der Straße fahren würden und nicht rechtswidrig auf dem Fußweg.

        • 10010110 sagt:

          Ja, also muss der Autoverkehr aus der Altstadt raus, dann können die „Radrambos“ endlich ungestört auf der Fahrbahn fahren und würden keine Fußgänger auf dem Fußweg belästigen. 😉

          • Peter sagt:

            Ja, also muss der Fahrradverkehr aus der Altstadt raus, dann können die Fussgänger endlich ungestört auf den Fusswegen laufen und würden nicht von Radrambos belästigt. 😉

          • Der Frosch mit der Maske sagt:

            10010110. Was bist du denn für Einer? Lebst auch in deiner eigenen Welt. Geht doch garnicht

      • Der Frosch mit der Maske sagt:

        Jeder kann sich angstfrei bewegen. Man muss nur die Augen aufmachen und sich an geltende Regeln halten. Und Kindern muss man diese erklären und vermitteln. @ Radfuchs

    • Lastenradler sagt:

      Fahren Sie Fahrrad und lassen sich mit in Halle üblichem Abstand überholen. Dann verstehen Sie, warum Radler in Halle Angst haben.

  5. W.Holt sagt:

    Das sind mal gute Nachrichten von Halle. Geschafft!

    • 10010110 sagt:

      Noch ist gar nichts „geschafft“.

      • W.Holt sagt:

        Lies richtig und quarke nicht Pessimistchen.

        • 10010110 sagt:

          Im Gegensatz zu dir lese ich den ganzen Artikel bis zum letzten (Ab-)Satz:

          Wenn am Ende 7.500 gültige Unterschriften registriert werden, muss der Stadtrat die Rechtmäßigkeit des Bürgerbegehrens beschließen. Im Anschluss wird dann ein Bürgerentscheid initiiert […]

          Und dieser Bürgerentscheid zielt im Übrigen nur darauf ab, den bereits erfolgten Stadtratsbeschluss aufzuheben. Danach kann der Stadtrat einen neuen Beschluss fassen. Und der muss nicht zugunsten einer autovollen Innenstadt fallen.

  6. .PUNKT. sagt:

    9450 Unterschriften ist ja lächerlich dann sollten sich wohl die Leute verpissen die eine Auto-arme Innenstadt
    wünschen …. gibt ja einige Städte wo kaum Autos fahren…. viel spaß beim Umzug das letzte Stück geht dann alles zu Fuß 🙂 🙂 🙂

    • -KOMA- sagt:

      Wieso lächerlich. Die GEGNER der auto-armen Innenstadt haben die Unterschriften gesammelt! 🤡

      • Klammer Auf Klammer ZU sagt:

        …Lächerlich weil angeblich nur 9450 Leute weiter mit dem Auto durch die Innenstadt fahren wollen !…

        …Und die es nicht wollen können gehen weil ja
        das Ziel die Grenze von 7.500 überschritten wurde … ja gebe zu ist nicht ganz eindeutg geschrieben… .PUNKT.

  7. Beerhunter sagt:

    Uuups😇 hat ja doch noch geklappt👍😇 hoffentlich reichen die gültigen Stimmen 😇👍

  8. MS sagt:

    Was genau soll denn dann bei dem Bürgerentscheid beschlossen werden? Das erschließt sich mir nicht….

    • Roland sagt:

      Es soll die Frage

      Sind Sie dafür, dass der Beschluss des Stadtrates Halle (Saale) zum Konzept einer weitestgehend autofreien Altstadt aufgehoben wird?

      gestellt werden, die man dann (als Wahlberechtigter) mit Ja oder Nein beantworten kann.

    • Achso sagt:

      Ob das bereits beschlossene Konzept einer autoarmen Altstadt schrittweise umgesetzt wird oder ob die Autofahrer genau so ungehindert wie jetzt durch die Altstadt fahren und parken dürfen.

  9. Halle01 sagt:

    Ich finde es gut und hoffe das genügend gültige Stimmen übrig bleiben. Bei so einer umstrittenen und wichtigen Entscheidung sollten die Bürger entscheiden. Das fand ich auch schon beim Hochhaus in Neustadt gut. Ich begrüße dazu einen Bürgerentscheid.

