Für 10 Millionen Euro: Stadtrat beschließt die Sanierung des Osendorfer Sees

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45 Antworten

  1. Zukunft nein Danke sagt:

    Kein Geld für die digitale Ausstattung und Sanierung von Schulen, aber hier werden die Millionen nur so rausgehauen. Tolle Investition in die Zukunft!

    • keene Ahnung sagt:

      Und weil kein Geld für die Digitalisierung da ist, darf man auch nicht in andere Bereiche investieren?
      Die Regattastrecke wird WIEDERaufgebaut, nachdem sie 2013 durch das Hochwasser zerstört wurde. Das Geld kommt folglich aus Fördermittel der Fluthilfe und ist dafür auch zweckgebunden, weshalb es fördermittelrechtlich gar nicht für Digitalisierung verwendet werden könnte. Die Kritik ist deshalb meiner Meinung nach unberechtigt. Außerdem trainieren knapp 100 Kinder und Jugendliche am Osendorfer See, die ausgerichteten Schulmeisterschaften im Drachenboot locken jährlich weit über 1000 SchülerInnen an.
      Also ja, es ist wirklich eine tolle Investition in die Zukunft!

      • wiegandfreund sagt:

        Du hast wirklich keene Ahnung.
        Der Damm wurde nicht durch Hochwasser gebrochen sondern im Auftrag der Stadt durchbrochen weil man dümmlicher weise glaubte, dass man dass Hochwasser damit absenken könne. Zusätzlich wurde noch ein Rohr verbaut, welches das Hochwasser in den See leiten sollte.
        Ehe du also einen derartigen Mist hier schreibst solltest du dich vorher einmal mit den Mitgliedern des Drachenbootverein unterhalten.

        • keene Ahnung sagt:

          Nehmen wir mal an, dass was du schreibst würde stimmen; dann würde sich trotzdem nichts an der Ausgangslage ändern, dass die Regattastrecke durch Hochwasser zerstört wurde.

      • Jim Knopf sagt:

        Gibt es da einen öffentlichen Bereich ?

    • Anonym sagt:

      Zukunft nein Danke: Was du dir hier erlaubst, ist eine Frechheit. Bist du einmal dort gewesen? Die beiden Vereine und ihre Mitglieder reißen sich den A* auf, damit dort eine hervorragende Sportanlage (wieder) entsteht. Solch ein See ist zur sportlichen Ertüchtigung und Entspannung unentbehrlich. Zukunft heißt auch, die Gesellschaft zu stärken und gesunde Geister zu schaffen. Zukunft heißt auch, der Jugend eine Chance zu geben, abseits von Schule, Internet und Computerspielen. Die jährlichen Regatten und insbesondere Drachenbootrennen sind ein Alleinstellungsmerkmal für Halle und bringen die hallesche Gesellschaft zusammen.

      Streng bitte einmal in deinem Leben die Erbse oben drin an und spar dir solche Kommentare in Zukunft.

  2. Verrückte im Stadtrat sagt:

    Super.
    Für die Sanierung aller Straßen in Halle wollen die 300.000 Euro ausgeben, aber für so eine spinnerte Regattastrecke, die das Hobby von vielleicht 20 Leuten darstellt, da gibt es gleich mal 10 Mio.
    Die drehen doch immer mehr durch in ihrem Stadtrat. Das grenzt doch schon an Veruntreuung.

    • keene Ahnung sagt:

      Das Geld kommt aus der Fluthilfe, nicht aus der Kasse der Stadt.
      Die „spinnerte Regattastrecke“ existierte seit den 70er Jahren und wird nach dem Hochwasser WIEDERaufgebaut. Es ist nicht das Hobby von 20, sondern von ca. 350 in zwei ansässigen Vereinen. Tendenz stark steigend.
      Zumal zu Regatten 1000+ Teilnehmer erwartet werden können.

    • Anonym sagt:

      Komm vorbei, schau dir die Vereine an, schau dir die Vereinsgeschichte an. Dann überdenke deinen Kommentar.

  3. 10010110 sagt:

    „Internationale Wettkämpfe“, das ist, was die Welt braucht. 🙄
    Das Geld sollte mal lieber in Dinge investiert werden, die das Leben vieler Menschen im praktischen Alltag angenehmer machen.

