„Es sind in Halle mehr Straßen nach Ottos und Wilhelms benannt als nach Frauen“

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58 Antworten

  1. Maria sagt:

    Ernsthaft?
    Mir fehlen die Worte.
    Dafür wird Aufwand in alle Richtungen betrieben?
    Habt Ihr sie nicht mehr alle?

    Kümmert euch um unseren Nachwuchs!
    Kümmert euch um bessere Besetzung für das Jugendamt, welche pro Person bis zu 80 Fälle betreuen und auf dem Zahnfleisch krauchen und selber noch Familie haben!
    Dass Euch dieses Theater nicht peinlich ist und einen Platz in der Öffentlichkeit bekommt sagt aus, wie dermaßen beschränkt Euer Horizont ist!

  2. Fritz sagt:

    Bestimmt weil Frauen nicht Otto oder Wilhelm heißen… 🙂

  3. Hallenserin sagt:

    Wenn Halle keine anderen Probleme hat ?.
    Fragt mal die Hallenser, was für sie wichtig ist und angegangen werden muss. Ich glaube nicht, dass das Thema männliche/weibliche Straßennamen genannt wird.

  4. Erich sagt:

    Jawoll! Die Margot Honecker Allee kann kommen….

    • Kulturrevoluzzerin sagt:

      Ich will lieber eine Egon-Ohlsen-Allee. Herr Ohlson hat zu schlimmen Zeiten immer erfolgreich für Erheiterung in der Zone gesorgt. Ich habe viel von Egon gelernt. Fast jeder 40plus-Hallenser kennt den Herrn. Egon ist leider tot – ist aber wichtig für die Straßenumbenennung.

      Und ein Egon-Ohlsen-Gymnasium wäre auch nicht schlecht. Gleich neben der McGuyver-Gesamtschule und der Pippi-Langstrumpf-Grundschule. Der Komplex der KGS Huhmboltzen bietet sich dafür an. Wer von den Humboldt-Brüdern hatte eine wichtige Beziehung zu Halle. Keiner.

      Die Umbenennung könnte mit einer Neuprofilierung einher gehen: Schwerpunkt „Kunst und Schauspielerei“ – das hilft im heutigen Leben gewaltig.

      Damit wäre das Paket rund und geschnürt.

      Los, beschliessen! Dalli!

    • Das konnte sie schon vorher. Überrascht? Dachte ich mir…

  5. Nicht mehr zu retten ... sagt:

    … der ganze Laden! Zumachen, auflösen, neu wählen!

  6. G sagt:

    Ach.. Jetzt reicht also schon das „richtige“ Geschlecht….. Na gut.. Wenns der Sache dient.

  7. Dunkelfeld sagt:

    Weibliche oder diverse Namensgeber für Straßen, das klingt ja spannend. Diverse Personen fallen mir da spontan gar nicht ein. Wie wäre es aber mit diese Frauen:
    Anne Bonny, Margarethe Gottfried oder gar Dagmar Szabados? So ganz schnöde würde sich auch anbieten: Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, Valentina Vladimirovna Tereškova oder Annette von Droste-Hülshoff.
    Kann man Vorschläge bei den Parteien einreichen?

  8. Uppercrust sagt:

    Strassennamen repräsentieren Größen der Vergangenheit. Und so war das nunmal, das dort weniger Frauen entsprechend offiziell aktiv waren früher und auch die Vornamen sind entsprechend. Also einfach lassen wie es ist.
    In Zukunft sollte sich das ändern, wenn es – hoffentlich – mehr Frauen mit würdigungsfähigen Leistungen gibt. Grüne fallen mir da aber nicht ein, und auch Sozis nicht. Für Frau Merkel ist es noch zu früh. Besser eh niemand aus der Politik. Vielleicht eine Naturwissenschaftlerin – aber bitte nicht wieder Frau Curie!!!

    • xxx sagt:

      „…mehr Frauen mit würdigungsfähigen Leistungen gibt.“

      Es gab früher viel mehr Frauen mit würdigungsfähigen Leistungen, als der Öffentlichkeitbewusst ist. Nur wurden sie damals seltenst anerkannt, manche mussten sogar ein männliches Pseudonym annehmen, um überhaupt arbeiten oder veröffentlichen zu können. Manche haben bei Gemeinschaftsarbeiten mit ihren Lebensgefährten oder männlichen Kollegen die Hauptarbeit geleistet, wurden aber letztlich nur am Rande oder gar nicht erwähnt, als es um die Anerkennung in der Wissenschaft ging. Dementsprechendes Totschweigen führte natürlich auch dazu, dass diese Frauen und ihre Leistungen auch heute größtenteils unbekannt sind. Umso wichtiger wäre es, sie durch Straßennamen bekannter zu machen.

