Geiststraße: Fahrradweg statt Auto-Parkplätze

Das könnte Dich auch interessieren …

64 Antworten

  1. Auto sagt:

    Prima! Ich versuche seit langem mein Auto mit hoch in den Flur zu nehmen…

  2. JPM sagt:

    Ist diese Aktion irgendwie offiziell genehmigt bzw. wird der Parkraum für die Zeit offiziell gesperrt? Man kann nicht einfach mal aus Lust und Laune heraus irgendwo den Straßenverkehr neu ordnen, sowas geht dann schnell in Richtung Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat. Im Video des Vorjahres sieht es nach Sperrung aus, hier im Beitrag klingt es mehr wie Aufruf…

    • Seb Gorka sagt:

      Nein, das ist natürlich nicht genehmigt, insbesondere nicht „offiziell“. Die Aktion wird auch nicht angekündigt, erst recht nicht per Pressemitteilung an die und in der Presse. Somit ist nicht nur der Weg zur (Schwer-)Verbrechensbekämpfung für jeden aufrechten Bürger verpflichtend eröffnet, sondern durch die totale und strak emotiononalisierende Überraschung kann (und muss!) auch Schmerzensgeld für die unweigerlich folgenden Schockschäden eingeklagt werden. Vor allem natürlich durch diejenigen Internethelden, die nicht mal wissen, wo die Geiststraße überhaupt ist, noch nie dort waren und am Freitag von 15 bis 18 Uhr auch ganz woanders (wohl zuhause auf dem Sofa) sind.

    • 10010110​ sagt:

      Ist das Geh- und Radwegparken irgendwie offiziell genehmigt? Die Stadt scheint’s jedenfalls nicht wirklich zu interessieren.

      • JPM sagt:

        Für Geh- und Radwegparken gibt es offiziell Bußgelder. Dass das nicht ausreichend geahndet wird, ist ein anderes Thema. Und hier: eine Ankündigung erzeugt noch lange keine Legalität, diesem dummen Irrglauben folgen leider viel zu viele Leute. Und ansonsten: sinnfreie Kommentare vom Gorkentroll bitte wie gewohnt ignorieren, danke.

        • 10010110​ sagt:

          Du kannst davon ausgehen, dass es, wie letztes Jahr, angemeldet und genehmigt ist. Der Aufruf gilt nur der Teilnahme an den dort geplanten Aktionen, damit der gesperrte Parkplatz nicht so einsam ist und die Aktion ihren Zweck verfehlt.

  3. Bernd Teubner sagt:

    Kann gerne vollständig ausgeweitet werden. Auto gehört aufs Grundstück oder in ein Parkhaus und nicht einfach so kostenlos am Straßenrand hingerotzt. Warum zahle ich Steuern mit deren Hilfe Straßen gebaut werden, auf denen andere dann kostenfrei stehen dürfen? Kümmert euch selbst um euren Parkplatz. Dann muss die hübsche Wiese im Garten halt mal weichen, wenn man unbedingt ein oder sogar mehrere Autos braucht. So eine Sperrung wäre längst überfällig.

    • Frank Frühauf sagt:

      Haben Sie schon etwas von der Stellplatzsatzung der Stadt Halle und Bauordnung gehört ? Danach sind Stellplätze auf dem eigenen Grundstück zu errichten und vorzuhalten.. ist das nicht möglich muss man bei Neubau Ablösebetrag bezahlen .. bei uns waren das für zwei Stellplätze 13.000 Euro an die Stadt Halle.. also nichts mit kostenfrei.. zudem mussten wir letztes Jahr 9.400 Euro Strassenausbaugebühr für neuen Fußweg, Radweg und Strassenerneuerung bezahlen.. Autos benötigen wir beide um täglich auf Arbeit zu kommen (Leipzig Grünau & Hettstedt) .. mit ÖPNV leider nicht möglich um 5 Uhr Dienstbeginn..

      • Seb Gorka sagt:

        Da hättet „ihr“ beim Neubau wohl etwas anders planen müssen. Die Stellplatzsatzung ist nämlich nicht neu, das KAG gab es auch schon lange vor diesem natürlich wirklich und wahrhaftig passierten Neubau.

