Flaggen auf Halbmast: heute ist bundesweiter Gedenktag für Terroropfer – das sagen OB Vogt und Justizministerin Weidinger

Deutschland begeht am heutigen 11. März den Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt und setzt ein Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen, ihren Angehörigen sowie den Einsatz- und Rettungskräften. Im Mittelpunkt stehen Erinnerung, Mitgefühl und ein starker Opferschutz. Der Gedenktag wird in Deutschland seit 2022 offiziell begangen und knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer von Terrorismus an, der seit 2005 jährlich am 11. März stattfindet.

Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Am heutigen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt erinnern wir an all jene Menschen, die durch Hass, Radikalisierung und Extremismus ihr Leben verloren haben oder Leid erfahren mussten. Ihr Schicksal mahnt uns, wachsam zu bleiben und entschlossen für Demokratie, Freiheit und ein friedliches Miteinander einzustehen. Das antisemitische und rechtsterroristische Attentat vom 9. Oktober 2019 hat die Hallenserinnen und Hallenser tief erschüttert. Die Anschläge auf die Synagoge und einen Imbiss haben uns schmerzhaft vor Augen geführt, wohin Hass, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit führen können. Während des Attentats haben zwei Menschen ihr Leben verloren. Ihr Andenken verpflichtet uns als Stadt zusammenzustehen – als Stadtgesellschafts der Vielfalt, des Respekts und des Zusammenhalts.“ 

Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger, zum Gedenktag: „Auch wir in Sachsen-Anhalt waren auf schmerzliche Weise von Anschlägen betroffen. Die geschlagenen Wunden sind noch lange nicht verheilt – so wie zuletzt beim Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Viele Menschen tragen die Bilder und Gefühle dieses Abends bis heute in sich: Betroffene, Angehörige, Augenzeuginnen und Augenzeugen, Einsatzkräfte. Am Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt wollen wir ihnen sagen: Wir sehen Ihren Schmerz, wir stehen an Ihrer Seite, Sie sind nicht allein. Unser Rechtsstaat begegnet solchen Gewaltakten mit Entschlossenheit, aber auch mit Menschlichkeit, Zuwendung und einem starken Opferschutz.“

Die Landesopferschutzbeauftragte, Dr. Gabriele Theren, ergänzt: „Hinter jedem Anschlag stehen Gesichter, Geschichten und Familien. Viele der vom Anschlag in Magdeburg betroffenen Menschen kämpfen noch immer mit körperlichen und seelischen Folgen, mit Ängsten, mit Furcht im Alltag. Unser Auftrag ist es, ihnen nicht nur nach der Tat, sondern weiterhin Halt zu geben: mit verlässlichen Ansprechpersonen, konkreten Hilfsangeboten und einem offenen Ohr. Der Gedenktag erinnert uns daran, hinzusehen, zuzuhören und dafür zu sorgen, dass niemand mit seinem Leid unsichtbar bleibt.“

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Eine Antwort

  1. 🇩🇪 sagt:

    Die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt arbeiten wirklich das komplette Programm ab.

    Es gibt keinen Gedenktag irgendeiner Organisation, der nicht beachtet wird.

    Vorbildlich, deutsch und brav!

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