  4. Paddel sagt:

    Und da regt man sich seinerzeit über die 11 Mio Euro Stadtbeteiligung am Bau des Fußballstadions auf. Wenn das Geld da ist, sei es den Sportlern am Ostendorfer See gegönnt. Aber dann bitte keine Diskussionen mehr darüber, ob ein Sportstättenförderungsvorhaben verhältnismäßig ist.

    • keene Ahnung sagt:

      Das Geld kommt diesmal allerdings nicht aus der Stadtkasse, sondern aus Flutgeldern.
      Es ist etwas unglücklich, dass im Artikel zwar die 10 Millionen € erwähnt werden, aber nicht deren Herkunft.

  5. Oha! sagt:

    Wahrscheinlich haben sich einige Befürworter der Maßnahme über die Beschotterung des Saaleufers empört.

  6. Geld ist und bleibt Phantasie sagt:

    75% derer die hier immer gleich Loswettern hat doch selbst privat ohne Ende Verbindlichkeiten bei Banken, und nur damit der Lebensstandard gegenüber dem Selbstwertgefühl oder dem Nachbar gestärkt bleibt (Auto, Haus etc.). Der Mensch das Gewohnheitstier wird zum Jammerlappen und vergisst das Materielles immer ersetzbar ist aber Freude am Leben sowie vor allem die Gesundheit nicht.

  7. Seifensieder sagt:

    Der Wassersport an Saale und Mulde hat eine lange Tradition, ist ein sinnvoller und naturverbundener Freizeitausgleich. Zu DDR- Zeiten dienten natürlich die Erfolge bei internationalen Wettbewerben dem Renommee, diese Zeiten sind vorbei. Internationale Wettbewerbe werden kommerziell getragen- deshalb sollten die Baumaßnahmen am Osendorfer See nicht vom Steuerzahler finanziert werden.

    • keene Ahnung sagt:

      Die beiden ansässigen Vereine HKC 54 und 1. DBV Halle sind komplett ehrenamtlich geführt und werden allenfalls durch Beiträge und Sponsoren getragen.
      Wieso internationale Erfolge nicht mehr zum guten Ansehen der Stadt oder Region beitragen sollen, erschließt sich mir nicht.

  8. Danke für nichts sagt:

    10 Mio, damit 50 Leute Boot fahren können, aber kein Geld für die Sanierung von Strassen und Wegen in Halle die allen Bürgern zugute kommen.
    Ich habe noch nirgends so eine runtergekommene und verlotterte Stadt gesehen wie Halle.
    Es wird immer absurder.

  9. Steffen sagt:

    Eigentlich ist das ein Naturschutzgebiet ,was die Sportfreunde aber dann nicht stört wenn sie wieder bis früh um 3 die Bässe Drohnen lassen ! Das ist Bergbaugebiet gewesen und dann bleibt es nicht bei 10 Millionen ,man denkt die Stadt hat gelernt aus dem Sportpark Bölbergerweg .Fluthilfe ich glaube da gibt es andere die es nötig haben ,was jetzt in Osendorf steht reicht glaube für 400 Mitglieder .

  10. keene Ahnung sagt:

    Der Osendorfer See ist kein Naturschutzgebiet (Vgl.: http://www.halle.de/de/Verwaltung/Umwelt/Natur-und-Artenschutz/Schutzgebiete/Naturschutzgebiete/index.aspx)
    Dass an einem Verein auch mal gefeiert wird, gehört zur Natur der Sache.
    Die Finanzierung ist abgesichert (siehe: Diskussion Planungsausschuss 11.02.22)
    Welche Parallelen zum Sportpark am Böllberger Weg bestehen sollen, sind mir nicht ersichtlich.
    Im Moment sind nur die Vereinsanlagen wiederaufgebaut. Das kann man mit einem Sportplatz vergleichen, wo zwar schon die Umkleiden stehen, aber auf einem Kartoffelacker gespielt wird.
    Die MZ bezeichnete den HKC mal als „Halles letztes Flutopfer“; wer da die Gelder nötiger haben soll, bleibt Ihr Geheimnis.

  11. Tschapajew sagt:

    Gebt das Geld der Feuerwehr.Dort wird es gebraucht. Und nicht für eine bestimmte Lobby.