        Glückwunsch auch zu diesen echten 5-Uhr-Arbeitsplätzen, die (natürlich rein zufällig) in Hettstedt und Leipzig sind. Danach suchen manche sehr lange. Andere machen es aber nicht ganz so offensichtlich…

        • Menschenverstand sagt:

          Da Sebastian nur Kommentare als seinen Job bezeichnet hat er dementsprechend auch kein Arbeitsweg und auch kein Auto oder Fahrrad. Nur weil Sebastian privilegiert ist, darf er über andere Jobs und deren Arbeitswege urteilen. Wir sollten also alle Kommentatoren werden, dann müssen wir uns über 5-Uhr-Arbeitsplätze der anderen nicht mehr belustigen.

          • Seb Gorka sagt:

            Außer über die 5-Uhr-Arbeitsplätze in Hettstedt und Leipzig-Grünau, die es ermöglichen um 10:13 Uhr Fantasie-Geschichten ins Internet zu schreiben.

            Du solltest aber die Namen vielleicht etwas unauffälliger wählen. Wobei „Frühauf“ natürlich schon wieder eine gewisse poetische Note hat, wenn auch sicher nur durch Zufall.

        • Gast sagt:

          Wie unglaublich, dass Menschen woanders wohnen als sie arbeiten. Bzw. dass sie überhaupt arbeiten. Und dass, wo es um schönen Halle doch so viele Arbeitsplätze gibt. Das müssen einfach Lügner sein. 😂
          Dass du überhaupt noch klarkommst.

          • Seb Gorka sagt:

            Dienstbeginn um 5 Uhr in Hettstedt und Grünau. Da musst du doch selbst ein wenig schmunzeln. Mit ein wenig Mühe hätte man ein nicht so offensichtlich ausgedachtes Beispiel gefunden. Mit ein nur wenig mehr Mühe auch ein (noch dazu günstigeres) Grundstück im Saalekreis. Mit Stellfläche.

          • Menschenverstand sagt:

            Ach Striegel, ich durfte sogar um 4:30 Uhr zu meiner Lehrzeit aufstehen um dann 7:00 Uhr auf der Arbeit zu sein.

        • Frank Frühauf sagt:

          Ich hoffe, dass Sie irgendwann mal bei mir in der Notaufnahme früh morgens auf dem Tisch liegen .. und in der Altstadt kann man leider keine Flächen herzaubern ..

          • 10010110​ sagt:

            Dann war die Wahl des Wohnorts wohl etwas – „unglücklich“, will ich mal sagen. Abgesehen davon kann man auch mal fünf Minuten zu seinem ordentlich auf einem Privatgrundstück geparkten Auto laufen oder mit dem Rad fahren. Das bringt Bewegung und macht munter für den langen Arbeitstag. TeilAuto-Nutzer machen das auch jedes Mal, wenn sie ein Auto nutzen wollen.

          • Seb Gorka sagt:

            Warum wünschst du dir jemanden in die Notaufnahme? Das ist aber nicht sehr hippokratisch! Ist wohl nicht genug zu tun? Nur zur Info: Ist es die Notaufnahme in Hettstedt oder in die in Grünau?

            Und das Grundstück liegt (natürlich!) in der Altstadt. Das mit dem Straßenausbaubeitrag. In der Altstadt. Alles klar! Es kam tatsächlich alles wie erwartet…

      • 10010110​ sagt:

        Ich bin auch kein Freund der Stellplatzsatzung, denn sie kommt einer Förderung des Autoverkehrs gleich, aber ist es nicht möglich, auf seinem Privatgrundstück einen Stellplatz zu schaffen, dann kann man sich entweder kein Auto anschaffen oder man muss ein Grundstück kaufen, auf dem dies möglich ist. Aber erst falsch kalkulieren und sich dann noch darüber beschweren, dass das Abstellen sogar zweier in einem Haushalt vorhandener Privatfahrzeuge im begrenzten öffentlichen Raum nicht mehr so einfach hingenommen wird, ist schon wirklich ziemlich dreist. Der Ablösebetrag ist kein „Freiparkschein“, sondern eine „Strafe“ für den voraussichtlich zu erwartenden Mehraufwand für die Allgemeinheit aufgrund des zu erwartenden zusätzlichen „Parkdrucks“.

        • Seb Gorka sagt:

          Vermutlich kommt im nächsten Aufguss des Märchens, dass er den „Neubau“ in der Innenstadt errichtet hat, wo es ja keinen Platz gibt. Wie er dann die 9400 Euro Straßenausbaubeitrag (bzw. „-gebühr“) versucht zu erklären, wird spannend!