  10. Jack sagt:

    Also Bürgerentscheid frühestens am 06.06. Bis dahin reicht ja vielleicht die Zeit, die Bürger richtig über das Vorhaben aufzuklären. Dann wird die ganze Sache vielleicht auch gar nicht mehr so drastisch gesehen.
    Denke mal, dass ein Entscheid jetzt schon pro autoarme Innenstadt ausgehen würde, aber wenn sich die unbegründete Wut und sogar Angst vieler gelegt hat, könnte es recht eindeutig werden. und wenn nicht, wird trotzdem irgendwann die nötige Verkehrswende kommen.
    Das ist aber nur meine Meinung.
    Bis dahin sollten wir alle jetzt einfach mal runterfahren und uns nicht gegenseitig an die Gurgeln gehen. Es wäre schon vielen geholfen, wenn einfach mal wieder respektvoller miteinander umgegangen wird. Idioten gibt es auf jeder Seite, so wie es wahrscheinlich Radfahrer contra autoarme Innenstadt und Autofahrer pro autoarme Innenstadt gibt.

    • 10010110 sagt:

      Denke mal, dass ein Entscheid jetzt schon pro autoarme Innenstadt ausgehen würde […]

      Das hängt ganz davon ab, ob die Bürger neutral und faktenbasiert informiert werden oder ob ideologiegetriebene populistische Angstmacher ihnen Halbwahrheiten auftischen, um Stimmen zu fangen.

      Es wäre schon vielen geholfen, wenn einfach mal wieder respektvoller miteinander umgegangen wird.

      Das fängt schonmal damit an, dass man Respekt vor den Argumenten der Gegenpartei hat und keine Un- oder Halbwahrheiten verbreitet, um einen demokratisch herbeigeführten Beschluss zu torpedieren.

    • Beerhunter sagt:

      👍👍👍👍😇😇kann man so sehen,bin auch dafür 😇

  11. Hans G. sagt:

    Immerhin bis zu 9.450 vernünftige Menschen die sich für Vernunft und Toleranz eingesetzt haben. Hoffentlich bringt man die Entscheider zur Vernunft und alle zusammen zeigen klare Kante gegen Ökos, Querdenker und faschistoiden Menschenhasser.

  12. Erinnerer sagt:

    Da hat der Bernstiel wenigstens einmal was Vernünftiges gemacht.

    • Radfuchs sagt:

      Bernstiel wird zum willfährigen Vollstreckte von Wiegands Finte. Anstatt eine schrittweise Verkehrswende hinzubekommen, anstatt die Menschen mitzunehmen bei diesem nicht ganz einfachen Unterfangen, hat er die Verwaltung ein Maximalkonzept mit der Brechstange erarbeiten lassen, dass auf breite Ablehnung stoßen muss.

      An ihren Taten sollt ihr sie messen: Sehr euch die Prioritäten beim Winterdienst an, dann erkennt ihr, wem die Stadtverwaltung Vorrang einräumt. Fußgänger sind es nicht, Radfahrer schon gleich gar nicht.

      • Erinnerer sagt:

        „Sehr euch die Prioritäten beim Winterdienst an, dann erkennt ihr, wem die Stadtverwaltung Vorrang einräumt. Fußgänger sind es nicht, Radfahrer schon gleich gar nicht“

        ….und Autofahrer auch nicht. Kurz: Die Bürger nicht.

        • 10010110 sagt:

          Für welche Verkehrsmittel waren denn die Straßen zuerst frei?

          • Radfuchs sagt:

            Flugzeuge.

          • Fr. Klingel sagt:

            Genauso ist es auch heute noch, selbst auf Hauptverkehrsrouten: Straßen komplett frei, Gehwege teilweise und auf den Radwegen türmt sich der beiseite geschobene Schnee. Gab es nicht eine neue Verordnung für Halle, dass auch Fahrradwege beräumt werden? Stattdessen werden diese zusätzlich vom Schnee, welcher von der Fahrbahn geschoben wurde, blockiert.

      • huch sagt:

        @Radfuchs
        Stimmt, wer benötigt schon Lebensmittel, täglicher Haushaltsbedarf, etc. die größten Teils durch LKW’s geliefert werden. Da ist es doch sinnvoller das Fahrradfahrer erstmal von A nach B kommen..
        Für die Gehwege vor dem Haus steht die Stadt in der Pflicht, kann diese aber auf die Vermieter/Hauseigentümer übertragen, ich glaube bis zu 1,50m ist muss. Bin mir aber nicht sicher.

        Desweiteren sind die Winterdienste unterbesetzt, warum auch Stellen besetzten, wenn die letzten Jahre „Schneefrei“ war. Kosten die man sparen kann.

        Stelle mir den Anblick von Fahrradfahrern auf Eis sehr gut vor. In die Opferrolle stellen geht einfach, aber weiter denken fällt dir nicht einfach.