  12. tomkoch sagt:

    Wiederherstellung der durch Flutschäden beieinträchtigten/zerstörten Anlagen ja, aber hier wird ausgebaut auf internationalen Standard, den es vorher so nicht gab. Fluthilfgelder fallen nicht vom Himmel, sondern sind Steuergelder. Die zu kurze Decke wird in die Ecke Osendorfer See gezogen. Fehlt es eben woanders. Hat ein Geschmäckle, so ein etwas wie Untreue.

    • keene Ahnung sagt:

      9 Bahnen, 1000 Meter Länge; So war es davor und so steht es nach langem Kampf auch im Baubeschluss. Nicht mehr und nicht weniger. Dass Fluthilfegelder auch Steuergelder sind ist klar, diese würden aber im Fall des Osendorfer Sees einfach verfallen und nicht an anderer Stelle in Halle wieder ausgegeben werden. Das wäre m.M.n. einfach fahrlässig, wenn man die Gelder als Stadt da nicht annimmt.

  13. Hallenser55 sagt:

    @Verrückte im Stadtrat
    Na ja ganz unrecht hat er nicht !!! 300.000,- für die Straßen und 10 Mio. für 350 Leute.
    Das ist schon eine ganz schöne Diskrepanz !

  14. Hobbymillionär sagt:

    Geil.
    Für das Hobby von 200 Leuten muss der Steuerzahler 10 Mio Euro blechen und in Halle verrottet die Infrastruktur.
    Die haben doch jedes Maß verloren.
    Und wenn man dort spazieren gehen will, wird man rüde vertrieben von wegen „Vereinseigentum“ und so….aber bezahlen darf man den ganzen Quatsch als Steuerzahler.

    • Anonym sagt:

      Melden sie sich wie jeder normale Mensch an, als Mitglied oder Gast. Ich würde bei ihnen auch anklopfen obwohl die Tür offen steht.

      • Steffen sagt:

        Bis du ein kleiner Kunitzsch,der damals nur für bestimmte Leute den See zum Betreten freigegeben .Hoffe ihr bekommt die Förderung nicht ,andere gehen wieder leer aus ,es reicht was ihr bekommen habt !!

      • Deutsche Vereinsmeier sagt:

        Sie haben ja auch nicht mein Haus bezahlt, sondern ich!
        Im Gegensatz zu diesen Vereinsmeiern, die gar nichts bezahlt haben, sich aber aufspielen als hätten sie es und es geil finden, den See für ihr Privatvergnügen zu okkupieren

        • keene Ahnung sagt:

          In den letzten Acht Jahren seit dem Hochwasser wurde viel mehr investiert als Geld, unzählige Arbeitsstunden, ganze Wochenenden hunderter Menschen, Aufopferung durch viele ehrenamtliche Trainer und Unterstützer ohne Gegenleistung. Nur mit Freude an der Sache und dem Wissen, gemeinschaftlich etwas sinnvolles für sportbegeisterte Kinder und Jugendlichen der nächsten Generationen zu schaffen. Das ist kein Privatvergnügen. Jeder, der Lust auf Wassersport hat, ist herzlich willkommen.
          Ich weiß auch nicht, warum ich mir hier meinen Tag versaue, indem ich versuche wildfremde, teilweise richtig bösartige Menschen sachlich wenigstens ein bisschen umzustimmen. Wahrscheinlich, weil ich weiß, wieviel Arbeit und Herzblut von unterschiedlichsten Menschen in diesen Verein geflossen ist und es wirklich schmerzt diese unbegründete Hetze unkommentiert stehen zu lassen.
          Hoffentlich liest das hier wenigstens Irgendjemand und gibt mir insgeheim Recht.

  15. Hallenser sagt:

    Auch mal in die Verfassung sehen.

  16. Die spinnen völlig sagt:

    Für die Privat Spielerei von ein paar Dutzend Vereinshanseln soll der Steuerzahler 10 Mio blechen?
    Die spinnen wohl!

  17. Tom sagt:

    300.000€ für Sanierung Halles Straßen und 10mio für eine Ruderbahn!!! Sollte das Geld aus der Stadtkasse kommen,dann sollten die Oberen mal überlegen ob das tatsächlich angebracht is! In dem Fall gäbe es in Halle genug andere Probleme die Beachtung bräuchten!

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