          (Hoffentlich hab ich ihn damit jetzt nicht verschreckt!)

      • Die Stellplatzsatzung in der Form gehört dringend abgeschafft. Den Stellplatz an die Schaffung von Wohnraum zu hängen, ist ein sehr schlechte Lösung. 30% aller Haushalte in Halle haben keinen PKW, zahlen aber den Stellplatz für die anderen mit.

        Der Stellplatznachweis sollte dringend auf den Autohalter übergehen. Anmeldung PKW erfordert dann entweder einen Stellplatznachweis oder eine jährliche Ablösesumme.

    • g sagt:

      Wieder ein Post indem sich ein neidischer besitzloser als klimaretter stilisiert.

      Wirklich putzig.

  4. Buchheim sagt:

    Immer noch rätselhaft, mit welcher Selbstverständlichkeit die Leute rund um die Uhr 10 Quadratmeter kostbaren öffentlichen Raum für ihr Auto beanspruchen, nur damit es im Weg stehen kann. Das muss sich dringen ändern.

    • JPM sagt:

      Ähh… vielleicht im Zusammenhang mit der KFZ-Steuer, mit der die benannten Wege gebaut wurden?
      Aus der Steuer ergibt sich die Zulassung und daraus das Recht zum dauerhaften Betrieb bzw. der Nutzung im öffentlichen Raum – auch das Parken.
      Sorry, aber das war einfach zu offensichtlich 😉

  5. Paul sagt:

    die Aktion hat das Ziel schon erreicht, bevor sie überhaupt begann, hier wird mit Zahlen um sich geworfen und die eigene Befindlichkeit preisgegeben! Na mal gucken, was daraus noch wird

  6. Menschenverstand sagt:

    Mal wieder euren Frust und Hass am Nachbarn auslassen. Wir leben alles in derselben Stadt, laufen wahrscheinlich aneinander vorbei und gerade ihr denunziert eure unmittelbaren Nachbarn. Ihr seid ganz tolle Menschen.

    Zu feige euch vor das Verkehrsministerium zu stellen oder direkt vor den Autokonzernen. Nein ihr lasst euren ganzen Frust am Nachbarn aus.
    Nur ihr allein seid die wahren, die richtig guten Menschen. Alle anderen sind böse, weil sie nicht Rad fahren. Und die Lobbyisten lachen sich in den Schlaf, wenn der Pöbel sich zerfleischt.

    • eseppelt sagt:

      Die Aktion geht bis 18 Uhr, ab 18 Uhr sind dort erst kostenlose Anwohnerparkplätze mit Bewohnerparkausweis.

    • eseppelt sagt:

      BTW Autofahrer-Honks legen mehrmals pro Woche den Straßenbahnverkehr in der Geiststraße lahm, weil sie einfach mal ihren Blechpanzer dort so abstellen, das keine Straßenbahn mehr vorbei kommt…. https://dubisthalle.de/parken-sie-genau-hinweisschilder-in-der-geiststrasse

      • JPM sagt:

        Na, Dummheit muss bestraft werden, in anderen Städten ist ein Abschleppwagen in wenigen Minuten vor Ort zur Lösung des Problems, nicht erst nach einer Stunde.

    • 10010110​ sagt:

      Wer denunziert hier wen? Es werden Parkplätze besetzt und einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Da wird niemand denunziert. Und es ist eine Minderheit an „Nachbarn“, die die Straße für eine Mehrheit blockiert und/oder gefährlicher macht – der Frust dieser Mehrheit ist also verständlich. Es ist aber nichtmal der Frust über einzelne „Nachbarn“, denn die tun ja nichts illegales; es ist vielmehr der Frust über eine Stadtverwaltung, die solche unmöglichen Zustände jahrelang toleriert oder gar fördert und trotz fundierter Kritik nicht den Arsch hochbekommt (oder überhaupt in der Hose hat), etwas daran zu ändern.

      Nicht das Verkehrsministerium oder die Autokonzerne sind Schuld an der Situation in der Geiststraße, sondern die Stadtverwaltung. Die könnte das Parken nämlich ohne weiteres unterbinden und damit Platz für alle schaffen.