      • Der Frosch mit der Maske sagt:

        @Radfuchs. Autofahrer aber auch nicht. Und da haben wir noch nicht mal über die Straßenbahn geredet

  13. Marko Brunngräber sagt:

    Die keine Autos in der Stadt haben wollen sollen sich auf eine autofreie Insel verbissen

  14. 1312 sagt:

    Sehr gut bin au dafür

  15. CxU Unterschriften GmbH sagt:

    Hättet ihr wohl nicht gedacht, dass wir in 24h mal schnell 2500 Stimmen herbeizaubern können? Keine Sorge; wir auch nicht!

  16. Ermas sagt:

    Na prima, wenn das klappt dann brauchen die Händler in der Innenstadt gar nicht mehr öffnen, den die Radler kaufen ja im Internet

  17. Leser sagt:

    Vorher aber rumheulen und meckern, dass die Unterschriftenaktion nicht verlängert wurde!

  18. Jo sagt:

    Sehr gut 👍 Wenn eine Abstimmung online möglich gewesen wäre, wären es weit mehr Unterschriften gewesen ✌ Ich selbst gehöre zu denen, die zu faul waren, in eines der Büros oder Geschäfte zu wackeln, hätte es aber online definitiv gemacht. Privat komme ich nicht in die Innenstadt. Brauche ich einfach nicht, weil es sich nicht lohnt. Es gibt da nichts, was man nicht im Umfeld hat. Allerdings ist es in selten Fällen doch manchmal dienstlich nötig.

    • Ich tät auch sagen, dann wären es 2 bis 2,2 Mio gewesen. Vor allem Leute wie du, die nie in die Innenstadt kommen, weil sie da nichts zu tun haben. Die sind besonders wichtig bei dieser Entscheidung. Danke für deinen Einsatz, Kamerad!

    • Achso sagt:

      Es war gar keine Abstimmung …

    • Achso sagt:

      Und es geht auch nicht um die Innen-, sondern um die Altstadt.
      Aber dass die Gegner des Konzepts sich damit überhaupt nicht beschäftigt haben, ist ja inzwischen allgemein bekannt.

      • Anwohnerin sagt:

        ich bin Gegnerin des Konzeptes und ich habe es gelesen. Als Anwohnerin der Altstadt finde ich es absolut furchtbar dass sämtliche Anwohnerparkplätze wegfallen sollen. Ich bin beruflich auf mein Auto angewiesen. Und noch gruseliger finde ich den Punkt dass nicht mal mehr Paketautos hier entlangfahren sollen, sondern es ausschließlich Packstationen geben soll, wo man sich kostengünstig ein Lastenfahrrad ausleihen soll um sein Paket nach Hause zu bekommen.
        Wer will das???Nie wieder Pakete geliefert bekommen zu können? Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus?
        …und der zynische Abschluss des Konzepts: wer beruflich trotzdem noch aufs Auto angewiesen ist, dem wird angeraten sich eine Wohnung außerhalb der Innenstadt zu suchen…
        Ich habe auf jeden Fall meine Stimme abgegeben!

        • Achso sagt:

          Stimme abgegeben? Es war immer noch keine Abstimmung …

        • Der Frosch mit der Maske sagt:

          Anwohnerin. Als Anwohner der Altstadt ist es doch jetzt schon bescheiden aber wenn das Konzept so durchgeht dann kann man als normaler Mensch doch garnicht mehr dort wohnen. Es sei denn man arbeitet in der Stadt oder in der Nähe vom Zentrum. Aber das wollen oder können die ganzen Autohasser nicht verstehen

          • Anwohnerin sagt:

            so ist es. Ich bin auch keine, die alles mit Auto macht, aber mir meine berufliche Grundlage zu entziehen oder zum Umzug zu zwingen- das kann keine Lösung sein.

  19. Beobachterin sagt:

    In dieser Stadt sterben Menschen auf Intensivstationen, in Alten – und Pflegeheimen und zu Hause an oder mit Corona und man diskutiert ernsthaft über eine autofreie Innenstadt, wo es sowieso keine Parkplätze gibt und die Geschäfte wahrscheinlich noch im Sommer geschlossen sind, bei der weitsichtigen Corona – Politik von Haseloff und Co.!!!! Des weiteren über drei Bäume, die gefällt werden sollen, die Umbenennung historischer Gebäude und Machenschaften in der Stadtverwaltung und Teilen des Stadtrates! Vielmehr sollte man sich fragen, woran es liegt, dass der Inzidenzwert schon wieder gen 100 geht, trotz harten Lockdown – wer ist dafür verantwortlich?

