FDP-Landtagsabgeordneter Pott besucht Ukraine-Hilfe Halle e.V.: Kriegsgebiet braucht langfristige Unterstützung

Der hallesche Landtagsabgeordnete Konstantin Pott (FDP) besuchte im Rahmen seiner Sommertour den Verein Ukraine-Hilfe-Halle e.V.

„Die Vereinsvorsitzenden Taras und Michael Pobidinski und alle ehrenamtlichen Helfer hier im Verein leisten Herausragendes für ein gebeuteltes Land. Dieses Engagement kann nicht oft genug gelobt werden“, zeigte sich der Sozialpolitiker sichtlich beeindruckt.

Die Helfer sind froh über jede Unterstützung: „Wir können jede Art der Hilfe gebrauchen, denn die Menschen in der Ukraine müssen weiterhin täglich die Folgen des Krieges aushalten“, sagte Michael Pobidinski.

Pott, der selbst ein Hilfspaket aus Lebens- und Hygienemitteln sowie Tierfutter übergab, betont, wie wichtig jede einzelne Hilfe ist: „Egal ob es eine Essenskonserve oder ein hoher Geldbetrag ist: Jede Spende zählt und macht das Leben der Menschen in der Ukraine etwas besser.“

Auch abseits der humanitären Hilfe gibt es deutschlandweit Projekte. Taras Podibinski erzählte mit strahlenden Augen vom zuletzt organisierten Integrationscamp: „Im Mai waren wir mit 60 Kindern und Erwachsenen an der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Andrang war richtig groß! Hier kommen ukrainische und deutsche Familien zusammen.“. Pott: „Wenn wir Kindern in Lachen bescheren können, dann ist das grandios und nicht in Gold aufzuwiegen. Es braucht viel mehr von solchen Initiativen.“

Der Verein Ukraine-Hilfe-Halle setzt sich für die Unterstützung von Menschen in der Ukraine und der Betreuung von Ukrainern in Halle ein.

Das Spendenkonto lautet:

Ukraine-Hilfe-Halle e.V.

IBAN: DE72800537621894119394

Die Homepage des Vereins: www.ukraine-hilfe-halle.de

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27 Antworten

  1. unlustig geimpfter sagt:

    Kriegsgewinnler mit moralischem Anspruch…. Besonders widerwärtig.

  2. zu Füssen liegende Speichellecker sagt:

    Immer schön das Fähnchen in den Wind halten – hat auch in der DDR unter LDPD bestens gekläppt . Ein schönes gutbezahltes Pöstchen ist in jedem System Gold wert.

    • Didi sagt:

      Warum kandidieren sie nicht für ein Pöstchen? Will sie keiner?

      • zu Füssen liegende Speichellecker sagt:

        Ich habe gelernt mit Armut umzugehen .
        Ich brauche kein 5stelliges Einkommen monatlich.
        In der Politik ist es wie bei den Frauen, die haben alle schon was besseres.

        • Hast halt aufgegeben sagt:

          Dass nahezu alle Frauen etwas besseres haben als dich glaube ich uneingeschränkt. Selbst bei einer sich einsam fühlenden Frau dürfte das so sein, wenn ich deine Selbsteinschätzung so lese.

  3. PaulusHallenser sagt:

    Ich finde die Aktion auf jeden Fall unterstützenswert!
    Die FDP macht Politik für alle Menschen im Land, auch für in Not geratene Ukrainer.

  4. Ja sagt:

    Dann kann er doch mal ein monatsgehalt Spenden

  5. Jim Knopf sagt:

    Bei der Annexion der Krim ist Keiner ums Leben gekommen .

  6. wenn schon, denn schon sagt:

    Was ist eigentlich mit den anderen Kriegsgebieten – brauchen die nicht auch „Unterstützung“? Da hätten wir im Angebot z.B. Syrien, Jemen, Afghanistan (für die Krümler: Krieg ist zwar offiziell vorbei, aber wir sollten zumindest die Ortshelfer retten, nich?)

    • Wissen viele nicht sagt:

      Wenn man sich um EIN Krisengebiet kümmert, ist man verpflichtet, sich auch gleichzeitig um ALLE anderen Krisengebiete zu kümmern? Schau an, wusste ich noch gar nicht.

      Um welches Krisengebiet kümmerst du dich denn? Ich wette, um keins. Wette gewonnen?

      Außerdem: Es gibt keine Unterstützung für andere Krisengebiete? So rein gar nichts?

      • @Blubberking sagt:

        „Verpflichtet“ ist man nicht, es wirft aber gewisse Fragen auf, warum manche Kriegsgebiete offenbar bevorzugt geholfen wird.
        Was Afghanistan betrifft – ja, da wären wir sogar verpflichtet, zumindest die sogenannten Ortskräfte (googeln, falls dir das nichts sagen sollte, was anzunehmen ist) samt ihren Familien zu evakuieren, das unterbleibt aber zum größten Teil. Diese Ortskräfte sind nun in akuter Lebensgefahr. Interessiert aber in deutschen Ministerien keine Sau. Und trollende Foristen erst recht nicht.

    • @wenn schon, denn schon sagt:

      Afghanistan braucht trotzdem Unterstützung, warum nicht auch für den Wiederaufbau? Für die Ukraine sind ja auch schon MIlliarden dafür eingeplant.
      Wenn ich sehe, was allein hier in Halle an SUV´s mit ukrainischem Kennzeichen rumfährt… Das können sich nur wenige von uns leisten! Ich denke, denen geht es mehr wie gut hier, da wird schon genug reingesteckt. Und hier wird über Kinderarmut diskutiert, überall wird alles teurer – genau mein Humor.
      Jeder Familienvater ist bestrebt und angehalten, zuerst SEINE Familie zu versorgen. Wie sieht es bei unserer Regierung aus? Denken die ans eigene Volk? Nee, wir sind das Sozialamt der Welt, einfach so. Braucht man hier selbst was vom Sozialamt/Jobcenter oder was sonst noch, muss man 15.000 Belege vorlegen 🙁 Hier kriegt niemand Staubzucker in den A…. geblasen!