      • geraldo sagt:

        Die Verantwortung ist schon eher eine komplexe. Letztlich spielen alle mit und machen ohne Sinn und Verstand immer weiter.
        Du kannst dich in Halle vor ein x-beliebiges Mehrfamilienhaus stellen, die Klingelschilder zählen und dann die Autos, die auf die Straße vorm Haus passen. Das geht einfach nicht auf und ein „Augen zu und weiter so“ hilft da überhaupt nicht.
        Und wenn dann noch die Autolosen als die Assis hingestellt werden wird’s endgültig kurios.

      • JPM sagt:

        „Platz für alle schaffen“: wohlgemerkt alle außer die, die ihr Auto benötigen. Die werden das Auto nicht einfach verkaufen und ihren Job kündigen, nein, die kämpfen dann in angrenzenden Vierteln mit den dortigen Anwohnern um die letzten Plätze. Ich selbst habe meinen Parkplatz auf dem eigenen Grundstück, wohne aber auch nicht in der Innenstadt, wo das schon baulich meistens gar nicht möglich ist bei den Altbauten.
        P.S.: schon irgendwie seltsam, wenn das Parken auf Parkplätzen keine sinnvolle Nutzung sein soll…

        • 10010110​ sagt:

          Das Parken ist keine sinnvolle Nutzung, sondern verschwendeter Raum. Oder was macht das Fahrzeug produktives, während es geparkt ist? Privatautos stehen statistisch gesehen 23 Stunden am Tag nur sinnlos in der Gegend rum. Was ist daran sinnvoll? Höchstens eine Stunde am Tag werden sie mehr oder weniger effektiv genutzt.

          Genau dieses Problem versucht ja Car Sharing zu lösen, indem mehrere Leute sich ein Auto teilen und dies somit konstant einer sinnvollen Verwendung zugeführt wird. Das führt im Idealfall auch dazu, dass weniger Leute ein Auto besitzen und somit weniger Raum sinnlos fürs Parken verschwendet wird.

  7. rupert sagt:

    Es ist nebenbei bemerkenswert, dass bis heute weder eine ausreichende Fahrradabstellanlage, noch eine taugliche Haltezone für den täglichen Rad/Lieferverkehr vor allem Höhe Supermarkt in der Geiststraße besteht. Offensichtlich sind die vorhandenen Bügel etwas weiter stadteinwärts auf dem Gehweg nicht ausreichend. Würden die Verantwortlichen da mal genau hinschauen, würde sich schnell zeigen, wie die Menschen Straße und Gehweg mit den Fahrrädern tatsächlich nutzen und dass dort Bügel fehlen, Fahrräder entsprechend auf die schmalen Gehwege gestellt und genau deshalb auch(!) dort illegalerweise geradelt werden.

    Das fast identische Problem inkompetenter Planer findet sich am Hallmarkt, wo vor dem REWE neue Radabstellanlagen nur über die Gehwege und nicht vom Radstreifen/Straße zu erreichen sind, da KFZ-Parkplätze direkt den Zugang zur Straße komplett versperren. Wie man so einen Mist bauen kann, ist vielen RadlerInnen unbegreiflich.

    Würden die Verkehrsplaner Ihr Handwerk verstehen, dann wäre sicher seit längerem eine Änderung in der Geiststraße (und am Hallmarkt) gemacht worden. Diese würde sowohl den Radverkehr auf dem Gehweg vor dem Supermarkt, als auch das fast tägliche Befahren und Beparken durch LKW/Transportern etc. verhindern. Der Geldtransporter verstellt zudem regelmäßig den benutzungspflichtigen Radweg stadtauswärts.

    Auf Gefährdungen des Radverkehrs aufgrund einer fehlenden Mittelmarkierung im Gleisbett wurde zudem bereits mehrfach hingewiesen.

    Man möchte den Damen und Herren der Stadtverwaltung (vermutlich kurz vor der Rente) noch mal Mut und Kraft wünschen, mal einen Schritt vorwärts zu machen.
    Wir haben ja jetzt endlich weiß auf schwarz gemalt bekommen, dass es dort tatsächlich Radverkehr in der Gleisanlage gibt.

  8. Menschenverstand sagt:

    Der Q5-Fahrer wird schmunzeln und der Kurier nicht ganz so sehr. Ihr wollt es einfach nicht verstehen. Hier werden Schützengräben ausgehoben und die Verantwortlichen warten der Dinge die da kommen. Die Leute die normal parken werden das nicht verstehen, warum auch.

