Fußgänger im Südstadtring angefahren

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Keine Antworten

  1. ???? sagt:

    Selbst wenn er bei Rot gegeangen ist: Warum konnte der Autofahrer nicht bremsen? Vielleicht war er nur langsam, und es war schon wieder rot? In solchen Momenten kennen viele Autofahrer nur Gas und Hupe. Ist natürlich voreingenommen von mit, aber leider durch eigenes Erleben geschult.

    • 123 sagt:

      Und wenn du nicht dabei warst lass doch so ein Kommentar.

      • ???? sagt:

        @123: . . .Was heißt „Und wenn du nicht dabei warst lass doch so ein Kommentar“? Wenn ich sowas lese denke ich darüber nach, wie man solche Unfälle vermeiden kann. Sowohl aus Sicht des Fußgängers, als auch aus Sicht des Autofahrers. Die Info, das der Fußgänger offensichtlich alkoholisiert war ist ja schon hilfreich. Wenn ich als Autofahrer an eine Haltestelle entlang fahre muss ich auch immer mit Menschen rechnen die egal welche Farbe die Ampel hat, versuchen ihre Bahn zu bekommen.

    • Sisic sagt:

      Selber Zeuge des Unfalls gewesen!…. Opfer war stark alkoholisiert gewesen u grünphase war schon lange vorbei als er auf die Straße lief!!!!!

  2. F.d. sagt:

    Gibt es dort keine Ampeln

  3. Paragraph 1 sagt:

    Nichts rechtfertigt es, jemanden zu verletzen.
    Es hätte ja auch ein „z. B. abgelenktes“ Kind sein können, oder ein Tier.
    Gerade als Autofahrer muss man jederzeit gefahrlos anhalten können, ansonsten war man in der jeweiligen Situation zu schnell.
    Wie oft sieht man, dass bei Gelb erst rechts noch Gas gegeben wird, anstatt zu bremsen.

    • Denker sagt:

      „Gerade als Autofahrer muss man jederzeit gefahrlos anhalten können…“

      Na du bist ja sehr schlau. Denke nochmal noch, ob so eine Auslegung in jeder Situation funktioniert, etwa wenn ein Fußgänger unvermittelt bei rot Die Straße quert.

      • Paragraph 1 sagt:

        Natürlich funktioniert das. Wenn man natürlich ständig gehetzt ist und am Anschlag (theoretisch 50km/h, in der Praxis meist ca. 65km/h) fährt, dann bekommt man natürlich Probleme mit dem Anhalteweg. Das spricht wieder für grundsätzlich 30km/h innerhalb von Ortschaften (natürlich mit Ausnahmen, z. B. auf der Hochstraße, ohne Fuß- und Radverkehr).

        • max sagt:

          Die großen und breiten Straßen (Südstadtring, Magistrale, neue Merseburger, etc.) verleiten einfach zum Rasen. Da selten jemand ständig auf den Tacho schaut sondern seine Geschwindigkeit eher an der Umgebung abschätzt. Bei langen gerade und breiten Straßen funktioniert diese Wahrnehmung aber nicht so gut. Da sind bauliche Maßnahmen seitens der Stadt gefordert.
          https://www.youtube.com/watch?v=Ra_0DgnJ1uQ

          Die von dir beschriebenen 65 km/h scheinen eher das untere Ende des Spektrums zu sein. Für viele scheint 80km/h der neue Standard auf diesen Straßen zu sein.

          Eine Beschränkung auf 30km/h senkt nachweislich nicht nur die Unfallhäufigkeit, sondern logischerweise auch die Verletzungsgefahr. Nur nutzt eine Anordnung nichts wenn keine Kontrollen stattfinden. Die Anwendung der mobilen Blitzer gleicht ja auch eher einer homöopathischen Dosis. Zusatzlich kommen noch die lächerlich geringen Strafen, danke dafür an unseren unfähigen Verkehrsminister.

          Natürlch sollte man, wie in diesem Fall, auch als Fußgänger nicht betrunken am Strassenverkehr teilnehmen, dennoch gibt es auch genug andere eingeschränkte Teilnehmer wie z.B. Kinder und ältere Menschen.

          Da sind wir wieder bei der Grundsatzfrage: Sind Städte für Menschen oder für Autos?

  4. Bei sagt:

    Na ja wenn das so einfach wäre mit dem Anhalteweg und ständig bereit sein dazu, dann würde es ja überhaupt keine Unfälle mehr geben, also scheint das doch nicht so einfach zu sein wie du sagst

  5. Paragraph 1 sagt:

    Das Verhalten hat sich über die vielen Jahre hinweg als scheinbar normal etabliert.
    Für viele scheint die uneingeschränkte, ungehinderte freie Fahrt eine Art Menschenrecht zu sein, was keinerlei Einschränkungen mehr zulässt. Und nun kommt noch die allgegenwärtige Ablenkung durch das Smartphone dazu, was der Aufmerksamkeit zusätzlich abträglich ist.
    Fahrt einfach mal mit knapp 40km/h und großzügigem Sicherheitsabstand aufmerksam, also ohne Smartphonenutzung durch die Stadt und ihr werdet erstaunt sein, wie entspannt das ist, was man alles zusätzlich wahr nimmt und wie wenig Zeit man wirklich dadurch verliert.

  6. Hajojo sagt:

    Das man jetzt wieder mal dem Autofahrer die Schuld geben möchte, finde ich absolut daneben. Letztendlich hat sich jeder Verkehrsteilnehmer an die Regeln zu halten. Egal ob Auto, Radfahrer oder eben Fußgänger. Als Füßgänger hat man genauso sich zu vergewissern, dass man die Straße überqueren kann oder eben nicht. Bei einer roten Ampel wurde uns in der Kita schon bei gebracht, bleibt man stehen und erst bei grün darf man gehen. Ich beobachte täglich viele Fußgänger, die mal eben noch rüber huschen, genau wie Radfahrer und Autofahrer.

    Jeder ist für sich selbstverantwortliche und trägt auch seine Konsequenzen daraus.

    Ich fahre weder Rad noch Auto, ich bin Fußgänger.

  7. Selber Schuld bei rot los gehen ist bekloppt.Sonst braucht man ja keine Ampel ???💀

  8. Katkai sagt:

    Nicht immer nur auf die Autofahrer meckern. Am südstadtring ist es für viele mittlerweile Gang und gebe bei Rot über die Straße zu gehen…

  9. Noch ein Fußgänger sagt:

    Nicht nur dort. Schön und sinnvoll wäre, wenn eine Anzeige mit Countdown bis zum Grün existieren würde. Ich vermute mal, dass das „Fehlverhalten“ auch daran liegt, dass die allermeisten Ampelschaltungen einzig und allein auf Straßenbahn (soll es auch) und Autoverkehr (soll es eher nicht) optimiert sind. Zudem muss man als Fußgänger an den sogenannten Bedarfsampeln meist viel zu lange warten, obwohl der Bedarf ja sofort besteht. Das ist völlig unverständlich und fußgängerfeindlich, scheint aber in Halle leider so gewollt zu sein.
    Im Übrigen scheint es ein typisch deutsches Verhalten zu sein, als Fußgänger bei Rot sogar an einer leeren und übersichtlichen Straße brav zu warten, das kenne ich aus anderen Ländern überhaupt nicht…

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