Gasversorgung in der Ukraine-Krise – Stadtwerke Halle können noch keine verlässliche Aussage treffen

Der aktuelle Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat vielleicht auch in der Zukunft Auswirkungen auf die Versorgung mit russischem Gas. Zumindest laufen bundesweit die Debatten darum. Und bei den Stadtwerke in Halle (Saale) wird man diese Situation mit Aufmerksamkeit verfolgen.

Denn neben der Gasversorgung für die Haushalte benötigen auch die beiden Kraftwerke in der Dieselstraße und Trotha Gas. Dort werden Strom und Fernwärme produziert, der riesige Energiespeicher in der Dieselstraße – oft auch als überdimensionale Thermoskanne bezeichnet – ist ein Prestigeprojekt für die Energiewende.

Derzeit würden alle Lieferverpflichtungen eingehalten, betonen die Stadtwerke. “ Ob und unter welchen Umständen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in Europa zu erwarten sind, hängt weit überwiegend von der weiteren Entwicklung ab, die derzeit von der Europäischen Kommission und der Bundesregierung gesteuert und verhandelt wird.”

Wegen der aktuellen Situation könne man keine verlässliche Aussage über die Entwicklung der nächsten Tage und Wochen treffen. “Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir über mögliche Szenarien nicht spekulieren möchten.”

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18 Antworten

  1. Cybertroll sagt:

    Notfalls einfach machen wie einst Oma.
    Kessel auf den Herd und schon heisses Wasser für den Tee.
    Geht natürlich auch für das Waschen und Duschen etc.
    Statt Heizung gibt es dann eben Wärmfläschchen und Wolldecken.

  2. Cybertroll sagt:

    Aso und Glühwein mit Amaretto oder Rum.

  3. Uwe sagt:

    Die Beziehungen zu Russland hat man ja schon ganz lange runterfahren und nun jammern alle.

    • US-Kolonie sagt:

      Amigas ist etwa 10x teurer als Russengas.
      Unsere besten Freunde aus Amerika erzwingen mit der rücksichtslosen u. brutalen Ausnutzung der geopolitischen Situation den wirtschaftlich sebstmörderischen Griff unserer Volksvertreter in unsere Geldbörsen.

      • Motarollo sagt:

        Amigas werden schon lange nicht mehr gebaut. Commodore ging 1994 in Insolvenz.

        Die hatten zwar brutale Leistung, wurden rücksichtslos vermarktet und Jack Tramiels Sparwahn war auch ziemlich brutal, was auch den Untergang des Unternehmens besiegelte. Die liefen aber nie mit Gas, auch in den 80er Jahren nicht.

    • is klar sagt:

      hat man eben nicht lange runterfahren.

    • Muss los! sagt:

      @Uwe
      Du jammerst doch schon wegen Bienen!

  4. Kr sagt:

    Dem Herrn Gauck geht’s wohl zu gut? Frieren für die Ukraine? Der sitzt sicher im Warmen

  5. old-school sagt:

    Oh, da müssen wir uns wohl mal einen verlässlicheren Versorger suchen.
    Einen mit weniger „Prestigeprojekten für die Energiewende“, dafür vielleicht mit ein paar funktionierenden old-school Kohlekraftwerken.

  6. oh oh sagt:

    Oh, da müssen wir uns wohl mal einen verlässlicheren Versorger suchen.
    Einen mit weniger „Prestigeprojekten für die Energiewende“, dafür vielleicht mit ein paar funktionierenden old-school Kohlekraftwerken.

  7. perverse Preispolitik der SWH sagt:

    Bin mal gespannt, ob unsere einnehmenden Stadtwerke die Senkung der EEG Umlage auf den Stompreis zum Juli an die Kunden weitergeben. Immerhin 3,6 ct pro kw/h und damit rund 10%.
    In der ersten Runde haben die das Gegenteil getan und die Preise erhöht statt gesenkt.
    Die verdienen sich doch eine goldene Nase am Elend der Verbraucher. Preiserhöhungen werden umgehend an die Kunden durchgereicht, von der Politik initiierte Senkungen bleiben schön in den Taschen der Stadtwerke.
    Das ist schon pervers was die SWH so treiben.