Förderverein zufrieden mit Verlauf der Spendenkampagne #SaunaRetter für Malereien des irisch-römischen Bades im Stadtbad

Am 17.02.2024, zum 108. Jubiläum, startete die Kampagne #SaunaRetter, die zum Ziel hat, Spenden für die Malereien im Ruheraum des irisch-römischen Bades im Stadtbad zu sammeln. „Heute ist es an der Zeit, ein Dankeschön an die Spenderinnen und Spender und an die zahlreichen Unterstützer auszusprechen.“ so Heinz-Dieter Wilts, Schatzmeister des Fördervereins Zukunft Stadtbad Halle e.V.

Die Spendenkampagne ist notwendig, da aufgrund der Teuerungen der letzten Jahre die Mittel für eine Gesamtsanierung nicht ausreichen und somit der Vorderbau mit den alten Wannenbereichen und dem irisch-römischen Bad nicht reaktiviert werden können. Fokus der Sanierung liegt auf den beiden Schwimmhallen. Leider plant die Bäder Halle GmbH, die Zweckentfremdung des für Halle und Mitteldeutschland so bedeutenden irisch-römischen Bades, beklagt der Förderverein.

Die Position des Fördervereins, die von Mitgliedern des Beratungsgremiums seit 2022 klar kommuniziert wird, ist: Wenn die Mittel nicht ausreichen, um Bereiche zu reaktivieren, sollen diese erhalten und gesichert werden, es soll versucht werden, mit neuen Mitteln schrittweise zu sanieren und es sollen keine Fakten geschaffen werden, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Spenden sind möglich an: IBAN: DE71800537621894042006, Zweck: SaunaRetter, Saalesparkasse

https://www.zukunftstadtbadhalle.de/stadtbadhymne-fuer-die-rettung-der-sauna/

Fotomontage: Frank Weiss

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11 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Was soll eigentlich dieses Rautezeichen vor „SaunaRetter“?

  2. Ego sagt:

    Zwei Fragen:

    Welche „Zweckentfremdung“ ist denn seitens der Betreiber (ohne die die Bademöglichkeiten in Halle nicht in dieser Quantität und Qualität möglich wäre) denn?

    Und: Welche Fakten sollen denn geschaffen werden, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können?

    • 4 sek googeln sagt:

      „ist denn denn“:

      Konkret sehen die Pläne folgende Maßnahmen für die Funktionseinheit irisch-römisches Bad vor:

      – im Ankleide-/ Auskleidebereich (Apodyterium) der Besucher werden Glaswände eingezogen, um Sozialräume für die Mitarbeiter zu schaffen
      – im Ruheraum (Frigidarium / Revitalisierung) werden Wände herausgerissen (Zusatzeinbauten aus DDR-Zeiten sowie historischer Originalbaubestand von 1916) für Betriebsrat, Umkleiden und Teeküche. Unter der Gewölbedecke werden Regale eingezogen

    • tja sagt:

      „Leider plant die Bäder Halle GmbH, die Zweckentfremdung des für Halle und Mitteldeutschland so bedeutenden irisch-römischen Bades“

      Büros vielleicht?

    • kathleen sagt:

      ich verweise gern auf die Antwort von ihren nachfolgenden Kommentator. Und weitere Infos auf den Seiten des Fördervereins. Die dortigen Aussagen entsprechen den Aussagen der Geschäftsführerin Annette Waldenburger vom Februar 2024, die sie ggenüber dem MDR getätigt hat.