    • Klara sagt:

      @ Beobachterin:
      Vor allem die die keine Maske tragen und sich live treffen zu sonstwievielen. Die Chefs, die keine Masken tragen lassen bzw. die Kosten nicht übernehmen. Die Leute die in der Innenstadt ohne Ende Kaffee oder rauchen oder Bier trinken, damit sie nur bloß keine Maske aufsetzen müssen.
      Maske und Abstand, das ist doch nicht so schlimm, wenn dafür die Zahlen endlich wirklich runtergehen würden und Wirtschaft und Schulen und Sport und Kultur wieder hochgefahren werden könnten.

      • JEB sagt:

        Laut der neuesten Auswertung der Unikliniken Hamburg beträgt das Durchschnittsalter der Coronasterbefälle 83 Jahre,75 % waren über 76 Jahre alt. Wahrscheinlich sind dies dann die Jenigen die Kaffee trinkend und rauchend durch die Städte walzen. Noch alles klar Klara?

        • Achso sagt:

          Nach einem Jahr noch nicht begriffen haben, was Infektionsketten sind, und sich dabei wahrscheinlich klüger als alle Gesundheitsexperten vorkommen. Glückwunsch, JEB.

    • Radfuchs sagt:

      @Beobachterin Die Kunst besteht darin, das eine zu tun ohne das andere zu lassen.

  20. Ian sagt:

    Vieviel Leute waren gestern bei der Einwohnerfragerunde???

    Wurden dort auch Fragen zum Impfskandal gestellt?

  21. BW sagt:

    👍👍Super, weiter so.
    Hoffentlich spielt hier nicht auch welcher unlauterer Scheiss mit rein. Das Vertrauen ist verständlicherweise im Arsch, nach den ganzen Diskrepanzen des OB. Und diese Person äußert sich Null

  22. Ted Striker sagt:

    Soweit ich erinnere hat sich der Noch-OB bei seiner Wiederwahl für Tempo 30-Zonen ausgesprochen, wogegen der unterlegene Gegenkandidat sich für eine autoarme Innenstadt eingesetzt hat.

    Allein aus diesem Grunde sollte es den Bürgern von Halle freistehen, über dieses Zukunftskonzept nochmals separat abzustimmen, da es tiefgreifend in das Leben jedes Einwohners eingreift. Alles andere wäre eine Entscheidung mal wieder über die Köpfe des Wählers hinweg. Aber auch das erleben wir ja auch schon wieder viel zu lange.

    • Demokratischer Schein sagt:

      Ratsentscheidungen sind in der Regel „mal wieder über die Köpfe des Wählers hinweg“. Meistens aus dem Grunde, daß ein zugrundeliegendes Thema gegenüber den Wählern zum Zeitpunkt der Wahl entweder nicht bekannt, oder aber einfach nicht thematisiert worden war. Ansonsten beruhen Mehrheitsentscheidungen eben auf der Durchsetzung der Mehrheit der Ratsmitglieder … und damit „mal wieder über die Köpfe des Wählers hinweg“, der die Minderheit unterstützt und sich von denen repäsentieren läßt. Und über die Köpfe der Nichtwähler hinweg ist es ja nun irgendwie fast immer!

      Deswegen heißt daß hier dominierende politische Systemmodell ja auch DemoKRATIE – von κράτος (krátos) „Gewalt, Macht, Herrschaft“. Und Herrschaft geht eben gerne und gut „über die Köpfe des Wählers hinweg“!

      Wenn man, um gegenzuhalten, da jedes mal ein Bürgerbegehren starten wollte … um Gotteswillen!

    • 90% der Abstimmenden sind überhaupt nicht davon betroffen, ob man nun ein paar Dutzend Parkplätze in der kleinen Altstadt rausnimmt oder nicht. Wie viele Autos können an so einem Samstag überhaupt auf den paar strittigen Parkplätzen parken? Genug für einen winzigen Tante-Emma-Laden vielleicht. Wenn die Altstadt auf die Autofahrer der paar Straßenparkplätze angewiesen wäre, würden schon der MacGeiz und eine Autobahnraststätte die gesamten Kund*innen verbrauchen.

  23. T. sagt:

    Wo ist eigentlich der erleuchtete bei diesem Thema…
    Bitte erhelle uns mit deinen weissagungen..