    • Sie haben ganz recht! Ja, tatsächlich! Denn es wird ja alles gelassen, wie es ist, und nur in Zukunft (die anscheinend schon da ist), werden mehr Frauen mit „würdigungsfähigen Leistungen“ gewürdigt.

  9. M.Ney sagt:

    Es wird immer kurioser.Lächerlich.Was ist nur los hier?

    • N.May sagt:

      Der Rat besteht mehrheitlich aus Labertüten. Die können fachlich nüscht. Schwierige fachliche Debatten gibt es mit denen nicht.

      Diese Namenssache ist ein Laberthema, da sind all die Krawallbürsten so richtig zu Hause. Da toben sich die Hallischen Politkünstler mal so richtig aus. Ergebnis ist ja bekannt.

  10. hallenser sagt:

    na da schlage ich doch mal vor, die Willy-Brand-Straße in „Marguerite-Friedlaender“-Straße umzubenelle. Willy Brandt hat Halle nie gesehen. Es war ein einsamer beschluß unter dem SPD Stadtrat. Frau Friedländer war eine jüdische Keramikerin an der Burg Giebichenstein.
    Es wäre würdiger als irgendein Stück des Riveufers umzubenennen, dem na die Notlösung ansehen würde.

  11. UM sagt:

    Oh, wie furchtbar, nur Ottos und Pauls….Mich, Frau, stört das nicht. Wo ist derartige Idee entstanden, das zu ändern??? Bildungsferne Schicht oder ins Abseits gedrängte “Persönlichkeiten“

  12. Fräänk sagt:

    Es wäre eine Beleidigung für Frauen, die etwas geleistet haben, wenn Straßen welche Kraterlandschaften ähneln oder von Hunden zugeschissen sind, nach ihnen benannt würden.

    • Wuffi sagt:

      Aber davon wollen Grüne und Linke nichts wissen macht Arbeit. Die wollen nur immer dagegen halten. So zum Beispiel Auflösung Reil 78, Namensänderung der Mohrenapotheke oder Lokal zum Mohr alles Traditionseinrichtungen. Da ist es egal aber bei den Straßennamen ist man wieder mal wach geworden. Warum wird das Volk gefragt. Ihr seid zwar Vertreter die wir gewählt haben aber solche Vertreter wollten wir nicht es wird immer schlimmer. Ihr macht Halle so richtig kaputt.

      • ABC sagt:

        Über andere (in dem Fall Kommunalpolitiker*innen) meckern, ist bequem. Haben Sie sich selbst mal aufstellen lassen zur Wahl?

      • Wilfried sagt:

        Zur Abwechslung dann Mohrinnen-Apotheke und Lokal zur Mohrin…

        Und schon ist wieder Ruhe im Bau; außerdem gibt es ja auch Ottilie und Wilhelmine, da kann man die Schilder fast weiterverwenden…

    • xxx sagt:

      „Es wäre eine Beleidigung für Frauen, die etwas geleistet haben, wenn Straßen welche Kraterlandschaften ähneln oder von Hunden zugeschissen sind, nach ihnen benannt würden.“

      Dasselbe „Schicksal“ müssen doch auch die männlichen „Namensgeber“ erleiden – Gleichberechtigung für alle.

  13. Ideealist sagt:

    Man könnte die Willy-Brandt-Straße in „Frau-von-Willy-Brandt-Straße“ umbenennen.
    Nach dem Muster könnte man systematisch vorgehen und bräuchte sich nicht allzu sehr umgewöhnen.

  14. Trotharian sagt:

    Große und kleine Ulrikestraße….Friedefrau Bach Platz….Hansarinnenring….?
    Bei divers fällt mir nur Grossi ein, das könnte irgendwie wenigstens halbwegs ins Schema passen.
    So eine „Stefan-Grossi-Grossmann (oder -frau)-Straße“ hätte schon was.

  15. schaf sagt:

    *Alle Namen sollten abgeschafft werden und nur noch Zahlen genommen werden. Dann hat sich diese ganze sinnlose Diskussion und die Kosten für alle neuen Schilder und Ummeldungen trägt wie immer der Steuerzahler!* Ironie off…
    Diese Stadt hat echt andere Probleme, aber das ist das neue Deutschland – wir brauchen ja auch weibliche Dienstgrade bei der Bundeswehr usw.. Wir schaffen uns ab 🙁

  16. Oberlehrer/in sagt:

    Dafür, dass das Thema völlig unwichtig sein soll, ist die Zahl der Kommentare aber beachtlich groß.

    • schaf sagt:

      daran sieht man aber, dass die Bürger sich noch Gedanken machen im Gegensatz zum Stadtrat der sich mit solchen „wichtigen“ Entscheidungen eher lächerlich macht… Demokratie lebt vom Mitmachen und nicht vom „hinnehmen“!