  9. Thomas Hahmann sagt:

    Was mir langsam auf den Senkel geht, ist dieser vermeintliche Anspruch, die Allgemeinheit und das Gute zu vertreten. Dieses Schwarz-Weiß-Denken, dieses Aufteilen der Welt in Auto und Radfahrer. Es ist eine kleine Minderheit, für die diese Situation zutrifft und die der Allgemeinheit damit ziemlich zu schaffen macht. Es gibt natürlich diejenigen, die mit dem Auto um 3 Ecken zur Arbeit fahren, ja das ist Mist! Es gibt auch die, die das Auto total ablehnen, und mit ihrer belehrenden Art und Weise ziemlich hochnäsig durch die Gegend laufen.

    Ich selber benutze jeden Tag das Rad, um zur Arbeit zu kommen. Ich erledige auch die meisten Besorgungen mit dem Rad. Dennoch habe ich ein Auto, hauptsächlich für Fahrten ausserorts. Auch ich war mal vollständig auf das Auto angewiesen, als ich jobtechnisch 50km pendeln musste. ich bin froh, dass das vorbei ist. Niemand macht das gern! Ich habe auch Pendelerfahrung mit der Deutschen Bahn – es war eine Katastrophe!

    Irgendwie finde ich es komisch, dass ich in Halle mit dem Rad gut zurechtkomme und so viele Klimaschützer angeblich nicht. Ihr repräsentiert nicht die Mehrheit in dieser Stadt! Macht ein vernünftiges Straßen- oder Stadtteilfest und behindert die Familien nicht noch zusätzlich!

    • Radlefreund sagt:

      Genau so sehen dies viele, nur blöd, dass diese Bürger für ihre Rechte nicht auf die Straße gehen. In Frankreich haben sie es getan und es wird Zeit, dass die Mehrheit der Bürger auch aufsteht und nicht eine ökofanarische Minderheit, welche in ihrer Mehrheit weder arbeiten müssen oder überhaupt einen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

    • 10010110​ sagt:

      Zähle mal bei „Sag’s uns einfach“ die Beschwerden über Verkehrsprobleme. Das werden wohl kaum alle ein paar arbeitslose Klimaschützer und/oder Ökofanatiker sein.

      Wie überall fressen die meisten den Frust einfach nur in sich hinein, nur die Spitze des Eisbergs macht wirklich den Mund auf.

      Es darf ruhig jeder ein, zwei oder auch zehn Autos besitzen und damit machen, was er/sie will, nur in der Stadt, wo es eh schon sehr eng ist, haben Autos grundsätzlich nix zu suchen. Und erst recht nicht am Straßenrand geparkt und den Platz wegnehmend.

      • Thomas Hahmann sagt:

        „nur in der Stadt, wo es eh schon sehr eng ist, haben Autos __grundsätzlich__ nix zu suchen“
        –> Selbstdisqualifikation

        Erinnert mich immer an Tucholsky: „Et iss doch immer so een beruhijendes Jefühl, man wees, man tut wat für de Revolution und wees doch janz jenau – mit diesen Leuten kommt se janz bestimmt nich…“

        • rupert sagt:

          Da müssen bei Ihnen schon die Familien herhalten, um das Auto in der Stadt zu verteidigen…
          Spannend.
          Wie radeln denn die Kinder der ganzen Familien so in Halle?
          Auch schön, dass Sie mit dem Rad zurechtkommen und alle anderen daher gar keine legitimen Ansprüche haben sollen.

          Die politisch beschlossene Radverkehrskonzeption der Stadt Halle aus 2013 finden Sie hier:
          https://m.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Verkehr/Planung/Radverkehr/Radverkehrskonzeptio-06654/

          Beachten Sie bitte besonders auch folgende Aussage: „Aufgrund der Tatsache, dass momentan ca. 45 % der Pkw-Fahrten im Stadtgebiet Halle (Saale) kürzer als 5 km und davon ca. die Hälfte sogar kürzer als 3 km sind, wird eingeschätzt, dass bei einer spürbar verbesserten Radverkehrs-Infrastruktur, (…) noch deutliche Verlagerungseffekte hin zum Radverkehr möglich sind.“

          Es geht hier um eine Mobilitätsentwicklung. Das private KFZ bringt in unseren Städten mehr Nachteile, als Vorteile.

