Für 2,1 Millionen Euro: Umbau am Uniring beginn am Dienstag

Die lange geplante Umgestaltung der Grünfläche am Universitätsring zwischen Geiststraße und Unterberg rückt näher. Am Dienstag beginnt die Baustelleneinrichtung. Die Arbeiten sollen rund 2,1 Mio. Euro kosten und im vierten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Ursprünglich sollten es 1,3 Millionen Euro werden. Aber nach einer Intervention von CDU-Stadtrat Christoph Bernstiel hatte die Stadt die Vorlage zurückgezogen, um von Bernstiel aufgeworfene Fragen zu klären. Bei einer späteren Neuvergabe wollten die Bieter viel mehr haben. 

Bei der abschnittsweisen Neugestaltung dieses grünen Bereichs des Altstadtrings werden unter anderem ein neuer, längs durch die Grünanlage verlaufender Weg und eine barrierefreie Anbindung zum Fußgängerüberweg am Universitätsring geschaffen. Die Lindenreihe entlang der Straße wird in eine durchgängige Rasenfläche mit einem schützenden Geländer eingebettet, wodurch sich die Standortbedingungen für die Straßenbäume wesentlich verbessern. Die Betsäule und das Robert-Franz-Denkmal werden in die Neugestaltung integriert.

Im Zuge des Baufortschrittes erfolgen abschnittsweise Sperrungen der Gehwege, diese werden rechtzeitig durch entsprechende Beschilderungen angezeigt. Durch abschnittsweise Arbeiten soll während der Bauzeit keine Komplettsperrung der Fußwege notwendig werden.

Insgesamt elf zum Teil größeren Bäume werden gefällt, die ersten fünf davon sind schon im Februar weggekommen. Als Ersatz sollen aber insgesamt 16 Bäume neu gepflanzt werden. Zudem sind bei einem Feldahorn und einer Esche die Fällungen nicht genehmigt worden. Zuvor hatte es Proteste gegen die Fällungen gegeben. 

Ein Fokus wird auf die Lindenreihe direkt neben dem Straßenraum gelegt. Diese bleibt erhalten, wird aber besser geschützt. Denn trotz Verbot parken immer wieder Autos zwischen den Bäumen. Aus diesem Grund wird zwischen Straßenraum und Fußweg ein durchgängiges Rasenband entstehen, zudem wird ein kleines Geländer aufgestellt. Der Gehweg wird künftig aus Granitplatten in der Mitte bestehen. Bislang ist der Gehweg aus Mosaikpflastern gestaltet.

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2 Antworten

  1. Steuerzahler sagt:

    Danke Chrischl!

  2. Ma.Li sagt:

    Was ist los in der Stadtplanung, noch mehr Baustellen. Kampf um Attraktivität sieht anders aus. Leute auf die Pleitewelle bin ich gespannt.

  3. bnitzer sagt:

    mhh 2,1 Millionen Euro für papenburg

    • Frodo sagt:

      Papenburg? Macht der solche Kleinarbeiten? Oder weißt du da schon Näheres? Und ja, selbst wenn, wird er für das geld auch was gescheites abliefern müssen. Geschenkt ist anders. Du selbst wärst da wohl nicht für Geld und gute Worte zu begeistern gewesen, den Auftrag zu übernehmen. Hab ich mir gedacht…Meckern kann jeder.

    • micha sagt:

      Wenigstens werden damit Arbeiter aus der Region beschäftigt.

  4. Schilda sagt:

    Auch das Geld wäre woanders viel dringender gebraucht worden.

  5. Frage sagt:

    Weiß jemand, ob auch ein Whirlpool geplant ist?

  6. Stadtratsbeobachter sagt:

    Christoph Bernstiel war laut Protokollen gar nicht in der fraglichen Sitzung anwesend.
    Auch hätten RRG+Mitbürger der Vorlage zustimmen können, dafür haben sie die Mehrheit.

    Daher muss es andere Gründe gegeben haben, die auch eine Wiedervorlage in der Folgesitzung innerhalb der Bindefrist verhindert haben.

  7. Prognose sagt:

    Die Grün*innen fällen Bäume.

  8. winter sagt:

    Warum müssen wieder Bäume gefällt werden? Es sollen zwar neue gepflanzt werden aber wir wissen doch gegossen wird da nichts und dann sind sie wieder eingegangen. Jetzt stehen die Bäume und sehen schön aus. Mit aller Macht muss dass was da ist kaputt gemacht werden.

  9. Ironieschalter sagt:

    Kleiner Vorschlag am Rande:
    Auf der Fahrbahn Anti-Raser&Poser-Schwellen FESTKLEBEN 😁