    • Uppercrust sagt:

      @Oberlehrerin Ja, weil keiner in einer umbenannten Str. wohnen will, das macht nur Probleme und kostet Geld, v.a. wenn es Firmen trifft. Wenn die Stadtratten*Innen die das wollen sollen sie aber auch alle Kosten für neue Briefbögen, Meldungen etc. und vor allem Zeitaufwand und Stundenlöhne für sowas persönlich zahlen. Flausenköppe allesamt.
      Bei neuen Straßen kann man das ja machen, aber benennen nach Blumen oder aussterbenden Insekten fänd ich besser, z.B Mistkäferinnenstr. 08/15

  17. rellah sagt:

    Die Straßennamen in Neustadt hat doch auch der Stadtrat beschlossen? Allerdings waren die Schilderbesteller (Stadt) zum Teil ziemlich unbedarft. Aus Barlach wurde Balach, und da das ein Ring ist, gleich x-fach.
    Für neue Viertel kann doch ein Vorrat angelegt werden, warum nicht Namen von Frauen?
    In L soll jetzt die Arndtstraße umbenannt werden, gibt’s die nicht auch in Halle?

  18. Pupsi sagt:

    Einfach an jedes Schild „samt Frau“ dran hängen, dann wären alle beruhigt.

  19. Ericka sagt:

    Das kommt daher, weil Otto Hahn den Nobelpreis für Chemie bekommen hat und nicht Susan Sziborra-Seidlitz.

  20. Achso sagt:

    23 Namen? Wie wurde da gezählt? Ich komme auf 28 Frauen, nach denen Straßen benannt wurden:

    Agnes Gosche
    Anna Schubring
    Barbara von Nikomedien
    Bertha von Suttner
    Betty Heimann
    Charlotte Unzer
    Sophie Charlotte von Preußen
    Clara Zetkin
    Dorothea Erxleben
    Sophie Dorothea von Hannover
    Ellen Weber
    Elsa Brändström
    Felicitas von Selmnitz
    Sophie Scholl (Geschwister Scholl)
    Gertrud Bergmann
    Gudrun Goesecke
    Irène Joliot-Curie (Physiker-Ehepaar Joliot-Curie)
    Käthe Kollwitz
    Lili Schultz
    Lise Meitner
    Louise Otto Peters
    Luise Herzogin zu Mecklenburg
    Maria Likarz
    Martha von Bethanien
    Ottilie Metzger
    Paula Hertwig
    Rosa Luxemburg
    Ernestine Röser

    • G sagt:

      Na da sind einige wohl eher divers… Das zählt natürlich anders.

    • nun ja sagt:

      Abzuziehen:

      – Martha von Bethanien
      – Barbara von Nikomedien

      für Joliot-Curie und Geschwister Scholl muss man sich ziemlich strecken,
      dafür aber:

      + Augusta Marie Luise Katharina von Sachsen-Weimar-Eisenach
      + Martha Brautzsch

      Das Verhältnis von ca. 1:10 wird in keinem Fall wirklich beeinflusst.

  21. Jezz sagt:

    Oh langsam nervt es aber, ob Männer oder Frauen, wer unterdrückt denn hier die Frauen kein Mensch, wir lieben sie doch alle und ich glaube schon dass der normalen Frage das völlig egal ist wie die Straße heißt hauptsache sie hat einen Namen, so sieht es doch in der Wirklichkeit aus

    • xxx sagt:

      „wir lieben sie doch alle“

      So ähnlich hatte sich der olle Mielke auch ausgedrückt.

      „und ich glaube schon dass der normalen Frage das völlig egal ist wie die Straße heißt hauptsache sie hat einen Namen“

      Wer so schreibt, dem glaubt man gern, dass ihm Straßennamen egal sind.

    • Rosa Rot sagt:

      Mit „wir“ meinen Sie „wir Männer“. Fällt Ihnen etwas auf an Ihrer Perspektive?

      • Lila Lust sagt:

        Es gibt den generischen Maskulin … aber der wird bewusst fehlinterpretiert. Oder die meisten sind vermutlich zu ungebildet ihn zu kennen oder zu verstehen.

        • xxx sagt:

          Den mag es ja geben, trifft aber hier nicht zu:
          „wer unterdrückt denn hier die Frauen kein Mensch, wir lieben sie doch alle“

          Diese Aussage ist einfach nur Blödsinn und sonst gar nichts, weil Einzelpersonen nicht für alle sprechen können, solange sie nicht als Sprecher autorisiert worden sind oder aber die objektive Faktenlage mit der jeweils getätigten Aussage übereinstimmt.

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