Gelder für Kinder- und Jugendprojekte können fließen: Freigabe erteilt, Träger sollen am Mittwoch informiert werden

Nach den Protesten auf dem Marktplatz am vergangenen Mittwoch mit rund 3.000 Teilnehmern und der Aussage von Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, dass nun doch Mittel fließen könnten, kommt nun Bewegung in die Sache.

Demnach wurde am heutigen Dienstag die Freigabe erteilt. Am Mittwoch soll die Information der Freien Träger über das Prozedere erfolgen.

Wegen der Haushaltslage mit dem nicht genehmigten Etat hat die Stadt Halle (Saale) bislang keine Mittel ausgezahlt. Zahlreiche Träger haben deshalb die Einstellung ihrer Angebot angekündigt, weil die Rücklagen aufgebraucht waren und die Finanzierung seit Jahresanfang komplett aus eigenen Ressourcen erfolgte.

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11 Kommentare

  1. PaulusHallenser sagt:

    „Zahlreiche Träger haben deshalb die Einstellung ihrer Angebot angekündigt, weil die Rücklagen aufgebraucht waren und die Finanzierung seit Jahresanfang komplett aus eigenen Ressourcen erfolgte.“

    Gerade der letzte Halbsatz ist besonders interessant. Was genau haben denn die Träger aus eigenen Ressourcen finanziert? Die derzeitige Haushaltskrise hat doch bisher gezeigt, dass die Träger selbst nichts zur Finanzierung ihrer Projekte und Organisationen beitragen, sondern de facto zu 100% aus dem städtischen Haushalt alimentiert werden. Das ist eine bedenkliche Entwicklung und sollte endlich korrigiert werden.

  2. MS sagt:

    Das heißt, es sind immer noch keine Mittel geflossen, und es wird mindestens bis übernächste Woche dauern, oder?

  3. Steuerzahler sagt:

    Na dann können doch bei den vielen „Ehrenämtlern“ die Sektkorken knallen…

    • Saaleteufel sagt:

      Ich empfehle Ihnen, Ihre kleinen Fäustchen zu ballen und mal so richtig mit den Füßen aufzustampfen .
      Na geht es jetzt besser ? Ist bestimmt nicht schön, wenn man so vieles einfach nicht begreift und dann noch der Neid einen zerfrisst.
      Das Selbe gilt übrigens auch für das Paulusmännchen.

    • Mehrwertsteuerzahler sagt:

      Weil die Ehrenämtler auch so viel davon haben… Oh man, wie kann man nur so garstig sein und soziales Engagement so verteufeln.
      Die Sektkorken knallen eher beim Bund, nimmt der doch wieder ordentlich ein, wenn man sein Auto betanken muss.

  4. Uhrfried sagt:

    Man hat sich weich kochen lassen!

  5. Henk sagt:

    Das ist eine krasse Fehlentscheidung. Subventionen für freiwillige Leistungen müssen komplett entfallen.

    • Honk sagt:

      Scheinbar ist es keine Fehlentscheidung. Es sind keine Subventionen, es sind Fördergelder. Diese werden gezahlt, weil sich freie Träger bereit erklären, Aufgaben der Stadt zu übernehmen. Kommunale Kinder- und Jugendhilfe als „freiwillige Leistung“ zu bezeichnen, ist ja wohl ein Witz.

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