          Lassen Sie mich demnach mit Tucholsky schließen:
          „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

          • g sagt:

            ich verneige mich tief @rupert
            sie charakterisieren sich mit einem tucholsky zitat ….
            jetzt sind sie wirklich zur rechten des erleuchteten angekommen.

          • Thomas Hahmann sagt:

            „Da müssen bei Ihnen schon die Familien herhalten, um das Auto in der Stadt zu verteidigen…“

            Sie werden es sich wahrscheinlich nur schwer vorstellen können: als ich kinderlos war, war ich auch autolos. Was sie sich wahrscheinlich ebenso schwer vorstellen können: als nicht mehr kinderlos war, war auch ich einer, der seine Kinder im Chariot hinter sich hergezogen hat. — Und dennoch hatte ich (hatten wir) ein Auto bzw. haben es noch.

            Rad-Ideologen können irgendwie nicht damit umgehen, wenn ein Rad-(Auto)-Fahrer ihr Feindbild durcheinander bringt. Habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht….irgendwie lustig

          • rupert sagt:

            @Thomas Hahmann

            Wollen Sie noch inhaltliche Argumente zum Auto in der Stadt im Familienalltag liefern?

            Oder bleibt es bei Diffamierungen gegen Ihre „Rad-Ideologen“? (Wer hatte nochmal ein Feindbild?)

            Eine fachliche Quelle mit Bezug auf den Ausbau der Radinfrastruktur in Halle hatte ich Ihnen bereits genannt.

            Sicher hätten auch Sie mit Ihrem Chariot davon profitiert. Aber es pendelt sich scheinbar so schön aus der Stadt heraus mit dem Auto.

          • Denker sagt:

            Mitleid muss man mit Typen wie Hahmann haben. Niemand braucht, nur weil er Kinder hat, gleich ein Auto. Kann man mieten und gibt es wieder ab.

        • 10010110​ sagt:

          Der Begriff „grundsätzlich“ ist dir in seiner eigentlichen Bedeutung anscheinend nicht geläufig? Das bedeutet „im Grundsatz“, als Grundvoraussetzung. Das hat keinen Absolutheitsanspruch, soll aber die grundsätzliche Leitlinie sein, an der man sich orientert. Und Ausnahmen bestätigen die Regel.

          Städte gibt es schon seit tausenden von Jahren, und Menschen gibt es noch viel länger. Autos spielen relativ gesehen erst seit kurzer Zeit eine Rolle und dominieren seit noch viel kürzerer Zeit das Stadtbild und -leben. Und eigentlich will auch niemand Autoverkehr, es tolerieren ihn nur alle als scheibar notwendiges Übel und nehmen dafür sogar „Kollateralschäden“ and Leib, Leben und Bausubstanz in Kauf. Das muss aber nicht so sein und von dieser Lethargie müssen wir wegkommen.

          Über Einzelschicksale kann man immernoch reden, aber erstmal muss eine grundsätzliche Einstellung zum Automobil in Städten her. Und ich sage, grundsätzlich haben Autos in einer engen, gut erschlossenen Stadt nichts zu suchen.

          • „…und eigentlich will auch __niemand__ Autoverkehr…“
            Selbstzitat: „Dieser vermeintlich Anspruch, die Allgemeinheit … zu vertreten…“.

            Lasst es euch von einem „Typen“ sagen: Ihr seid ziemliche Fundis und redet euch eine Realität ein, die es so nicht gibt. Damit schadet ihr letztlich auch eurer eigenen Sache, weil ihr die „normalen“ Bürger nicht mitnehmt.Deshalb passt das Tucholsky-Zitat so gut.

            Weil es so extreme Leute wie euch gibt, ist Grün für mich auch nur in der Kombi mit Rot wählbar.

  10. farbspektrum sagt:

    Ach ab 15 Uhr? War früher auch mein dringenster Wunsch, von der Arbeit nach Hause kommen und auf den Parkplatz setzen.