  24. So geht's sagt:

    HURRA WIR HABEN ES GESCHAFFT stoppt den Quatsch mit der autofreien Innenstadt, der Boulevard ist autofrei und das reicht. Wem es in Leipzig besser gefällt kann ja dahin fahren mit dem Rad. Dafür gibt’s ja den Radschnellweg bald!

  25. Bernhard Schneider Schneider sagt:

    Wenn Autos aus der Stadt sollen ist Halle bald nur noch ein Dorf. Wer soll dann noch nach Halle in die Stadt kommen um durch Läden zu schauen die dann ja wohl nicht mehr da sei werden. Also fahren alle auf die sogenante Wiese .

    • Wiese Wiso? sagt:

      Hier trampeln täglich tausende Dorfis in die Stadt. Was wäre der Unterschied?

      Glaubst du ernsthaft, wenn man bis vor das Schaufenster fahren könnte, würde überhaupt noch jemand aussteigen und in den Laden gehen. Komm schon, Bernd! Sei doch nicht so kindlich-naiv!

      Außerdem leben in Halle über 200.000 Menschen. Reichlich Kaufkraft. Wenn für die Platz wäre, weil die ganzen Parkplatz-Schmarotzer aus dem Umland wegfallen, bleibt genug für alle.

    • So wie Paris, das 70000 Parkplätze abschafft, bestimmt bald ein Dorf ist. Oder Pontevedra, oder all die anderen Städte, die ein paar Straßen mal vom Auto befreit haben.

      Aber hier gehts ja nichtmal um eine autofreie Stadt, oder autofreie Innenstadt, oder autofreie Altstadt – hier geht’s um ein paar Straßen mit weniger Autoverkehr und um die sinnvolle Nutzung von begrenztem Platz.

  26. Wirtschaft kaputt sagt:

    Eine bessere Umwelt, klare Luft und mehr Grün in allen Ehren! Wenn aber vorher die Bedingungen v-o-r-h-e-r nicht geschafften sind, kann man nicht wirtschaftliche Infrastrukturen abschmettern.

    Vergleiche mit Ausland oder diverse andere Städte (die nie genannt werden(?!)) untermauern ebenfalls nur blinden Aktionismus. Allein in Halle wurden viele Fragen nicht geklärt, wie Lebensmittelläden, Mittelständler und Paketversand an Private Haushalte funktionieren sollen. Schon bei letzterem sollen „mehr Packstationen“ entstehen. Das wird zwar gefordert, aber wird diese Idee auch gefördert?!

    Das sah nicht glaubwürdig aus bislang. Es gebe nichts schlimmeres, wenn man ein weiteres Mammutprojekt anfängt und Gelder fließen ins Nirgendwo, weil man mittendrin feststellt “ Scheiße, das haben wir nech bedacht aasdt“. Wäre nicht neu für Halle….

    • rupert sagt:

      @ Wirtschaft kaputt

      Die Bedingungen, die v-o-r-h-e-r geschaffen wurden nennen sich StVO.
      Und genau diese Bedingungen wurden in Teilen der Innenstadt schon vor längerer Zeit aufgegeben.

      Ihre Mittelständler parken da munter die Gehwege rund um die kleine Uli und anderswo zu, genau wie die privaten KFZ schon alle legalen und illegalen Stellplätze beparken.
      Oder deswegen. So genau weis das niemand mehr.

      Da stellt der Ladenbesitzer aus der Dachitzstrasse sein SUV ganztägig vor das Parkhaus ins Halteverbot, weil es einfach billiger ist. Die Klientel des Cafe´s an der Klausbrücke parkt je nach Laune Radweg und Verkehrsinsel zu, weil es einfach praktischer ist, um seinen Latte zu schlürfen. Und die 7,5 Tonner stehen auf den schicken Bordsteinen der Gehwege der Oleariusstraße, weil man ja soviel schwere Wirtschaft betreibt.
      Radweg noch frei? Kein Problem, darüm kümmert sich das Klientel vor der Bierkanzlei im Kreuzungsbereich. Die Sperrfläche ist ja auch einfach praktisch als Stellplatz vor der Tür. Die Post behindert derweil aus purer Faulheit den Radverkehr in der Hackebornstrasse. Ist ja nur Halteverbot. Da muss man keine Sackkarre auspacken und kann direkt mit dem Transporter vorfahren.

      Läuft super, wenn man die Bedingungen v-o-r-h-e-r geklärt hat, wie „Lebensmittelläden, Mittelständler und Paketversand an Private Haushalte funktionieren sollen“.

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