    • Seb Gorka sagt:

      Wenn du wie andere produktive Mitglieder unserer Gesellschaft Dienstbeginn um 5 Uhr (in Hettstedt!) hast, bist du um 15 Uhr sogar schon mit Einkauf und Haushalt durch. Wenn du natürlich erst um 10 aufstehst, hast du später Feierabend. Ab 18 Uhr kannst du aber sowieso wieder dort parken. Aber die Parkplatzsuche betrifft dich doch nicht. Du wohnst nicht in Halle und schon gar nicht in der Geiststraße.

      Allerdings werden dort Stühle und andere Sitzgelgeneheiten sein. Du müsstest also gar nicht auf dem dreckigen Parkplatz sitzen, der übrigens bei dieser Gelegenheit endlich mal gereinigt wird…

    • 10010110​ sagt:

      Na dann kannst du ja als Rentner nun endlich deiner Leidenschaft frönen. Kannst gerne mitmachen, jeder ist willkommen. 😉

  11. JM sagt:

    Kann sich eigentlich noch irgendein Forderer vorstellen, dass es Menschen gibt, die ihr Auto wirklich ernsthaft brauchen? Für ihre Arbeit zum Beispiel. Diese Forderungen piepen mich einfach nur noch an.

    • eseppelt sagt:

      Dann läufste halt mal zweihundert Meter. Diese Faulheit piept einen einfach nur noch an

      • JM sagt:

        Es geht nicht um 200 Meter, sondern um Arbeit, die täglich weitere Strecken (Dessau, Naumburg etc) nötig macht. Und das an einem Tag! Das hat mit Faulheit nix zu tun.

        • eseppelt sagt:

          Schönes Beispiel mit Dessau und Naumburg, da fahren alle 30 Minuten Züge hin

          • g sagt:

            dies ist als Tatsache richtig … aber gerade nach Dessau ist die strecke oder was auch immer .. ständigen Störungen unterworfen .. da ist fast nie irgendwas pünktlich ..

            aber egal die Ideologen werden weitermachen

          • Seb Gorka sagt:

            Die A9 ist zum Glück immer frei. Frei von Baustellen, frei von Unfällen, frei von Verkehr. Alles auf die Sekunde planbar…

          • JM sagt:

            Es gibt Menschen, die diese Strecken täglich fahren müssen. In jeden dieser Orte! Das mach mir mit dem Zug mal vor.

          • Thomas Hahmann sagt:

            Sie scheinen keine Pendlererfahrung zu haben. Was zählt ist die Zeit v Tür zu Tür. Wenn Sie nach Dessau z.B. an den Pharmastandort wollen, dann gute Nacht, was die Bahn angeht. Die Bahn ist OK, solang man an beiden Standorten nur unwesentlich vom Bahnhof entfernt ist. Wenn man Umsteigen muss, summieren sich Verzögerungen gleich zu großen Zeiten auf. Fährt man mit dem Auto, so fährt man i.d.R. direkt v Tür zu Tür. Gibt es Stau, dann beträgt die Verzögerung vlt. mal 5-10min. Verpassen die den Anschlusszug, dann sind es schon mit einem Schlag 30min oder ggf mehr. Wenn das jeden 2.,3. Tag passiert, nehmen sie schnell das Auto.

            Achja: gerade die (offensichtlich) vielen IT-Menschen hier: ich kenne sowohl die IT- als auch eine andere Welt. Nicht jeder hat die Freiheit, mit dem Laptop von jedem Ort aus arbeiten zu können. Vielen HomeOffice-Freunden ist das inzwischen nicht mehr bewusst.

          • Seb Gorka sagt:

            Trotzdem sind die Pendlerzüge voll. Jeden Tag, nicht nur jeden zweiten oder dritten. Soviel Arbeitsplätze gibt es gar nicht an den Bahnhöfen. Das sind auch nicht alles IT-Menschen oder HomeOffice-Freunde. Vielleicht sind es ja hochintelligente Zauberer…

          • 10010110​ sagt:

            Es gibt Menschen, die diese Strecken täglich fahren müssen. In jeden dieser Orte! Das mach mir mit dem Zug mal vor.

            Über wieviele Menschen, auf die das zutrifft, reden wir denn hier?

    • Genussradler sagt:

      Kann sich eigentlich noch irgendein Forderer vorstellen, dass es Menschen gibt, die ihr FAHRRAD wirklich ernsthaft brauchen? Für ihre Arbeit zum Beispiel. Diese arroganten Autofahrer piepen mich einfach nur noch an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.